- Ansiedlungen auf Intel-Flächen könnten Jahre dauern.
- Das Land hat weitere Intel-Flächen gekauft.
- Ein Industriepark mit 1.100 Hektar ist geplant.
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Zum Kaufpreis der Grundstücke machte Richter keine Angaben. Es sei jedoch ein fairer Preis, so der CDU-Politiker. Im nächsten Schritt sollen auf dem Gelände Maßnahmen für Strom, Wasser und Abwasser ergriffen werden. Unter anderem ist ein großes Wasserwerk an der Elbe für rund 180 Millionen Euro geplant.
Verzichtet Stadt Magdeburg auf Vorkaufsrecht?
Der Bereich in der Landeshauptstadt Magdeburg und zwei angrenzenden Gemeinden soll langfristig zum High-Teck-Park Sachsen-Anhalt weiterentwickelt werden. Der geplante Industriepark umfasst insgesamt eine Fläche von rund 1.100 Hektar. Die Stadt Magdeburg wolle seiner Kenntnis nach auf ihr Vorkaufsrecht für die am vergangenen Freitag erworbenen Flächen verzichten.
Die Kosten für die Flächen umfassen dem Minister zufolge nicht nur den Grundstückskauf, sondern auch Zahlungen an Intel und die Stadt Magdeburg für schon erfolgte Aufwendungen, wie beispielsweise Grabungen oder den Bau einer Straße. Der Stadt Magdeburg sollen Richter zufolge Kosten in Höhe von rund 24 Millionen Euro erstattet werden.
Mehrere Interessenten
Verhandelt wird etwa über eine Ansiedlung des Dresdner Unternehmens FMC (Ferroelectric Memory Company), das Chips für KI-Rechenzentren produzieren will. Richter nach soll im Spätsommer klar sein, ob FMC nach Magdeburg kommt. Mit dem Bund und der EU laufen Gespräche zu möglichen Förderungen. Der CDU-Politiker sagte, es gebe außerdem noch mindestens drei weitere Interessenten für eine Ansiedlung auf den Flächen. Intel hatte seine Fabrikpläne in der Landeshauptstadt im vergangenen Jahr endgültig aufgegeben./ija/DP/men
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