Compagnie des Alpes SA

Aktie
WKN:  905176 ISIN:  FR0000053324 US-Symbol:  CLPIF Branche:  Hotels, Restaurants u. Freizeit Land:  Frankreich
22,05 €
+0,00 €
0,00%
08:45:33 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,11 Mrd. €
Streubesitz
23,04%
KGV
10,12
Dividende
1,00 EUR
Dividendenrendite
4,49%
Index-Zuordnung
-
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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.
Compagnie des Alpes Aktie Chart

Compagnie des Alpes Unternehmensbeschreibung

Compagnie des Alpes SA ist ein französischer Betreiber von Bergbahnen, Skigebieten und Freizeitparks mit klarer Fokussierung auf integrierte Freizeit- und Tourismusökosysteme in Europa. Das Unternehmen verbindet alpine Destinationen mit thematisierten Freizeitparks und bündelt touristische Infrastruktur, Betriebs-Know-how und Markenführung in einer vertikal integrierten Struktur. Compagnie des Alpes steht damit an der Schnittstelle von Tourismusinfrastruktur, regionaler Entwicklung und erlebnisorientiertem Konsum, wobei Skaleneffekte, Konzessionen und Markeneffekte eine zentrale Rolle spielen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Compagnie des Alpes beruht auf dem Betrieb, der Entwicklung und der Vermarktung von kapitalintensiven, standortgebundenen Freizeit-Assets. Im Zentrum stehen die Generierung wiederkehrender Besucherströme, die Monetarisierung der Aufenthaltsdauer sowie die Optimierung der Auslastung über Saisonen und Zielgruppen hinweg. Der Konzern agiert als Betreiber und langfristiger Asset-Manager von Skigebieten und Freizeitparks, ergänzt um Services entlang der Wertschöpfungskette wie Unterbringung, Skischulen, Gastro- und Retailangebote sowie digitale Vertriebsplattformen. Die Cashflows entstammen im Wesentlichen drei Quellen: Liftpässe und alpine Dienstleistungen, Eintrittsgelder in Freizeitparks sowie Zusatzumsätze aus Gastronomie, Merchandising, Unterkunft und ergänzenden touristischen Services. Das Geschäftsmodell ist durch hohe Fixkosten, starke operative Hebel und eine ausgeprägte Abhängigkeit von Besucherfrequenzen und Wetterbedingungen gekennzeichnet. Durch langfristige Konzessionen und kommunale Partnerschaften in alpinen Regionen sichert sich Compagnie des Alpes privilegierten Zugang zu attraktiven Lagen, während in den Freizeitparks die Kontrolle über Markenwelten und Attraktionsportfolios im Vordergrund steht.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Compagnie des Alpes lässt sich als Bereitstellung hochwertiger, sicherer und zunehmend nachhaltiger Freizeit- und Ferienerlebnisse definieren, die eng mit ihren regionalen Ökosystemen verflochten sind. Das Unternehmen strebt an, eine europäische Referenz für den Betrieb von Skigebieten und Themenparks zu sein und gleichzeitig Fortschritte bei Dekarbonisierung, Energieeffizienz und verantwortungsvollem Tourismus zu erzielen. Strategisch setzt das Management auf folgende Stoßrichtungen:
  • Konzentration auf Kernmärkte in Europa mit hoher Kaufkraft und stabilen Rechtsrahmen
  • Stärkung der Profitabilität bestehender Standorte durch Yield-Management, dynamische Preisgestaltung und Kapazitätssteuerung
  • Ausbau des ganzjährigen Tourismus, um Saisonalität und Wetterrisiken zu mindern
  • Steigerung der Kundenbindung durch digitale Plattformen, personalisierte Angebote und Markenpartnerschaften
  • Verankerung von Nachhaltigkeit als Werttreiber, insbesondere in alpinen Destinationen mit empfindlichen Ökosystemen
Die Mission verknüpft damit wirtschaftliche Zielsetzungen mit Standort- und Umweltverantwortung.

Produkte und Dienstleistungen

Compagnie des Alpes bietet ein diversifiziertes Portfolio an Freizeit- und Tourismusprodukten, die auf unterschiedliche Zielgruppen und Saisonen abgestimmt sind. Im Bereich der Skigebiete umfasst das Leistungsangebot insbesondere:
  • Liftpässe und Zugang zu alpinen Skigebieten verschiedener Schwierigkeitsgrade
  • Pisten- und Schneemanagement, inklusive Beschneiung, Pistenpräparierung und Sicherheitsdiensten
  • Skischulen in Kooperation mit lokalen Partnern, Ausrüstungsverleih und Technikservices
  • Gastronomieangebote auf und neben der Piste sowie Retailflächen für Sport- und Freizeitartikel
Im Segment der Freizeitparks konzentrieren sich die Produkte und Services auf:
  • Themenparks mit Fahrattraktionen, Shows und interaktiven Erlebnissen für Familien und junge Erwachsene
  • Aquaparks und Indoor-Attraktionen mit wetterunabhängigem Betrieb
  • Gastronomie, Merchandising, Event-Formate und saisonale Themenangebote wie Halloween- oder Winterevents
Ergänzend entwickelt Compagnie des Alpes touristische Dienstleistungen wie Unterkunft, Aufenthalts-Pakete, digitale Ticketing-Lösungen, Loyalty-Programme und B2B-Angebote für Firmen-Events. Der Konzern monetarisiert damit einen großen Teil der Customer Journey von der Online-Buchung bis zum Aufenthalt vor Ort.

Business Units und Struktur

Die operative Struktur von Compagnie des Alpes gliedert sich im Kern in zwei große Business Units, die teilweise durch Querschnittsfunktionen wie Immobilienmanagement, Digitalisierung und Nachhaltigkeit unterstützt werden:
  • Skigebiete (Mountain Resorts): Betrieb großer alpiner Skidestinationen insbesondere in den französischen Alpen, ergänzt um Managementverträge und Beteiligungen in weiteren Bergregionen. Diese Einheit verantwortet Bergbahnen, Pistennetz, technische Infrastruktur, Sicherheits- und Lawinendienst sowie die Koordination mit lokalen Tourismusorganisationen.
  • Freizeitparks (Leisure Parks): Betrieb von Freizeit- und Themenparks sowie Wasserparks, vornehmlich in Frankreich und weiteren europäischen Ländern. Hierzu zählen Markenparks mit eigenständiger Positionierung im Wettbewerbsumfeld, ergänzt um Erlebniswelten, Übernachtungsangebote und Veranstaltungen.
Teilweise werden zudem Aktivitäten im Bereich Tourismusservices und Unterkünfte als ergänzende Geschäftseinheit oder Segmentberichterstattung ausgewiesen, die sich auf die Integration der Wertschöpfungskette vom Skipass oder Parkticket bis zur Logistik und Beherbergung konzentriert. Zentralfunktionen im Konzern übernehmen Portfolio-Management, Investitionssteuerung, Finanzierung, Risikomanagement sowie ESG-Strategie.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Compagnie des Alpes verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die in Summe einen relevanten Burggraben bilden. Wesentliche Differenzierungsmerkmale sind:
  • Kritische Masse in alpinen Skigebieten: Die Gesellschaft betreibt mehrere große zusammenhängende Skigebiete in strategisch attraktiven Alpenregionen. Diese Destinationen profitieren von etablierten Marken, hoher internationaler Sichtbarkeit und bestehenden Infrastrukturnetzen.
  • Langfristige Konzessionen und lokale Verankerung: Die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Regionen und Tourismusverbänden, oft im Rahmen langfristiger Konzessionsverträge, verschafft dem Unternehmen einen stabilen Zugang zu Bergbahninfrastruktur und reduziert die Eintrittsmöglichkeiten potenzieller Wettbewerber.
  • Portfolio-Synergien zwischen Skigebieten und Freizeitparks: Die Kombination zweier kapitalintensiver, aber komplementärer Aktivitäten erlaubt die Nutzung von Know-how in Betriebssicherheit, Besuchermanagement, Revenue Management und Marketing über beide Segmente hinweg.
  • Marken- und Standorttreue: Viele Skifahrer und Freizeitparkbesucher entwickeln eine starke Loyalität zu bestimmten Destinationen und Parks. Diese Kundenbindung senkt die Marketingkosten pro Besucher und erhöht den Anteil wiederkehrender Gäste.
  • Hohe Eintrittsbarrieren: Kapitalintensive Infrastrukturen, Genehmigungsverfahren, Umweltauflagen und Flächenverfügbarkeit erschweren neue Projekte in alpinen Regionen ebenso wie in attraktiv gelegenen Freizeitparks.
In Summe führen diese Faktoren zu einem eher defensiven Charakter des Geschäftsmodells, auch wenn es inhärent konjunktur- und wetteranfällig bleibt.

Wettbewerbsumfeld

Compagnie des Alpes agiert in zwei heterogenen, aber teilweise überlappenden Wettbewerbsarenen. Im Bereich der Skigebiete konkurriert das Unternehmen mit anderen alpinen Betreibern in Frankreich, der Schweiz, Österreich und Italien, wobei in vielen Regionen oligopolistische Strukturen bestehen. Hier stehen insbesondere:
  • Regionale Bergbahn- und Skigebietsbetreiber in den Alpen
  • Internationale Destinationen in Nordamerika und Skandinavien, die um kaufkräftige Wintersporttouristen buhlen
Im Freizeitparksegment konkurriert Compagnie des Alpes mit großen internationalen Konzernen und nationalen Betreibern. In Europa ringen insbesondere die großen Themenparks internationaler Marken, unabhängige Freizeitparks und spezialisierte Wasserparks um Besucherbudgets von Familien und Jugendlichen. Darüber hinaus steht das Unternehmen im weiteren Sinne im Wettbewerb mit alternativen Freizeit- und Reiseformen wie Städtereisen, Kreuzfahrten oder kulturellen Veranstaltungen. Aufgrund der Standortgebundenheit und der begrenzten Zahl attraktiver Lagen besteht der Wettbewerb weniger in unmittelbarer räumlicher Überlagerung als in der Konkurrenz um Zeit- und Budgetanteile der Konsumenten.

Management und Strategie

Das Management von Compagnie des Alpes verfolgt eine auf Stabilität, operative Effizienz und Weiterentwicklung ausgerichtete Strategie. Die Führungsebene kombiniert Erfahrung im Infrastrukturbetrieb, in der Tourismuswirtschaft und im Freizeitparkmanagement mit finanzwirtschaftlicher und regulatorischer Kompetenz. Strategische Prioritäten sind insbesondere:
  • Fortlaufende Optimierung bestehender Standorte statt breit angelegter internationaler Expansion
  • Disziplinierte Kapitalallokation mit Fokus auf Investitionen in Sicherheit, Kapazitätserweiterung und Attraktionsportfolio
  • Digitalisierung von Vertrieb, Besucherstromsteuerung und Kundenschnittstellen, um Preisdifferenzierung und Auslastungsmanagement zu verbessern
  • Integration von ESG-Kriterien in Investitionsentscheidungen, insbesondere in den energieintensiven Bergbahn- und Beschneiungsaktivitäten
Die strategische Linie zielt auf eine robuste Wachstumsdynamik mit Fokus auf Planbarkeit und Risikokontrolle ab.

Branchen- und Regionenanalyse

Compagnie des Alpes ist überwiegend im europäischen Tourismus- und Freizeitmarkt tätig, mit Schwerpunkt Frankreich und angrenzende Länder. Die Wintersportbranche in den Alpen steht seit Jahren unter strukturellem Anpassungsdruck durch Klimawandel, verändertes Reiseverhalten und demografische Verschiebungen. Gleichzeitig bleibt der Alpenraum für Wintersportler aus Europa und ausgewählten Fernmärkten ein Premium-Ziel mit hoher Zahlungsbereitschaft. Die Freizeitparkbranche in Europa zeigt langfristig moderates Wachstum, getrieben von Urbanisierung, steigendem Freizeitbudget und dem Trend zu erlebnisorientiertem Konsum. Sie ist jedoch zyklisch: Konjunkturschwäche und Kaufkraftverluste schlagen direkt auf Besucherzahlen und Pro-Kopf-Umsätze durch. Regional profitiert Compagnie des Alpes von der strukturell starken Tourismusnachfrage in Frankreich, guten Verkehrsverbindungen und der Einbettung in etablierte Ferienregionen. Auf der Risikoseite stehen jedoch regulatorische Vorgaben für alpine Infrastruktur, Umweltauflagen und potenziell steigende Besteuerung von CO₂-intensiven Aktivitäten. Die Kernregionen – insbesondere die französischen Alpen – gelten als politisch stabil und infrastrukturell gut erschlossen, sind gleichzeitig aber exponiert gegenüber Klima- und Regulierungstrends.

Unternehmensgeschichte

Compagnie des Alpes wurde Ende des 20. Jahrhunderts in Frankreich gegründet, um kommerzielle Aktivitäten im Bereich Bergbahnen und alpine Freizeitangebote zu bündeln und professionell zu managen. Ausgehend von einem Fokus auf französische Skigebiete entwickelte sich das Unternehmen durch schrittweise Akquisitionen, Konzessionen und Beteiligungen zu einem der bedeutenden Betreiber von Bergbahninfrastruktur in den Alpen. In den folgenden Jahrzehnten diversifizierte der Konzern in den Bereich Freizeitparks, zunächst in Frankreich, später auch in weitere europäische Länder. Diese Expansion erfolgte vor allem durch Übernahme bestehender Parks und deren Integration in eine gemeinsame Management- und Finanzierungsstruktur. Im Zeitverlauf vollzog Compagnie des Alpes mehrere strategische Neuausrichtungen: von der reinen Skidestination hin zum gemischten Freizeit- und Tourismuskonzern, von fragmentierten lokalen Einheiten hin zu stärker zentralisierter Steuerung sowie von reiner Kapazitätserweiterung hin zu stärkerer Ausrichtung auf Nachhaltigkeit, Markenbildung und Kundenerlebnis. Heute präsentiert sich das Unternehmen als etablierter Akteur im europäischen Leisure-Sektor mit enger Verankerung im öffentlichen und institutionellen Umfeld.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Eine Besonderheit von Compagnie des Alpes liegt im engen Zusammenspiel mit öffentlichen und halböffentlichen Akteuren. Viele Projekte in den Alpen entstehen in Kooperation mit Gemeinden, Regionen und Staatsinstitutionen, die Interesse an der Entwicklung lokaler Wirtschaftskraft und Beschäftigung haben. Diese Partnerschaften schaffen einerseits Stabilität und erleichtern langfristige Planung, bringen andererseits aber politische und regulatorische Einflussfaktoren in die Unternehmenssteuerung. ESG-Themen nehmen im Geschäftsmodell eine zentrale Rolle ein. In den Skigebieten betreffen sie insbesondere:
  • Energieeffizienz von Bergbahnen und Beschneiung
  • Anpassungsstrategien an den Klimawandel, etwa Fokus auf höher gelegene Pisten und Diversifikation in ganzjährige Angebote
  • Landschaftsschutz, Wasserressourcenmanagement und Biodiversität
In den Freizeitparks stehen Aspekte wie Lärmschutz, Abfallmanagement, Energieverbrauch, Mitarbeiterbedingungen und Sicherheit im Vordergrund. Compagnie des Alpes arbeitet an Dekarbonisierungspfaden, Zertifizierungen und nachhaltiger Mobilität, beispielsweise durch Förderung öffentlicher Verkehrsmittel und Bündelung der Anreise. Für institutionelle Anleger, die zunehmend auf Nachhaltigkeitsratings achten, sind diese Initiativen von Bedeutung, auch wenn sie höhere Investitionen und komplexe Berichterstattung bedingen.

Chancen

Compagnie des Alpes verfügt über mehrere potenzielle Chancen im aktuellen Marktumfeld:
  • Relativ widerstandsfähige Nachfrage: Freizeit und Tourismus besitzen in vielen Haushaltsbudgets einen vergleichsweise stabilen Stellenwert, insbesondere im mittleren und gehobenen Marktsegment, in dem das Unternehmen überwiegend agiert.
  • Hohe Markteintrittsbarrieren: Kapitalintensive Infrastruktur, Genehmigungsprozesse und begrenzte Flächenverfügbarkeit schützen etablierte Anlagen vor schneller Konkurrenz.
  • Synergien und Skaleneffekte: Die Bündelung von Einkauf, Technik, Sicherheit und Marketing über mehrere Skigebiete und Freizeitparks hinweg kann Kosten senken und operative Effizienz stärken.
  • Wachstum durch ganzjährige Nutzung: Die Entwicklung sommerlicher Freizeitangebote in alpinen Regionen und die Saisonverlängerung in Parks können Ertragsschwankungen glätten und die Kapazitätsnutzung verbessern.
  • Digitalisierung und Yield-Management: Fortschritte im Online-Ticketing, in dynamischer Preisgestaltung und im Customer-Relationship-Management eröffnen Spielräume zur Margensteuerung ohne allein auf Volumenwachstum angewiesen zu sein.
Diese Faktoren können dazu beitragen, die Volatilität der Ergebnisse zu begrenzen und den Charakter als infrastrukturnahem Freizeitbetreiber zu festigen, bleiben jedoch stark von externen Rahmenbedingungen abhängig.

Risiken

Die Risiken sind für einen vorsichtigen Beobachter nicht zu unterschätzen und betreffen sowohl operative als auch strukturelle Aspekte:
  • Klimawandel: Temperaturanstieg und veränderte Niederschlagsmuster verschlechtern in niedrigeren und mittleren Lagen die Schneesicherheit. Dies kann Investitionen in Beschneiung und Anpassungsstrategien erzwingen und die Attraktivität bestimmter Skigebiete langfristig mindern.
  • Konjunktur- und Konsumzyklen: Als Anbieter von Freizeit- und Urlaubsleistungen ist das Unternehmen stark von der Kaufkraft der Haushalte abhängig. Wirtschaftliche Abschwünge, Inflation und steigende Zinsen können Besucherzahlen und Ausgabebereitschaft dämpfen.
  • Hohe Fixkostenbasis: Der Betrieb von Bergbahnen und Freizeitparks erfordert erhebliche Fixkosten unabhängig von der tatsächlichen Auslastung. Schwache Saisonen wirken sich daher überproportional auf die Profitabilität aus.
  • Regulatorische und politische Risiken: Strengere Umweltauflagen, Einschränkungen für alpine Infrastruktur oder geänderte Steuerregime können Investitionspläne verteuern oder verzögern.
  • Sicherheits- und Reputationsrisiken: Unfälle in Skigebieten oder Freizeitparks können neben unmittelbaren Kosten auch langfristige Reputationsschäden und schärfere Regulierungen nach sich ziehen.
  • Wettbewerb um Freizeitbudgets: Digitale Unterhaltungsformen, Fernreisen oder alternative Urlaubsmodelle konkurrieren mit klassischen Ski- und Parkaufenthalten, insbesondere bei jüngeren Zielgruppen.
Diese Risiken beeinflussen die langfristige Tragfähigkeit des Geschäftsmodells und unterstreichen die Bedeutung einer laufenden Beobachtung von Klimarisiken, Regulierung, Besuchertrends und Investitionsdisziplin.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 22,10 € / 22,20 €
Spread +0,45%
Schluss Vortag 22,05 €
Gehandelte Stücke 46
Tagesvolumen Vortag 3.292,5 €
Tagestief 21,95 €
Tageshoch 22,05 €
52W-Tief 18,12 €
52W-Hoch 29,00 €
Jahrestief 20,95 €
Jahreshoch 29,00 €

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet. Eine vorgeschriebene allgemeine Mitteilung gemäß BaFin-Beschluss.

Compagnie des Alpes Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2025)

Umsatz in Mio. 1.397 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 191,27 €
Jahresüberschuss in Mio. 107,09 €
Umsatz je Aktie 27,47 €
Gewinn je Aktie 2,11 €
Gewinnrendite +9,80%
Umsatzrendite +7,66%
Return on Investment +3,31%
Marktkapitalisierung in Mio. 1.086 €
KGV (Kurs/Gewinn) 10,12
KBV (Kurs/Buchwert) 0,99
KUV (Kurs/Umsatz) 0,78
Eigenkapitalrendite +9,80%
Eigenkapitalquote +33,76%

Derivate

Hebelprodukte (22)
Knock-Outs 13
Faktor-Zertifikate 9

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 4,49%
Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 2 Jahren
Keine Senkung seit 2 Jahren
Stabilität der Dividende 0,64 (max 1,00)
Jährlicher 15,03% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 14,95% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 45,99% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)

Dividenden Historie

Datum Dividende
23.03.2026 0,98 €
21.03.2025 1,00 €
20.03.2024 0,91 €
10.03.2020 0,70 €
12.03.2019 0,65 €
13.03.2018 0,50 €
14.03.2017 0,40 €
15.03.2016 0,40 €
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Compagnie des Alpes Termine

Keine Termine bekannt.

Compagnie des Alpes Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 21,85 -0,68%
22,00 € 08:12
Frankfurt 21,75 -0,68%
21,90 € 08:04
Hamburg 22,00 -0,45%
22,10 € 08:04
München 22,10 -0,67%
22,25 € 08:22
Stuttgart 22,10 +0,68%
21,95 € 13:33
L&S RT 22,125 +0,68%
21,975 € 13:49
Nasdaq OTC Other 26,608 $ +1,22%
26,2875 $ 28.10.25
Tradegate 22,05 0 %
22,05 € 08:45
Quotrix 21,95 -0,45%
22,05 € 07:27
Gettex 22,10 0 %
22,10 € 13:43
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
01.06.26 22,15 3.508
29.05.26 22,30 11.696
28.05.26 21,95 1.533
27.05.26 21,95 1.504
26.05.26 21,95 1.532
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 21,95 € +1,14%
1 Monat 22,20 € 0,00%
6 Monate 22,80 € -2,63%
1 Jahr 18,74 € +18,46%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Compagnie des Alpes

Compagnie des Alpes SA ist ein französischer Betreiber von Bergbahnen, Skigebieten und Freizeitparks mit klarer Fokussierung auf integrierte Freizeit- und Tourismusökosysteme in Europa. Das Unternehmen verbindet alpine Destinationen mit thematisierten Freizeitparks und bündelt touristische Infrastruktur, Betriebs-Know-how und Markenführung in einer vertikal integrierten Struktur. Compagnie des Alpes steht damit an der Schnittstelle von Tourismusinfrastruktur, regionaler Entwicklung und erlebnisorientiertem Konsum, wobei Skaleneffekte, Konzessionen und Markeneffekte eine zentrale Rolle spielen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Compagnie des Alpes beruht auf dem Betrieb, der Entwicklung und der Vermarktung von kapitalintensiven, standortgebundenen Freizeit-Assets. Im Zentrum stehen die Generierung wiederkehrender Besucherströme, die Monetarisierung der Aufenthaltsdauer sowie die Optimierung der Auslastung über Saisonen und Zielgruppen hinweg. Der Konzern agiert als Betreiber und langfristiger Asset-Manager von Skigebieten und Freizeitparks, ergänzt um Services entlang der Wertschöpfungskette wie Unterbringung, Skischulen, Gastro- und Retailangebote sowie digitale Vertriebsplattformen. Die Cashflows entstammen im Wesentlichen drei Quellen: Liftpässe und alpine Dienstleistungen, Eintrittsgelder in Freizeitparks sowie Zusatzumsätze aus Gastronomie, Merchandising, Unterkunft und ergänzenden touristischen Services. Das Geschäftsmodell ist durch hohe Fixkosten, starke operative Hebel und eine ausgeprägte Abhängigkeit von Besucherfrequenzen und Wetterbedingungen gekennzeichnet. Durch langfristige Konzessionen und kommunale Partnerschaften in alpinen Regionen sichert sich Compagnie des Alpes privilegierten Zugang zu attraktiven Lagen, während in den Freizeitparks die Kontrolle über Markenwelten und Attraktionsportfolios im Vordergrund steht.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Compagnie des Alpes lässt sich als Bereitstellung hochwertiger, sicherer und zunehmend nachhaltiger Freizeit- und Ferienerlebnisse definieren, die eng mit ihren regionalen Ökosystemen verflochten sind. Das Unternehmen strebt an, eine europäische Referenz für den Betrieb von Skigebieten und Themenparks zu sein und gleichzeitig Fortschritte bei Dekarbonisierung, Energieeffizienz und verantwortungsvollem Tourismus zu erzielen. Strategisch setzt das Management auf folgende Stoßrichtungen:
  • Konzentration auf Kernmärkte in Europa mit hoher Kaufkraft und stabilen Rechtsrahmen
  • Stärkung der Profitabilität bestehender Standorte durch Yield-Management, dynamische Preisgestaltung und Kapazitätssteuerung
  • Ausbau des ganzjährigen Tourismus, um Saisonalität und Wetterrisiken zu mindern
  • Steigerung der Kundenbindung durch digitale Plattformen, personalisierte Angebote und Markenpartnerschaften
  • Verankerung von Nachhaltigkeit als Werttreiber, insbesondere in alpinen Destinationen mit empfindlichen Ökosystemen
Die Mission verknüpft damit wirtschaftliche Zielsetzungen mit Standort- und Umweltverantwortung.

Produkte und Dienstleistungen

Compagnie des Alpes bietet ein diversifiziertes Portfolio an Freizeit- und Tourismusprodukten, die auf unterschiedliche Zielgruppen und Saisonen abgestimmt sind. Im Bereich der Skigebiete umfasst das Leistungsangebot insbesondere:
  • Liftpässe und Zugang zu alpinen Skigebieten verschiedener Schwierigkeitsgrade
  • Pisten- und Schneemanagement, inklusive Beschneiung, Pistenpräparierung und Sicherheitsdiensten
  • Skischulen in Kooperation mit lokalen Partnern, Ausrüstungsverleih und Technikservices
  • Gastronomieangebote auf und neben der Piste sowie Retailflächen für Sport- und Freizeitartikel
Im Segment der Freizeitparks konzentrieren sich die Produkte und Services auf:
  • Themenparks mit Fahrattraktionen, Shows und interaktiven Erlebnissen für Familien und junge Erwachsene
  • Aquaparks und Indoor-Attraktionen mit wetterunabhängigem Betrieb
  • Gastronomie, Merchandising, Event-Formate und saisonale Themenangebote wie Halloween- oder Winterevents
Ergänzend entwickelt Compagnie des Alpes touristische Dienstleistungen wie Unterkunft, Aufenthalts-Pakete, digitale Ticketing-Lösungen, Loyalty-Programme und B2B-Angebote für Firmen-Events. Der Konzern monetarisiert damit einen großen Teil der Customer Journey von der Online-Buchung bis zum Aufenthalt vor Ort.

Business Units und Struktur

Die operative Struktur von Compagnie des Alpes gliedert sich im Kern in zwei große Business Units, die teilweise durch Querschnittsfunktionen wie Immobilienmanagement, Digitalisierung und Nachhaltigkeit unterstützt werden:
  • Skigebiete (Mountain Resorts): Betrieb großer alpiner Skidestinationen insbesondere in den französischen Alpen, ergänzt um Managementverträge und Beteiligungen in weiteren Bergregionen. Diese Einheit verantwortet Bergbahnen, Pistennetz, technische Infrastruktur, Sicherheits- und Lawinendienst sowie die Koordination mit lokalen Tourismusorganisationen.
  • Freizeitparks (Leisure Parks): Betrieb von Freizeit- und Themenparks sowie Wasserparks, vornehmlich in Frankreich und weiteren europäischen Ländern. Hierzu zählen Markenparks mit eigenständiger Positionierung im Wettbewerbsumfeld, ergänzt um Erlebniswelten, Übernachtungsangebote und Veranstaltungen.
Teilweise werden zudem Aktivitäten im Bereich Tourismusservices und Unterkünfte als ergänzende Geschäftseinheit oder Segmentberichterstattung ausgewiesen, die sich auf die Integration der Wertschöpfungskette vom Skipass oder Parkticket bis zur Logistik und Beherbergung konzentriert. Zentralfunktionen im Konzern übernehmen Portfolio-Management, Investitionssteuerung, Finanzierung, Risikomanagement sowie ESG-Strategie.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Compagnie des Alpes verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die in Summe einen relevanten Burggraben bilden. Wesentliche Differenzierungsmerkmale sind:
  • Kritische Masse in alpinen Skigebieten: Die Gesellschaft betreibt mehrere große zusammenhängende Skigebiete in strategisch attraktiven Alpenregionen. Diese Destinationen profitieren von etablierten Marken, hoher internationaler Sichtbarkeit und bestehenden Infrastrukturnetzen.
  • Langfristige Konzessionen und lokale Verankerung: Die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Regionen und Tourismusverbänden, oft im Rahmen langfristiger Konzessionsverträge, verschafft dem Unternehmen einen stabilen Zugang zu Bergbahninfrastruktur und reduziert die Eintrittsmöglichkeiten potenzieller Wettbewerber.
  • Portfolio-Synergien zwischen Skigebieten und Freizeitparks: Die Kombination zweier kapitalintensiver, aber komplementärer Aktivitäten erlaubt die Nutzung von Know-how in Betriebssicherheit, Besuchermanagement, Revenue Management und Marketing über beide Segmente hinweg.
  • Marken- und Standorttreue: Viele Skifahrer und Freizeitparkbesucher entwickeln eine starke Loyalität zu bestimmten Destinationen und Parks. Diese Kundenbindung senkt die Marketingkosten pro Besucher und erhöht den Anteil wiederkehrender Gäste.
  • Hohe Eintrittsbarrieren: Kapitalintensive Infrastrukturen, Genehmigungsverfahren, Umweltauflagen und Flächenverfügbarkeit erschweren neue Projekte in alpinen Regionen ebenso wie in attraktiv gelegenen Freizeitparks.
In Summe führen diese Faktoren zu einem eher defensiven Charakter des Geschäftsmodells, auch wenn es inhärent konjunktur- und wetteranfällig bleibt.

Wettbewerbsumfeld

Compagnie des Alpes agiert in zwei heterogenen, aber teilweise überlappenden Wettbewerbsarenen. Im Bereich der Skigebiete konkurriert das Unternehmen mit anderen alpinen Betreibern in Frankreich, der Schweiz, Österreich und Italien, wobei in vielen Regionen oligopolistische Strukturen bestehen. Hier stehen insbesondere:
  • Regionale Bergbahn- und Skigebietsbetreiber in den Alpen
  • Internationale Destinationen in Nordamerika und Skandinavien, die um kaufkräftige Wintersporttouristen buhlen
Im Freizeitparksegment konkurriert Compagnie des Alpes mit großen internationalen Konzernen und nationalen Betreibern. In Europa ringen insbesondere die großen Themenparks internationaler Marken, unabhängige Freizeitparks und spezialisierte Wasserparks um Besucherbudgets von Familien und Jugendlichen. Darüber hinaus steht das Unternehmen im weiteren Sinne im Wettbewerb mit alternativen Freizeit- und Reiseformen wie Städtereisen, Kreuzfahrten oder kulturellen Veranstaltungen. Aufgrund der Standortgebundenheit und der begrenzten Zahl attraktiver Lagen besteht der Wettbewerb weniger in unmittelbarer räumlicher Überlagerung als in der Konkurrenz um Zeit- und Budgetanteile der Konsumenten.

Management und Strategie

Das Management von Compagnie des Alpes verfolgt eine auf Stabilität, operative Effizienz und Weiterentwicklung ausgerichtete Strategie. Die Führungsebene kombiniert Erfahrung im Infrastrukturbetrieb, in der Tourismuswirtschaft und im Freizeitparkmanagement mit finanzwirtschaftlicher und regulatorischer Kompetenz. Strategische Prioritäten sind insbesondere:
  • Fortlaufende Optimierung bestehender Standorte statt breit angelegter internationaler Expansion
  • Disziplinierte Kapitalallokation mit Fokus auf Investitionen in Sicherheit, Kapazitätserweiterung und Attraktionsportfolio
  • Digitalisierung von Vertrieb, Besucherstromsteuerung und Kundenschnittstellen, um Preisdifferenzierung und Auslastungsmanagement zu verbessern
  • Integration von ESG-Kriterien in Investitionsentscheidungen, insbesondere in den energieintensiven Bergbahn- und Beschneiungsaktivitäten
Die strategische Linie zielt auf eine robuste Wachstumsdynamik mit Fokus auf Planbarkeit und Risikokontrolle ab.

Branchen- und Regionenanalyse

Compagnie des Alpes ist überwiegend im europäischen Tourismus- und Freizeitmarkt tätig, mit Schwerpunkt Frankreich und angrenzende Länder. Die Wintersportbranche in den Alpen steht seit Jahren unter strukturellem Anpassungsdruck durch Klimawandel, verändertes Reiseverhalten und demografische Verschiebungen. Gleichzeitig bleibt der Alpenraum für Wintersportler aus Europa und ausgewählten Fernmärkten ein Premium-Ziel mit hoher Zahlungsbereitschaft. Die Freizeitparkbranche in Europa zeigt langfristig moderates Wachstum, getrieben von Urbanisierung, steigendem Freizeitbudget und dem Trend zu erlebnisorientiertem Konsum. Sie ist jedoch zyklisch: Konjunkturschwäche und Kaufkraftverluste schlagen direkt auf Besucherzahlen und Pro-Kopf-Umsätze durch. Regional profitiert Compagnie des Alpes von der strukturell starken Tourismusnachfrage in Frankreich, guten Verkehrsverbindungen und der Einbettung in etablierte Ferienregionen. Auf der Risikoseite stehen jedoch regulatorische Vorgaben für alpine Infrastruktur, Umweltauflagen und potenziell steigende Besteuerung von CO₂-intensiven Aktivitäten. Die Kernregionen – insbesondere die französischen Alpen – gelten als politisch stabil und infrastrukturell gut erschlossen, sind gleichzeitig aber exponiert gegenüber Klima- und Regulierungstrends.

Unternehmensgeschichte

Compagnie des Alpes wurde Ende des 20. Jahrhunderts in Frankreich gegründet, um kommerzielle Aktivitäten im Bereich Bergbahnen und alpine Freizeitangebote zu bündeln und professionell zu managen. Ausgehend von einem Fokus auf französische Skigebiete entwickelte sich das Unternehmen durch schrittweise Akquisitionen, Konzessionen und Beteiligungen zu einem der bedeutenden Betreiber von Bergbahninfrastruktur in den Alpen. In den folgenden Jahrzehnten diversifizierte der Konzern in den Bereich Freizeitparks, zunächst in Frankreich, später auch in weitere europäische Länder. Diese Expansion erfolgte vor allem durch Übernahme bestehender Parks und deren Integration in eine gemeinsame Management- und Finanzierungsstruktur. Im Zeitverlauf vollzog Compagnie des Alpes mehrere strategische Neuausrichtungen: von der reinen Skidestination hin zum gemischten Freizeit- und Tourismuskonzern, von fragmentierten lokalen Einheiten hin zu stärker zentralisierter Steuerung sowie von reiner Kapazitätserweiterung hin zu stärkerer Ausrichtung auf Nachhaltigkeit, Markenbildung und Kundenerlebnis. Heute präsentiert sich das Unternehmen als etablierter Akteur im europäischen Leisure-Sektor mit enger Verankerung im öffentlichen und institutionellen Umfeld.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Eine Besonderheit von Compagnie des Alpes liegt im engen Zusammenspiel mit öffentlichen und halböffentlichen Akteuren. Viele Projekte in den Alpen entstehen in Kooperation mit Gemeinden, Regionen und Staatsinstitutionen, die Interesse an der Entwicklung lokaler Wirtschaftskraft und Beschäftigung haben. Diese Partnerschaften schaffen einerseits Stabilität und erleichtern langfristige Planung, bringen andererseits aber politische und regulatorische Einflussfaktoren in die Unternehmenssteuerung. ESG-Themen nehmen im Geschäftsmodell eine zentrale Rolle ein. In den Skigebieten betreffen sie insbesondere:
  • Energieeffizienz von Bergbahnen und Beschneiung
  • Anpassungsstrategien an den Klimawandel, etwa Fokus auf höher gelegene Pisten und Diversifikation in ganzjährige Angebote
  • Landschaftsschutz, Wasserressourcenmanagement und Biodiversität
In den Freizeitparks stehen Aspekte wie Lärmschutz, Abfallmanagement, Energieverbrauch, Mitarbeiterbedingungen und Sicherheit im Vordergrund. Compagnie des Alpes arbeitet an Dekarbonisierungspfaden, Zertifizierungen und nachhaltiger Mobilität, beispielsweise durch Förderung öffentlicher Verkehrsmittel und Bündelung der Anreise. Für institutionelle Anleger, die zunehmend auf Nachhaltigkeitsratings achten, sind diese Initiativen von Bedeutung, auch wenn sie höhere Investitionen und komplexe Berichterstattung bedingen.

Chancen

Compagnie des Alpes verfügt über mehrere potenzielle Chancen im aktuellen Marktumfeld:
  • Relativ widerstandsfähige Nachfrage: Freizeit und Tourismus besitzen in vielen Haushaltsbudgets einen vergleichsweise stabilen Stellenwert, insbesondere im mittleren und gehobenen Marktsegment, in dem das Unternehmen überwiegend agiert.
  • Hohe Markteintrittsbarrieren: Kapitalintensive Infrastruktur, Genehmigungsprozesse und begrenzte Flächenverfügbarkeit schützen etablierte Anlagen vor schneller Konkurrenz.
  • Synergien und Skaleneffekte: Die Bündelung von Einkauf, Technik, Sicherheit und Marketing über mehrere Skigebiete und Freizeitparks hinweg kann Kosten senken und operative Effizienz stärken.
  • Wachstum durch ganzjährige Nutzung: Die Entwicklung sommerlicher Freizeitangebote in alpinen Regionen und die Saisonverlängerung in Parks können Ertragsschwankungen glätten und die Kapazitätsnutzung verbessern.
  • Digitalisierung und Yield-Management: Fortschritte im Online-Ticketing, in dynamischer Preisgestaltung und im Customer-Relationship-Management eröffnen Spielräume zur Margensteuerung ohne allein auf Volumenwachstum angewiesen zu sein.
Diese Faktoren können dazu beitragen, die Volatilität der Ergebnisse zu begrenzen und den Charakter als infrastrukturnahem Freizeitbetreiber zu festigen, bleiben jedoch stark von externen Rahmenbedingungen abhängig.

Risiken

Die Risiken sind für einen vorsichtigen Beobachter nicht zu unterschätzen und betreffen sowohl operative als auch strukturelle Aspekte:
  • Klimawandel: Temperaturanstieg und veränderte Niederschlagsmuster verschlechtern in niedrigeren und mittleren Lagen die Schneesicherheit. Dies kann Investitionen in Beschneiung und Anpassungsstrategien erzwingen und die Attraktivität bestimmter Skigebiete langfristig mindern.
  • Konjunktur- und Konsumzyklen: Als Anbieter von Freizeit- und Urlaubsleistungen ist das Unternehmen stark von der Kaufkraft der Haushalte abhängig. Wirtschaftliche Abschwünge, Inflation und steigende Zinsen können Besucherzahlen und Ausgabebereitschaft dämpfen.
  • Hohe Fixkostenbasis: Der Betrieb von Bergbahnen und Freizeitparks erfordert erhebliche Fixkosten unabhängig von der tatsächlichen Auslastung. Schwache Saisonen wirken sich daher überproportional auf die Profitabilität aus.
  • Regulatorische und politische Risiken: Strengere Umweltauflagen, Einschränkungen für alpine Infrastruktur oder geänderte Steuerregime können Investitionspläne verteuern oder verzögern.
  • Sicherheits- und Reputationsrisiken: Unfälle in Skigebieten oder Freizeitparks können neben unmittelbaren Kosten auch langfristige Reputationsschäden und schärfere Regulierungen nach sich ziehen.
  • Wettbewerb um Freizeitbudgets: Digitale Unterhaltungsformen, Fernreisen oder alternative Urlaubsmodelle konkurrieren mit klassischen Ski- und Parkaufenthalten, insbesondere bei jüngeren Zielgruppen.
Diese Risiken beeinflussen die langfristige Tragfähigkeit des Geschäftsmodells und unterstreichen die Bedeutung einer laufenden Beobachtung von Klimarisiken, Regulierung, Besuchertrends und Investitionsdisziplin.
Stand: Mai 2026
Hinweis

Compagnie des Alpes Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Compagnie des Alpes Kursziel 2026

  • Die Compagnie des Alpes Kurs Performance für 2026 liegt bei -12,25%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,11 Mrd. €
Aktienanzahl 50,73 Mio.
Streubesitz 23,04%
Währung EUR
Land Frankreich
Sektor zyklischer Konsum
Branche Hotels, Restaurants u. Freizeit
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+76,96% Weitere
+23,04% Streubesitz

Häufig gestellte Fragen zur Compagnie des Alpes Aktie und zum Compagnie des Alpes Kurs

Der aktuelle Kurs der Compagnie des Alpes Aktie liegt bei 22,05 €.

Für 1.000€ kann man sich 45,35 Compagnie des Alpes Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Compagnie des Alpes Aktie lautet CLPIF.

Die 1 Jahres-Performance der Compagnie des Alpes Aktie beträgt aktuell 18,46%.

Der Aktienkurs der Compagnie des Alpes Aktie liegt aktuell bei 22,05 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 0,00% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Compagnie des Alpes eine Wertentwicklung von -20,14% aus und über 6 Monate sind es -2,63%.

Das 52-Wochen-Hoch der Compagnie des Alpes Aktie liegt bei 29,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Compagnie des Alpes Aktie liegt bei 18,12 €.

Das Allzeithoch von Compagnie des Alpes liegt bei 29,00 €.

Das Allzeittief von Compagnie des Alpes liegt bei 12,41 €.

Die Volatilität der Compagnie des Alpes Aktie liegt derzeit bei 36,93%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Compagnie des Alpes in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,11 Mrd. €

Insgesamt sind 50,9 Mio Compagnie des Alpes Aktien im Umlauf.

Am 25.05.2007 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 25.05.2007 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Compagnie des Alpes hat seinen Hauptsitz in Frankreich.

Compagnie des Alpes gehört zum Sektor Hotels, Restaurants u. Freizeit.

Das KGV der Compagnie des Alpes Aktie beträgt 10,12.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2025 von Compagnie des Alpes betrug 1.397.400.000 €.

Ja, Compagnie des Alpes zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 23.03.2026 eine Dividende in Höhe von 0,98 € gezahlt.

Zuletzt hat Compagnie des Alpes am 23.03.2026 eine Dividende in Höhe von 0,98 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 4,45%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Compagnie des Alpes wurde am 23.03.2026 in Höhe von 0,98 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 4,45%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 23.03.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,98 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.