- Super E10 sank auf 2,188 Euro pro Liter.
- Dieselpreis stieg auf 2,447 Euro pro Liter.
- Superbenzin ist 41 Cent teurer als vor Kriegsausbruch.
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Diesel verteuerte sich allerdings weiter. Mit einem Anstieg um 0,4 Cent auf 2,447 Euro ergab sich der siebte Rekordtag in Folge. Da angesichts der Entspannung im Nahen Osten auch die Ölpreise über Nacht stark gesunken sind, könnte der Anstieg allerdings bald zu Ende sein.
Wie lange es dauert, bis die Entspannung am Ölmarkt auch die Zapfsäule erreicht, ist allerdings offen. Das Bundeskartellamt hat dabei in der Vergangenheit den sogenannten Rakete-und-Feder-Effekt beobachtet. Er besagt, dass Kostensteigerungen schnell in die Preise einfließen, sinkende Kosten aber nur langsam.
40 und 70 Cent teurer als vor Kriegsausbruch
Insgesamt sind die Spritpreise seit Ausbruch des Krieges extrem stark gestiegen. Superbenzin der Sorte E10 war am Mittwoch um 41 Cent pro Liter teurer als vor den Angriffen, Diesel um gut 70 Cent. Der ADAC hält den Anstieg der letzten Zeit im Vergleich zur Entwicklung bei den Ölpreisen für überhöht und fordert seit einiger Zeit eine Reduzierung der Steuern auf Treibstoff, um die Verbraucher zu entlasten.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Angesichts der hohen Preise gibt es Versuche, die Situation für die Verbraucher zu entschärfen. Vergangene Woche sind mehrere von der Berliner Koalition im Eilverfahren beschlossenen neuen Vorschriften in Kraft getreten: Seitdem dürfen die Spritpreise an den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags erhöht werden. Preissenkungen sind jederzeit erlaubt.
Die Regel steht allerdings in der Kritik, da in der ersten Woche ihrer Gültigkeit die Spritpreise deutlich und fast durchgehend gestiegen sind. "Das österreichische Modell mit einer Preiserhöhung pro Tag funktioniert nicht", sagt beispielsweise der Kraftstoffmarkt-Experte des ADAC, Christian Laberer. Über weitere Maßnahmen ist sich die schwarz-rote Koalition noch uneins./ruc/DP/stw
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