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Meldung des Tages: Auftakt zu Maßnahmen: Grundlegendes Material für die Verteidigungsindustrie der USA wird immer wichtiger

Aroundtown Aktie

Aktie
WKN:  A2DW8Z ISIN:  LU1673108939 US-Symbol:  AANNF Branche:  Gebäudemanagement, Immobilienentwicklung Land:  Luxemburg
2,642 €
-0,03 €
-1,12%
17:32:24 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
2,84 Mrd. €
Streubesitz
62,05%
KGV
10,28
Dividende
0,23 €
Dividendenrendite
10,64%
neu: Nachhaltigkeits-Score
42 %
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Aroundtown Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Aroundtown SA ist ein auf renditeorientierte Gewerbeimmobilien fokussierter Immobilienkonzern mit rechtlichem Sitz in Luxemburg und operativem Schwerpunkt in Deutschland sowie ausgewählten westeuropäischen Märkten. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Bewirtschaftung, Optimierung und Repositionierung von Büro-, Hotel- und Wohnimmobilien mit dem Ziel, stabile Cashflows und eine aus Investorensicht risikoangepasste Rendite zu generieren. Aroundtown agiert als Plattform für institutionelle und semiinstitutionelle Anleger, nutzt Skaleneffekte im Asset Management und verfolgt eine an den Kapitalmarkt angebundene Wachstumsstrategie. Die Gesellschaft ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und Bestandteil wichtiger Immobilienindizes, was die Sichtbarkeit bei professionellen Anlegern erhöht.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Aroundtown basiert auf einem integrierten Ansatz entlang der Wertschöpfungskette im Gewerbeimmobiliensegment. Kern des Modells ist der Erwerb von Objekten mit Wertsteigerungspotenzial, deren aktive Bewirtschaftung sowie selektive Desinvestitionen nach erfolgter Optimierung. Die Gesellschaft setzt auf eine Kombination aus internem Asset Management, Property Management durch verbundene Dienstleister und strategischem Portfolio-Management. Im Fokus stehen großvolumige Objekte in wirtschaftsstarken Metropolregionen, deren Mieterbasis möglichst diversifiziert ist. Werthebel ergeben sich vor allem aus Leerstandsabbau, Capex-Maßnahmen zur Modernisierung, Repositionierung in attraktivere Nutzungskonzepte und der Verlängerung von Mietverträgen zu marktkonformen Konditionen. Die Fremdfinanzierung wird kapitalmarktnah strukturiert, etwa über Anleihen, um die Bilanzlaufzeiten auf die Immobilienstruktur abzustimmen. Gleichzeitig versucht das Unternehmen, Opportunitäten im Transaktionsmarkt antizyklisch zu nutzen und Zyklizität durch Diversifikation über Segmente und Standorte zu dämpfen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Aroundtown zielt auf die Schaffung nachhaltiger, risikoangepasster Erträge für Aktionäre, Anleihegläubiger und andere Kapitalgeber. Im Zentrum steht der Anspruch, durch professionelles Asset Management bestehende Flächen effizient zu nutzen, die Objekte laufend an regulatorische und ESG-Anforderungen anzupassen und die Ertrags- wie auch die Substanzwertbasis schrittweise zu erhöhen. Strategisch verfolgt das Unternehmen drei Leitlinien: Erstens die Konzentration auf Core-Plus- und Value-Add-Immobilien in etablierten Märkten mit hoher Liquidität, zweitens eine konservative Vermietungs- und Bonitätsprüfung der Mieterschaft sowie drittens eine disziplinierte Investitionspolitik mit klar definierten Rendite- und Risiko-Kriterien. Ein weiterer Baustein ist die sukzessive Verbesserung der Energieeffizienz der Bestände, um langfristige Vermietbarkeit zu sichern und regulatorische Risiken zu reduzieren.

Produkte, Dienstleistungen und Wertschöpfung

Aroundtown bietet keine klassischen Produkte im Konsumentensinn, sondern stellt gewerbliche und teilweise auch wohnwirtschaftliche Flächen als Vermietungsprodukt bereit. Das Leistungsangebot umfasst im Kern:
  • Vermietung von Büro-, Hotel- und Wohnflächen an Unternehmen, öffentliche Auftraggeber, Hotelbetreiber und private Haushalte
  • Aktives Asset Management mit Mietvertragsmanagement, Flächenkonfiguration, Modernisierungsplanung und Mieterbetreuung
  • Projektbezogene Repositionierung von Bestandsimmobilien, etwa Umwidmung zu alternativen Nutzungen, Refurbishments oder ESG-orientierte Sanierungen
  • Portfoliomanagement inklusive An- und Verkäufen mit dem Ziel, die Portfolioqualität laufend zu erhöhen
Die Wertschöpfung entsteht primär aus Netto-Mieterträgen, Effizienzgewinnen im Betrieb, der Reduktion strukturellen Leerstands sowie aus Wertsteigerungen bei optimierten Objekten. Ergänzend nutzt Aroundtown Joint Ventures und Co-Investments, um Kapital zu hebeln und das Risiko auf mehrere Partner zu verteilen.

Business Units und Segmentausrichtung

Operativ gliedert sich Aroundtown im Wesentlichen nach Nutzungsarten und Portfoliobereichen. Auch wenn die interne Steuerung im Detail dem Geschäftsbericht vorbehalten bleibt, lassen sich folgende Schwerpunkte erkennen:
  • Büroimmobilien: Schwerpunkt auf Büroobjekten in deutschen A- und B-Städten sowie ausgewählten Metropolen in Westeuropa. Hier zielt Aroundtown auf bonitätsstarke Mieter, häufig aus dem öffentlichen Sektor oder etablierten Dienstleistungsbranchen.
  • Hotelimmobilien: Beteiligung an und Bewirtschaftung von Stadthotels und Business-Hotels, die meist langfristig an Hotelbetreiber verpachtet sind. Das Risiko hängt hier von der Stabilität der Betreiberverträge und dem Geschäftsreise- sowie Städtetourismus ab.
  • Wohnungsnahe und gemischt genutzte Immobilien: Über verbundene Plattformen bestehen Engagements im Wohnsegment sowie in gemischt genutzten Quartieren. Diese Einheiten sollen Cashflow-Stabilität und Diversifikation zur eher zyklischen Büro- und Hotelschiene liefern.
Darüber hinaus existieren funktionsorientierte Einheiten wie Investment, Finanzierung, Asset Management, Projektentwicklung im Bestand und Corporate Governance, die bereichsübergreifend arbeiten.

Alleinstellungsmerkmale

Als börsennotierter Spezialist für Gewerbeimmobilien im deutsch-europäischen Kontext verbindet Aroundtown mehrere Merkmale, die im Wettbewerb differenzierend wirken können. Dazu zählen:
  • Skalenvorteile im Asset Management: Ein breit gestreutes Portfolio erlaubt standardisierte Prozesse im Vermietungs- und Instandhaltungsmanagement sowie eine professionelle Steuerung großer Capex-Programme.
  • Fokus auf Value-Add: Im Gegensatz zu reinen Core-Investoren geht Aroundtown bewusst in Objekte mit Optimierungspotenzial, um zusätzliche Renditequellen jenseits der Basis-Mieteinnahmen zu erschließen.
  • Kapitalmarktzugang: Die Notierung an der Börse und die Historie als Emittent von Unternehmensanleihen schaffen Flexibilität in der Refinanzierung und ermöglichen in Phasen attraktiver Fremdkapitalkosten rascheres Wachstum.
  • Regionale Expertise: Eine starke Präsenz in deutschen Ballungsräumen und ausgeprägte Marktkenntnis in selektierten europäischen Märkten unterstützen die Risikoanalyse bei Transaktionen und die Steuerung von Leerstands- und Mietpreisrisiken.
Diese Merkmale wirken nur dann nachhaltig, wenn sie mit konsequenter Risikosteuerung, solider Governance und transparenter Kommunikation am Kapitalmarkt verknüpft bleiben.

Burggräben und strukturelle Moats

Der strukturelle Burggraben von Aroundtown ist begrenzt, da der Immobilienmarkt grundsätzlich fragmentiert und wettbewerbsintensiv ist. Gleichwohl bestehen einige wettbewerbsrelevante Schutzmechanismen:
  • Skala und Marktzugang: Großvolumige Dealgrößen und ein bestehendes Netzwerk an Finanzierungspartnern sowie Joint-Venture-Investoren erschweren es kleineren Wettbewerbern, in denselben Segmenten zu gleichen Konditionen mitzuhalten.
  • Daten- und Marktwissen: Langjährige Erfahrung in spezifischen Mikrolagen generiert proprietäre Daten zu Mieten, Ausfallraten und Nachfrageclustern, was die Qualität der Investitionsentscheidungen verbessern kann.
  • Mieterbeziehungen: Langlaufende Mietverträge mit institutionellen Mietern, etwa öffentliche Einrichtungen oder große Dienstleister, schaffen wiederkehrende Cashflows und reduzieren kurzfristige Fluktuation.
Diese Moats sind jedoch nicht absolut. Sie können durch Marktstress, Zinsregimewechsel oder regulatorische Eingriffe erheblich geschwächt werden, was konservative Anleger in ihrer Risikoabwägung berücksichtigen sollten.

Wettbewerbsumfeld

Im relevanten Wettbewerbsumfeld von Aroundtown agieren mehrere börsennotierte und nicht börsennotierte Immobiliengesellschaften, Immobilien-AGs, REITs sowie institutionelle Fonds. Zu den wesentlichen Mitbewerbern im deutschsprachigen und europäischen Gewerbeimmobiliensegment zählen unter anderem:
  • Großvolumige börsennotierte Immobilienkonzerne mit Fokus auf Büro- und Gewerbeobjekte
  • Spezialisierte Hotelimmobiliengesellschaften und Betreiber von Hospitality-Portfolios
  • Internationale Immobilienfonds und Private-Equity-Investoren, die Value-Add- und Opportunistic-Strategien verfolgen
Der Wettbewerb manifestiert sich in Bieterverfahren, in der Akquise kreditwürdiger Mieter sowie beim Zugang zu günstiger Refinanzierung. In Phasen hoher Liquidität im Immobilienkapitalmarkt verstärkt sich der Druck auf Ankaufsmultiplikatoren und verringert die Marge zwischen Anfangsrendite und Kapitalkosten. Das begünstigt Marktteilnehmer mit gutem Rating, stabiler Bilanzstruktur und belastbaren Bankbeziehungen.

Management und Unternehmensstrategie

Das Management von Aroundtown ist stark kapitalmarktorientiert und verfügt über Erfahrung im europäischen Immobilien- und Finanzierungsgeschäft. Die strategische Ausrichtung lässt sich auf mehrere Säulen verdichten:
  • Portfoliokonsolidierung: Fokus auf Qualitätssteigerung statt reinem Volumenwachstum. Nicht-strategische oder unterdurchschnittlich performende Objekte werden konsequent veräußert.
  • Bilanzdisziplin: Steuerung von Verschuldungsgrad, Fälligkeitenprofil und Zinsbindung mit dem Ziel, Zinsänderungsrisiken zu begrenzen und Liquiditätspuffer vorzuhalten.
  • ESG-Integration: Schrittweise Implementierung von Umwelt- und Governance-Standards, etwa durch energetische Sanierungen, Transparenzberichte und Risikomanagement-Strukturen.
  • Konservative Vermietungsstrategie: Bevorzugung bonitätsstarker Mieter und längerer Vertragslaufzeiten, um Ertragsschwankungen zu verringern.
Für konservative Anleger ist insbesondere die Fähigkeit des Managements relevant, in volatilen Zins- und Immobilienzyklen ein Gleichgewicht zwischen Wachstumsambition und Risikobegrenzung zu halten.

Branchen- und Regionenanalyse

Aroundtown ist in der europäischen Immobilienbranche aktiv, mit Schwerpunkt auf dem deutschen Büro-, Hotel- und Wohnimmobilienmarkt. Die Branche ist stark vom Zinsumfeld, von regulatorischen Vorgaben und von der makroökonomischen Entwicklung abhängig. Im Bürosegment wirken Trends wie Homeoffice, Flächenverdichtung und der Bedarf an modernen, ESG-konformen Gebäuden strukturbildend. Ältere, ineffiziente Objekte sind zunehmend von Wertminderungen und strukturellem Leerstand bedroht, während moderne, gut angebundene Flächen vergleichsweise resilient bleiben können. Im Hotelsegment wirken Tourismusströme, Geschäftsreiseaktivität und die Bonität der Betreiber als Treiber der Mietstabilität. Konjunkturelle Abschwünge und exogene Schocks können zu temporären Ausfallrisiken führen. Im Wohnsegment in Deutschland bestehen langfristig strukturelle Nachfragefaktoren wie Urbanisierung und Angebotsknappheit in Ballungsräumen, dem jedoch politische Eingriffe, Mietregulierung und energetische Auflagen gegenüberstehen. Regional ist Aroundtown insbesondere in wirtschaftlich starken Ballungsräumen aktiv, was mittelfristig eine höhere Grundnachfrage nach Büro- und Wohnflächen nahelegt, gleichzeitig aber auch intensiven Wettbewerb und hohe ESG-Investitionsanforderungen mit sich bringt.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Aroundtown hat sich aus einem auf Deutschland fokussierten Immobilieninvestor zu einer kapitalmarktnahen, international aktiven Plattform entwickelt. Die Gesellschaft wuchs über Jahre hinweg stark durch Zukäufe und den Aufbau größerer Portfolien in den Segmenten Büro und Hotel. Parallel zur Expansion nutzte Aroundtown den Zugang zum Anleihemarkt, um sich unabhängig von klassischen Bankfinanzierungen zu positionieren. Die Börsennotierung und die schrittweise Integration weiterer Portfolios führten zu einer zunehmenden Institutionalisierung von Governance-Strukturen, Berichterstattung und Risikomanagement. In jüngerer Zeit stand statt aggressiven Wachstums verstärkt die Portfoliooptimierung im Vordergrund, inklusive der Fokussierung auf qualitativ hochwertigere Bestände und der Anpassung an ein verändertes Zins- und Regulierungsumfeld. Die Unternehmensgeschichte ist damit von Zyklen aus Wachstum, Konsolidierung und Neuausrichtung geprägt, wie es für kapitalmarktorientierte Immobilienplattformen typisch ist.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Aroundtown ist die Kombination aus hoher Marktdurchdringung in Deutschland und der gleichzeitigen Präsenz in ausgewählten europäischen Metropolen. Dies ermöglicht Diversifikation, erhöht aber auch die Komplexität beim Management regulatorischer Vorgaben in unterschiedlichen Jurisdiktionen. Zudem unterliegt das Unternehmen einer intensiven Beobachtung durch Ratingagenturen, Anleiheinvestoren und Aktienanalysten, was den Druck zu transparenter Kommunikation und vorsichtiger Bilanzpolitik erhöht. Die Gesellschaft ist eng mit anderen Immobilienvehikeln verflochten, die sich ebenfalls auf den deutsch-europäischen Markt konzentrieren. Diese Verflechtungen und Beteiligungsstrukturen können für außenstehende Anleger erklärungsbedürftig sein und sollten im Rahmen einer Due-Diligence-Analyse detailliert geprüft werden. Darüber hinaus spielt die ESG-Transformation des Bestandsportfolios eine zentrale Rolle. Hohe Energieeffizienzanforderungen, CO₂-Reduktionsziele und Berichtspflichten führen zu erheblichen Investitionsbedarfen, eröffnen aber zugleich Chancen, Objekte im Wettbewerb um Mieter aufzuwerten.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht konservativer Anleger bietet Aroundtown ein renditeorientiertes, aber zyklisches Investmentprofil im europäischen Gewerbeimmobiliensektor. Chancen ergeben sich insbesondere aus:
  • Wertsteigerungspotenzial: Durch aktives Asset Management, Repositionierung und ESG-orientierte Sanierungen kann der Substanzwert ausgewählter Objekte steigen, was langfristig Kurs- und Bewertungsfantasie erzeugt.
  • Cashflow-Stabilität: Langfristige Mietverträge mit bonitätsstarken Mietern, insbesondere im Büro- und öffentlichen Sektor, können wiederkehrende Cashflows generieren.
  • Diversifikation: Ein Engagement in Aroundtown kann ein klassisches Wertpapierdepot um ein Immobilienexposure ergänzen, das nur eingeschränkt mit anderen Anlageklassen korreliert.
Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber:
  • Zins- und Refinanzierungsrisiko: Steigende Zinsen erhöhen die Kapitalkosten, drücken auf Immobilienbewertungen und erschweren die Refinanzierung auslaufender Anleihen.
  • Markt- und Bewertungsrisiko: Einbrechende Transaktionsvolumina, sinkende Mieten oder höhere Leerstände können Ertrag und Net Asset Value belasten.
  • Regulatorische und ESG-Risiken: Strengere Energieeffizienz- und Klimavorgaben können zu hohen zusätzlichen Investitionen führen und Bestandsobjekte mit schlechter Energieperformance entwerten.
  • Strukturelle Nachfrageänderungen: Anhaltender Homeoffice-Trend oder verändertes Reiseverhalten kann Büro- und Hotelportfolios strukturell unter Druck setzen.
Konservative Anleger sollten bei einer möglichen Anlageentscheidung insbesondere die finanzielle Solidität, die Laufzeitstruktur der Verbindlichkeiten, die Qualität des Portfolios und die Fähigkeit des Managements, anstehende ESG-Investitionen zu stemmen, detailliert prüfen. Eine Anlage in Aroundtown bleibt ein unternehmens- und sektorspezifisches Investment mit deutlich wahrnehmbaren Chancen, jedoch auch spürbaren zyklischen und regulatorischen Risiken.
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Ausgewählte Hebelprodukte

Kurs
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
Typ
Hebel
Geld/Brief
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2,638 €
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4,74 0,53/0,59 €
DQ6EQ7
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4,78 0,53/0,58 €
DU5L3H
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Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 2,672 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag 398,70 €
Tagestief 2,642 €
Tageshoch 2,688 €
52W-Tief 2,168 €
52W-Hoch 3,506 €
Jahrestief 2,47 €
Jahreshoch 2,812 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Aroundtown SA hat in den letzten Wochen einen robusten Anstieg der Mieterträge verzeichnet, was auf eine positive Nachfrageentwicklung in den Hauptmärkten hinweist.
  • Das Unternehmen hat eine neue Partnerschaft mit einem bedeutenden Immobilienentwickler angekündigt, um weitere Projekte in städtischen Gebieten zu realisieren.
  • Analysten zeigen sich optimistisch über die zukünftige Kursentwicklung der Aktie und heben die Dividendenrendite als stabilen Teil der Investmentstory hervor.
Hinweis

Community: Diskussion zu Aroundtown SA

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge berichten über mehrere Kapitalmarktmaßnahmen von Aroundtown (Perpetual‑Emissionen und -Rückkäufe, Anleiheemissionen in EUR/GBP/CHF sowie ein Aktienrückkauf), die das Management als sinnvoll erachtet, weil sie die durchschnittlichen Finanzierungskosten senken und das FFO1 erhöhen sollen, während Analysten und Teile des Markts diese Effekte teils noch nicht vollständig eingepreist hätten.
  • Gleichzeitig werden Risiken hervorgehoben: die großen Refinanzierungsfälligkeiten 2027/2028 könnten das durchschnittliche Zinsniveau und damit das FFO1 deutlich steigern, ein Büroleerstand von rund 12,9% und steuerliche Belastungen bei Immobilienverkäufen schmälern die Entschuldungswirkung, weshalb viele Kommentatoren entweder stärkere Verkäufe bzw. Nutzung der Liquidität zur Reduktion der Bruttoverschuldung oder eine gedämpfte Dividendenpolitik erwarten.
  • Die Stimmung ist gespalten: Kursrückgänge werden häufig mit „Zinsangst“ und Short‑Aktivitäten erklärt, einige Anleger loben operative Kennzahlen und Refinance‑Schritte bzw. schichten in andere Immobilienwerte um, während andere skeptisch bleiben; insgesamt dominieren vorsichtige, langfristig orientierte Positionen.
Hinweis
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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 1.181 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 758,50 €
Jahresüberschuss in Mio. 309,30 €
Umsatz je Aktie 1,08 €
Gewinn je Aktie 0,23 €
Gewinnrendite +2,54%
Umsatzrendite +21,70%
Return on Investment +0,92%
Marktkapitalisierung in Mio. 3.198 €
KGV (Kurs/Gewinn) 12,70
KBV (Kurs/Buchwert) 0,26
KUV (Kurs/Umsatz) 2,70
Eigenkapitalrendite +2,11%
Eigenkapitalquote +36,20%
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Derivate

Hebelprodukte (166)
Knock-Outs 67
Optionsscheine 66
Faktor-Zertifikate 33
Alle Derivate

Dividenden Historie

Datum Dividende
30.06.2022 0,23 €
01.07.2021 0,22 €
16.12.2020 0,14 €
27.06.2019 0,25 €
28.06.2018 0,23 €
11.12.2017 0,16 €
22.11.2016 0,051 €
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Termine

25.03.2026 Geschäftsbericht für das Jahr 2025 (ENG)
27.05.2026 Zwischenbericht für das 1.Quartal 2026 (ENG)
26.08.2026 Zwischenbericht für das 1.Halbjahr 2026 (ENG)
25.11.2026 Zwischenbericht für das 3.Quartal 2026 (ENG)
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Aroundtown Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
3,14 € 2,65 € +18,63%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 2,646 € -1,05%
2,674 € 08:10
Frankfurt 2,626 € -1,50%
2,666 € 17:53
Hamburg 2,65 € -0,60%
2,666 € 08:01
Hannover 2,65 € -0,60%
2,666 € 08:01
München 2,674 € -1,26%
2,708 € 08:02
Stuttgart 2,646 € -0,30%
2,654 € 20:31
Xetra 2,638 € -1,49%
2,678 € 17:35
L&S RT 2,655 € -0,52%
2,669 € 20:48
Wien 2,642 € -1,12%
2,672 € 17:32
Nasdaq OTC Other 3,00 $ -3,23%
3,10 $ 22.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 2,644 € -1,05%
2,672 € 20:12
Quotrix 2,638 € -1,79%
2,686 € 18:57
Gettex 2,644 € -1,49%
2,684 € 20:43
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
02.02.26 2,67 -
30.01.26 2,672 -
29.01.26 2,724 -
28.01.26 2,746 -
27.01.26 2,656 -
26.01.26 2,628 -
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 2,628 € +1,60%
1 Monat 2,614 € +2,14%
6 Monate 3,122 € -14,48%
1 Jahr 2,869 € -6,94%
5 Jahre 5,94 € -55,05%

Unternehmensprofil Aroundtown SA

Aroundtown SA ist ein auf renditeorientierte Gewerbeimmobilien fokussierter Immobilienkonzern mit rechtlichem Sitz in Luxemburg und operativem Schwerpunkt in Deutschland sowie ausgewählten westeuropäischen Märkten. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Bewirtschaftung, Optimierung und Repositionierung von Büro-, Hotel- und Wohnimmobilien mit dem Ziel, stabile Cashflows und eine aus Investorensicht risikoangepasste Rendite zu generieren. Aroundtown agiert als Plattform für institutionelle und semiinstitutionelle Anleger, nutzt Skaleneffekte im Asset Management und verfolgt eine an den Kapitalmarkt angebundene Wachstumsstrategie. Die Gesellschaft ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und Bestandteil wichtiger Immobilienindizes, was die Sichtbarkeit bei professionellen Anlegern erhöht.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Aroundtown basiert auf einem integrierten Ansatz entlang der Wertschöpfungskette im Gewerbeimmobiliensegment. Kern des Modells ist der Erwerb von Objekten mit Wertsteigerungspotenzial, deren aktive Bewirtschaftung sowie selektive Desinvestitionen nach erfolgter Optimierung. Die Gesellschaft setzt auf eine Kombination aus internem Asset Management, Property Management durch verbundene Dienstleister und strategischem Portfolio-Management. Im Fokus stehen großvolumige Objekte in wirtschaftsstarken Metropolregionen, deren Mieterbasis möglichst diversifiziert ist. Werthebel ergeben sich vor allem aus Leerstandsabbau, Capex-Maßnahmen zur Modernisierung, Repositionierung in attraktivere Nutzungskonzepte und der Verlängerung von Mietverträgen zu marktkonformen Konditionen. Die Fremdfinanzierung wird kapitalmarktnah strukturiert, etwa über Anleihen, um die Bilanzlaufzeiten auf die Immobilienstruktur abzustimmen. Gleichzeitig versucht das Unternehmen, Opportunitäten im Transaktionsmarkt antizyklisch zu nutzen und Zyklizität durch Diversifikation über Segmente und Standorte zu dämpfen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Aroundtown zielt auf die Schaffung nachhaltiger, risikoangepasster Erträge für Aktionäre, Anleihegläubiger und andere Kapitalgeber. Im Zentrum steht der Anspruch, durch professionelles Asset Management bestehende Flächen effizient zu nutzen, die Objekte laufend an regulatorische und ESG-Anforderungen anzupassen und die Ertrags- wie auch die Substanzwertbasis schrittweise zu erhöhen. Strategisch verfolgt das Unternehmen drei Leitlinien: Erstens die Konzentration auf Core-Plus- und Value-Add-Immobilien in etablierten Märkten mit hoher Liquidität, zweitens eine konservative Vermietungs- und Bonitätsprüfung der Mieterschaft sowie drittens eine disziplinierte Investitionspolitik mit klar definierten Rendite- und Risiko-Kriterien. Ein weiterer Baustein ist die sukzessive Verbesserung der Energieeffizienz der Bestände, um langfristige Vermietbarkeit zu sichern und regulatorische Risiken zu reduzieren.

Produkte, Dienstleistungen und Wertschöpfung

Aroundtown bietet keine klassischen Produkte im Konsumentensinn, sondern stellt gewerbliche und teilweise auch wohnwirtschaftliche Flächen als Vermietungsprodukt bereit. Das Leistungsangebot umfasst im Kern:
  • Vermietung von Büro-, Hotel- und Wohnflächen an Unternehmen, öffentliche Auftraggeber, Hotelbetreiber und private Haushalte
  • Aktives Asset Management mit Mietvertragsmanagement, Flächenkonfiguration, Modernisierungsplanung und Mieterbetreuung
  • Projektbezogene Repositionierung von Bestandsimmobilien, etwa Umwidmung zu alternativen Nutzungen, Refurbishments oder ESG-orientierte Sanierungen
  • Portfoliomanagement inklusive An- und Verkäufen mit dem Ziel, die Portfolioqualität laufend zu erhöhen
Die Wertschöpfung entsteht primär aus Netto-Mieterträgen, Effizienzgewinnen im Betrieb, der Reduktion strukturellen Leerstands sowie aus Wertsteigerungen bei optimierten Objekten. Ergänzend nutzt Aroundtown Joint Ventures und Co-Investments, um Kapital zu hebeln und das Risiko auf mehrere Partner zu verteilen.

Business Units und Segmentausrichtung

Operativ gliedert sich Aroundtown im Wesentlichen nach Nutzungsarten und Portfoliobereichen. Auch wenn die interne Steuerung im Detail dem Geschäftsbericht vorbehalten bleibt, lassen sich folgende Schwerpunkte erkennen:
  • Büroimmobilien: Schwerpunkt auf Büroobjekten in deutschen A- und B-Städten sowie ausgewählten Metropolen in Westeuropa. Hier zielt Aroundtown auf bonitätsstarke Mieter, häufig aus dem öffentlichen Sektor oder etablierten Dienstleistungsbranchen.
  • Hotelimmobilien: Beteiligung an und Bewirtschaftung von Stadthotels und Business-Hotels, die meist langfristig an Hotelbetreiber verpachtet sind. Das Risiko hängt hier von der Stabilität der Betreiberverträge und dem Geschäftsreise- sowie Städtetourismus ab.
  • Wohnungsnahe und gemischt genutzte Immobilien: Über verbundene Plattformen bestehen Engagements im Wohnsegment sowie in gemischt genutzten Quartieren. Diese Einheiten sollen Cashflow-Stabilität und Diversifikation zur eher zyklischen Büro- und Hotelschiene liefern.
Darüber hinaus existieren funktionsorientierte Einheiten wie Investment, Finanzierung, Asset Management, Projektentwicklung im Bestand und Corporate Governance, die bereichsübergreifend arbeiten.

Alleinstellungsmerkmale

Als börsennotierter Spezialist für Gewerbeimmobilien im deutsch-europäischen Kontext verbindet Aroundtown mehrere Merkmale, die im Wettbewerb differenzierend wirken können. Dazu zählen:
  • Skalenvorteile im Asset Management: Ein breit gestreutes Portfolio erlaubt standardisierte Prozesse im Vermietungs- und Instandhaltungsmanagement sowie eine professionelle Steuerung großer Capex-Programme.
  • Fokus auf Value-Add: Im Gegensatz zu reinen Core-Investoren geht Aroundtown bewusst in Objekte mit Optimierungspotenzial, um zusätzliche Renditequellen jenseits der Basis-Mieteinnahmen zu erschließen.
  • Kapitalmarktzugang: Die Notierung an der Börse und die Historie als Emittent von Unternehmensanleihen schaffen Flexibilität in der Refinanzierung und ermöglichen in Phasen attraktiver Fremdkapitalkosten rascheres Wachstum.
  • Regionale Expertise: Eine starke Präsenz in deutschen Ballungsräumen und ausgeprägte Marktkenntnis in selektierten europäischen Märkten unterstützen die Risikoanalyse bei Transaktionen und die Steuerung von Leerstands- und Mietpreisrisiken.
Diese Merkmale wirken nur dann nachhaltig, wenn sie mit konsequenter Risikosteuerung, solider Governance und transparenter Kommunikation am Kapitalmarkt verknüpft bleiben.

Burggräben und strukturelle Moats

Der strukturelle Burggraben von Aroundtown ist begrenzt, da der Immobilienmarkt grundsätzlich fragmentiert und wettbewerbsintensiv ist. Gleichwohl bestehen einige wettbewerbsrelevante Schutzmechanismen:
  • Skala und Marktzugang: Großvolumige Dealgrößen und ein bestehendes Netzwerk an Finanzierungspartnern sowie Joint-Venture-Investoren erschweren es kleineren Wettbewerbern, in denselben Segmenten zu gleichen Konditionen mitzuhalten.
  • Daten- und Marktwissen: Langjährige Erfahrung in spezifischen Mikrolagen generiert proprietäre Daten zu Mieten, Ausfallraten und Nachfrageclustern, was die Qualität der Investitionsentscheidungen verbessern kann.
  • Mieterbeziehungen: Langlaufende Mietverträge mit institutionellen Mietern, etwa öffentliche Einrichtungen oder große Dienstleister, schaffen wiederkehrende Cashflows und reduzieren kurzfristige Fluktuation.
Diese Moats sind jedoch nicht absolut. Sie können durch Marktstress, Zinsregimewechsel oder regulatorische Eingriffe erheblich geschwächt werden, was konservative Anleger in ihrer Risikoabwägung berücksichtigen sollten.

Wettbewerbsumfeld

Im relevanten Wettbewerbsumfeld von Aroundtown agieren mehrere börsennotierte und nicht börsennotierte Immobiliengesellschaften, Immobilien-AGs, REITs sowie institutionelle Fonds. Zu den wesentlichen Mitbewerbern im deutschsprachigen und europäischen Gewerbeimmobiliensegment zählen unter anderem:
  • Großvolumige börsennotierte Immobilienkonzerne mit Fokus auf Büro- und Gewerbeobjekte
  • Spezialisierte Hotelimmobiliengesellschaften und Betreiber von Hospitality-Portfolios
  • Internationale Immobilienfonds und Private-Equity-Investoren, die Value-Add- und Opportunistic-Strategien verfolgen
Der Wettbewerb manifestiert sich in Bieterverfahren, in der Akquise kreditwürdiger Mieter sowie beim Zugang zu günstiger Refinanzierung. In Phasen hoher Liquidität im Immobilienkapitalmarkt verstärkt sich der Druck auf Ankaufsmultiplikatoren und verringert die Marge zwischen Anfangsrendite und Kapitalkosten. Das begünstigt Marktteilnehmer mit gutem Rating, stabiler Bilanzstruktur und belastbaren Bankbeziehungen.

Management und Unternehmensstrategie

Das Management von Aroundtown ist stark kapitalmarktorientiert und verfügt über Erfahrung im europäischen Immobilien- und Finanzierungsgeschäft. Die strategische Ausrichtung lässt sich auf mehrere Säulen verdichten:
  • Portfoliokonsolidierung: Fokus auf Qualitätssteigerung statt reinem Volumenwachstum. Nicht-strategische oder unterdurchschnittlich performende Objekte werden konsequent veräußert.
  • Bilanzdisziplin: Steuerung von Verschuldungsgrad, Fälligkeitenprofil und Zinsbindung mit dem Ziel, Zinsänderungsrisiken zu begrenzen und Liquiditätspuffer vorzuhalten.
  • ESG-Integration: Schrittweise Implementierung von Umwelt- und Governance-Standards, etwa durch energetische Sanierungen, Transparenzberichte und Risikomanagement-Strukturen.
  • Konservative Vermietungsstrategie: Bevorzugung bonitätsstarker Mieter und längerer Vertragslaufzeiten, um Ertragsschwankungen zu verringern.
Für konservative Anleger ist insbesondere die Fähigkeit des Managements relevant, in volatilen Zins- und Immobilienzyklen ein Gleichgewicht zwischen Wachstumsambition und Risikobegrenzung zu halten.

Branchen- und Regionenanalyse

Aroundtown ist in der europäischen Immobilienbranche aktiv, mit Schwerpunkt auf dem deutschen Büro-, Hotel- und Wohnimmobilienmarkt. Die Branche ist stark vom Zinsumfeld, von regulatorischen Vorgaben und von der makroökonomischen Entwicklung abhängig. Im Bürosegment wirken Trends wie Homeoffice, Flächenverdichtung und der Bedarf an modernen, ESG-konformen Gebäuden strukturbildend. Ältere, ineffiziente Objekte sind zunehmend von Wertminderungen und strukturellem Leerstand bedroht, während moderne, gut angebundene Flächen vergleichsweise resilient bleiben können. Im Hotelsegment wirken Tourismusströme, Geschäftsreiseaktivität und die Bonität der Betreiber als Treiber der Mietstabilität. Konjunkturelle Abschwünge und exogene Schocks können zu temporären Ausfallrisiken führen. Im Wohnsegment in Deutschland bestehen langfristig strukturelle Nachfragefaktoren wie Urbanisierung und Angebotsknappheit in Ballungsräumen, dem jedoch politische Eingriffe, Mietregulierung und energetische Auflagen gegenüberstehen. Regional ist Aroundtown insbesondere in wirtschaftlich starken Ballungsräumen aktiv, was mittelfristig eine höhere Grundnachfrage nach Büro- und Wohnflächen nahelegt, gleichzeitig aber auch intensiven Wettbewerb und hohe ESG-Investitionsanforderungen mit sich bringt.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Aroundtown hat sich aus einem auf Deutschland fokussierten Immobilieninvestor zu einer kapitalmarktnahen, international aktiven Plattform entwickelt. Die Gesellschaft wuchs über Jahre hinweg stark durch Zukäufe und den Aufbau größerer Portfolien in den Segmenten Büro und Hotel. Parallel zur Expansion nutzte Aroundtown den Zugang zum Anleihemarkt, um sich unabhängig von klassischen Bankfinanzierungen zu positionieren. Die Börsennotierung und die schrittweise Integration weiterer Portfolios führten zu einer zunehmenden Institutionalisierung von Governance-Strukturen, Berichterstattung und Risikomanagement. In jüngerer Zeit stand statt aggressiven Wachstums verstärkt die Portfoliooptimierung im Vordergrund, inklusive der Fokussierung auf qualitativ hochwertigere Bestände und der Anpassung an ein verändertes Zins- und Regulierungsumfeld. Die Unternehmensgeschichte ist damit von Zyklen aus Wachstum, Konsolidierung und Neuausrichtung geprägt, wie es für kapitalmarktorientierte Immobilienplattformen typisch ist.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Aroundtown ist die Kombination aus hoher Marktdurchdringung in Deutschland und der gleichzeitigen Präsenz in ausgewählten europäischen Metropolen. Dies ermöglicht Diversifikation, erhöht aber auch die Komplexität beim Management regulatorischer Vorgaben in unterschiedlichen Jurisdiktionen. Zudem unterliegt das Unternehmen einer intensiven Beobachtung durch Ratingagenturen, Anleiheinvestoren und Aktienanalysten, was den Druck zu transparenter Kommunikation und vorsichtiger Bilanzpolitik erhöht. Die Gesellschaft ist eng mit anderen Immobilienvehikeln verflochten, die sich ebenfalls auf den deutsch-europäischen Markt konzentrieren. Diese Verflechtungen und Beteiligungsstrukturen können für außenstehende Anleger erklärungsbedürftig sein und sollten im Rahmen einer Due-Diligence-Analyse detailliert geprüft werden. Darüber hinaus spielt die ESG-Transformation des Bestandsportfolios eine zentrale Rolle. Hohe Energieeffizienzanforderungen, CO₂-Reduktionsziele und Berichtspflichten führen zu erheblichen Investitionsbedarfen, eröffnen aber zugleich Chancen, Objekte im Wettbewerb um Mieter aufzuwerten.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht konservativer Anleger bietet Aroundtown ein renditeorientiertes, aber zyklisches Investmentprofil im europäischen Gewerbeimmobiliensektor. Chancen ergeben sich insbesondere aus:
  • Wertsteigerungspotenzial: Durch aktives Asset Management, Repositionierung und ESG-orientierte Sanierungen kann der Substanzwert ausgewählter Objekte steigen, was langfristig Kurs- und Bewertungsfantasie erzeugt.
  • Cashflow-Stabilität: Langfristige Mietverträge mit bonitätsstarken Mietern, insbesondere im Büro- und öffentlichen Sektor, können wiederkehrende Cashflows generieren.
  • Diversifikation: Ein Engagement in Aroundtown kann ein klassisches Wertpapierdepot um ein Immobilienexposure ergänzen, das nur eingeschränkt mit anderen Anlageklassen korreliert.
Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber:
  • Zins- und Refinanzierungsrisiko: Steigende Zinsen erhöhen die Kapitalkosten, drücken auf Immobilienbewertungen und erschweren die Refinanzierung auslaufender Anleihen.
  • Markt- und Bewertungsrisiko: Einbrechende Transaktionsvolumina, sinkende Mieten oder höhere Leerstände können Ertrag und Net Asset Value belasten.
  • Regulatorische und ESG-Risiken: Strengere Energieeffizienz- und Klimavorgaben können zu hohen zusätzlichen Investitionen führen und Bestandsobjekte mit schlechter Energieperformance entwerten.
  • Strukturelle Nachfrageänderungen: Anhaltender Homeoffice-Trend oder verändertes Reiseverhalten kann Büro- und Hotelportfolios strukturell unter Druck setzen.
Konservative Anleger sollten bei einer möglichen Anlageentscheidung insbesondere die finanzielle Solidität, die Laufzeitstruktur der Verbindlichkeiten, die Qualität des Portfolios und die Fähigkeit des Managements, anstehende ESG-Investitionen zu stemmen, detailliert prüfen. Eine Anlage in Aroundtown bleibt ein unternehmens- und sektorspezifisches Investment mit deutlich wahrnehmbaren Chancen, jedoch auch spürbaren zyklischen und regulatorischen Risiken.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 2,84 Mrd. €
Aktienanzahl 1,09 Mrd.
Streubesitz 62,05%
Währung EUR
Land Luxemburg
Sektor Immobilien
Branche Gebäudemanagement, Immobilienentwicklung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+37,95% Weitere
+62,05% Streubesitz

Community-Beiträge zu Aroundtown SA

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eisbaer1
Perpetual Emission + Tender Offer
https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/aroundtown-sa-announces-successful-e750-million-perpetual-notes-issuance-and-tender-offer-launch/89c65e42-0add-4e0e-aa8c-98ab79bc3d80_en 750 Mio EUR Perpetuls bei vierfacher Überzeichnung des Orderbuchs zu 5,125% emittiert... nochmal etwas günstiger als die letzte Emission zu 5,25%... der zwischenzeitlich gesehene Anstieg der Staatsanleiherenditen wird von der Zinsentwicklung bei AT1 konterkariert. Die neue Tender Offer zielt nun vor allem auf den Rückkauf der 600 Mio EUR Perpetuals mit 1,625% Coupon und Resettermin 15.07.2026.. Die Zinsdifferenz i.H.v. 3,5% schlägt bei 600 Mio EUR Anleihevolumen mit 21 Mio EUR jährlicher Mehrbelastung auf den FFO1 durch. Nach vollständiger Refinanzierung und Exit der letzten Niedrigzins Perpetuals aus der Nullzinsära werden die zukünftig nachhaltig erwartbaren Perpetualzinszahlungen endlich sichtbar. Ein wesentlicher Teil der wall of fear wird damit endlich verschwinden. Danach bleibt noch die Angst vor der Refinanzierung der in 2027 und 2028 fällig werdenden 1% Anleihen im Nominalwert von gut 3 MRD EUR, in deren Folge Aroundtowns Durchschnittszins von aktuell noch 2% auf ca 3,5% und somit binnen 2 Jahren um drastische 75% steigen wird. Um einen für den FFO1 kurzfristig verheerenden Anstieg der Finanzierungskosten um 75% binnen 2 Jahren zu verhindern, wird AT1 die Bruttofinanzverschuldung durch Einsatz eines Teils der verfügbaren Liquidität (aktuell ca 3 Mrd EUR) sowie weitere Immobilienverkäufe reduzieren. Bis 2028 erwartbare Mietsteigerungen i.H.v. ca 10% werden nur einen Teil des Zinsanstiegs kompensieren. Sollte Aroundtown sich das Ziel setzen, das aktuelle FFO1 Niveau i.H.v 280 Mio EUR p.a. über 2028 hinaus halten zu wollen, wird man die Bruttofinanzverschuldung bis Ende 2028 gegenüber dem aktuellen Stand nochmals um min 1/3 reduzieren müssen. Angesichts der positiven Immopreisentwicklung hielte ich einen solchen Entschuldungskraftakt für durchaus machbar. Allerdings müsste man die Immoverkäufe dann deutlich gegenüber dem aktuellen Stand intensivieren. Und es muss jedermann bewusst sein, dass die im NAV enthaltenen latenten Steuern im Verkaufsfall zu echten Steuerzahlungen führen, sprich der dem Unternehmen tatsächlich zufließende Verkaufserlös signifikant unter dem zu Marktwerten bilanzierten Buchwert der Immobilien liegt. Eben diese im Verkaufsfall zahlungswirksam werdende Steuerlast macht es für Immokonzerne so unattraktiv, sich mittels Verkäufen endlich beherzt zu entschulden. Wenn man indes die Bruttoverschuldung nicht signifikant senkt, wird der o.g. 75% Anstiegs des Durchschnittszinses spätestens 2028 voll auf den FFO1 durchschlagen. Insofern sollte man als Aktionär nicht überrascht sein, wenn AT1 in 2026 bis 2028 die Dividende nicht auf das von Analysten bisher prognostizierte 5-6% Niveau anhebt, um zwecks Tilgung der Niedrigzinsanleihen in 2028 möglichst viel Cash im Unternehmen zu halten. Solange das über 2028 hinaus nachhaltig erzielbare FFO1 Niveau nicht klar absehbar ist, dürfte die Aktie weiterhin keine Anstalten unternehmen, die riesige Kluft zwischen Kurs und NAV je Aktie zu verringern. Es gibt kurzfristig sicher weitaus renditeträchtigere Aktien. Ich lasse mich indes trotz Risiken für die kurzfristige FFO1 Entwicklung nicht entmutigen und bleibe langfristig investiert. Wichtig ist halt, sich der kurzfristig absehbaren FFO1 Risiken (siehe Perpetual Umschuldung) bewusst zu sein und nicht blauäugig nur auf steigende Mieten und Immowerte zu setzen, um dann enttäuscht festzustellen, dass die Cashflows dank signifikant steigender Durchschnittszinsen bis 2028 tatsächlich gesunken sind... 75% Zinsanstieg bei >50% FK Quote können mathematisch allein durch 10% Mietanstieg auf das Gesamtkapital nicht kompensiert werden. Es muss zusätzlich eine erhebliche Reduktion der Bruttoverschuldung her, um den FFO1 bis 2028 zumindest stabil halten zu können. Ende 2028 wird AT1 das Ende der Nullzinsära endlich vollständig verdaut haben. Im Interesse der Aktionäre, die nicht weitere 2 Jahre unter einer wall of Zinsangst leiden wollen kann ich AT1 nur ermutigen, die Refinanzierung der 2027 und 2028 fällig werdenden 1% Anleihen bereits in 2026 durch entsprechende Tender Offers möglichst vollständig abzuräumen, damit die Analysten ihre Schätzungen endlich an das aktuell geltende Zinsniveau anpassen können und nicht länger mit der Angst vor dem Zinsschock 2028 spielen... https://newsserviceweb.oslobors.no/search?issuer=503 1,65%
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Schmidti68
Habe gestern und heute
30% der Position in die deutlich rentablere Tochter Grand City Properties umgeschichtet. Hierhin habe ich bislang regelmäßig die aufgelaufenen Gewinne von Aroundtown (Einstand war um Schnitt ca. 1,20 Eur) eingebracht. Habe da jetzt ein Verhältnis von 20:80 erreicht, da ich mich mit der niedrigen Leerstandsquote der ausschließlichen Wohnimmobilien und mit dem (im Branchenvergleich) unglaublich hohen FreeCF (> 6% per 2026) deutlich wohler fühle. GCP ist nach Vonovia mittlerweile mit Abstand meine größte Immobilien Position.
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eisbaer1
850 Mio Anleihe zu 3,25% + 1.6 MRD Anleiherückkauf
https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/aroundtown-sa-successfully-issues-e850-million-bond-and-launches-buyback-tender-to-optimize-its-debt-profile/bb91c744-49b4-455d-b9ad-ca58db21b30e_en Die mit steigenden Anleiherenditen einhergehende Zinsangst am Kapitalmarkt bescherte AT1, GCP und Vonovia heute einmal mehr 2% Tagesverlust. Die US Shorter wollen einfach nicht wahrhaben, dass am dt. Immobilienmarkt aktuell paradiesische Zustände für Bestandshalter herrschen und dass die Zinsen für AT1 binnen Jahresfrist dramatisch gefallen sind. 850 Mio EUR unbesichert für 5,25 Jahre zu 3,25%... Viele Staaten können sich aktuell nicht so günstig refinanzieren wie AT1... und dennoch will diese elende Zinsangst partout nicht aus dem Markt verschwinden.. Mit dem Rückkaufsangebot für Anleihen im Nominalwert von 1,6 MRD EUR zeigt AT1 dem Markt überdeutlich, dass die umherwabernden Zinsängste schlicht unbegründet sind...
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eisbaer1
EZB Zinsentscheid am 12.09.2025
Falsche Reihenfolge! Erst senkt die EZV am 12.09. um 25 Basispunkte und dann folgt die FED am 17.09. ebenfalls mit 25 Basispunkten. Angesichts schwachen Wirtschaftswachstums und signifikanten Deflationsdrucks durch stark gefallene Ölpreise, einen seit Jahresanfang um 15% aufgewerteten EUR und wegen des US Handelskriegs stark steigender Chinaimporte im EUR-Wirtschaftsraum wird die EZB m.E. am 12.09. auf jeden Fall einen weiteren Zinsschritt beschließen, ganz egal was auch immer die FED am 17.09. beschließen wird. Entgegen dem "Aufschrei" einiger Börsenberichterstatter über die "heißen" PPI-Juli-Daten wird die FED m.E. am 17.09. auf jeden Fall um 25 Basispunkte senken, weil ein durch einmalige Zollbasiseffekte verursachter Inflationsanstieg politisch und eben gerade nicht durch übermäßigen US Konsum verursacht wurde und sicher kein Auftrag an die FED darstellt, mit noch strikterer Geldpolitik die USA in die Rezession zu schießen! Die US-Zölle werden einmalig eingepreist und schon im nächsten Monat dürfte dieser Basiseffekt MoM wegfallen. YoY wird es natürlich 12 Monate brauchen, bis der einmalige Zoll-Basiseffekt wieder aus den US Inflationsdaten verschwindet. Das Preisniveau selbst wird logischerweise dank des Anstiegs der Zollsätze dauerhaft erhöht bleiben. Ich frage mich allerdings, warum sich die Finanzpresse darüber so echauffiert und partout nicht kapieren will, dass wir in Europa sogar flächendeckend einen Preisaufschlag namens Umsatzsteuer haben, der in den USA nicht existiert. Während die Einfuhrzölle vornehmlich Importware verteuern wird in Deutschland mal eben auf sämtliche in- und ausländische Produkte 19% USt aufgeschlagen. Damit stehen die US Verbraucher nach dem "Zollschock" immer noch deutlich besser da als deutsche Verbraucher, bei denen zusätzlich zu Einfuhrzöllen auch noch Umsatzsteuer on top kommt. Man mag bedauern, dass die Zeiten im Vergleich zu Dtl. ultraniedriger Preise etwa für Handys und sonstige Elektronik im US Markt vorbei sind, sollte aber vielleicht auch mal einen kleinen Gedanken an die überfällige Bekämpfung der grassierenden US Staatsverschuldung verschwenden, die langfristig zu Währungsstabilität und sinkenden US Leitzinsen beitragen wird. Während in Deutschland die Umsatzsteuer längst die Ertragsteuern (ESt, GewSt, KSt) als mit Abstand aufkommenstärkste Staatseinnahme ersetzt hat, wurde der US Haushalt bisher vorwiegend durch Ertragsteuern finanziert. Die drastische Anhebung der Einfuhrzölle führt faktisch zur Einführung einer Umsatzsteuer light in USA. Wäre toll, wenn die Börse das endlich zur Kenntnis nähme und das Geifern über einen einmaligen zollbedingten Inflationsschock einstellt! Das m.E. viel größere weil stetig wiederkehrende Inflationsproblem in den Vereinigten Staaten ist die im Vergleich zu Europa niedrige Wettbewerbsintensität, die es insbesondere den börsennotierten Giganten erlaubt, ihre Preise Quartal für Quartal beinahe beliebig nach oben anzupassen und die Gewinnmargen auf Kosten der US Verbraucher immer weiter zu steigern. Woher kommt wohl die verglichen mit EU-Firmen unfassbar hohe Profitabilität der US Konzerne? Ganz bestimmt nicht von geringeren Vorstandsvergütungen... es sind die unfassbar hohen Gewinnmargen im US Markt, die die US Inflation immer weiter anheizen... Die überbordende Regulierung aus Brüssel hat definitiv nicht nur Nachteile für Verbraucher... Unternehmen mit teilweise marktbeherrschender Stellung wie die Dt. Telekom können ein Lied davon singen, wie wirksam Gewinnmargen in Dtl. und Europa durch staatliche Wettbewerbskontrolle reguliert werden...
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eisbaer1
AT1 platziert 750 Mio € Anleihe zu 3,5%
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-05/65317956-eqs-news-aroundtown-sa-proactively-manages-debt-maturity-schedule-through-successful-euro-750-million-bond-issuance-and-launch-of-buy-back-tender-for-bon-023.htm# Binnen Jahresfrist sinkt der Anleihezins von 4,8% auf 3,5%. Nicht zuletzt auch die dreifache Überzeichnung der Anleihe zeichnet ein sehr positives Bild von Aroundtowns Bonität. Dass S&P Aroundtowns Bonität unmittelbar im Vorfeld der Anleiheemission von BBB+ auf BBB gesenkt hat, hat der Marktnachfrage nach Aroundtowns Anleihen erkennbar nicht geschadet. Der Anleihezins von nur noch 3,5% sagt eigentlich alles über die Einschätzung der Solidität des Geschäftsmodells. Ein Trauerspiel bleibt indes die Kursentwicklung. Die Anleger sind offensichtlich nicht bereit, ihr extrem kurzfristig orientiertes Charttrading aufzugeben. Die heutige Nachricht ist betriebswirtschaftlich glasklar positiv. Eine Zinssenkung um 130 Basispunkte binnen Jahresfrist ist schlicht phantastisch und wird die FFO-Entwicklung nachhaltig positiv beeinflussen. Die Charttrader wollen indes offenbar unbedingt noch einmal zur SMA38 und SMA50 bei 2,51 bis 2,53 € und ignorieren alles gnadenlos, was dem kurzfristigen Erreichen ihrer Zielzone im Wege steht. Anders kann man diese gnadenlose Ignoranz gegenüber positiven Fundamentaldaten kaum interpretieren. Funktioniert freilich nur, weil unverändert kaum Kaufinteresse langfristig orientierter Anleger besteht. Vermutlich kommen demnächst wieder Analysten mit "sell in may" um die Ecke... Was besseres als die ewige Wiederholung ihrer Glaubenssätze und Mantras fällt denen nicht ein. Fundamentalanalyse ist vielen zu anstrengend...
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eisbaer1
Aussicht auf weitere Leitzinssenkungen der EZB
Eine Dividendenzahlung für 2024 ist mit der nun feststehenden Ratingänderung m.E. endgültig vom Tisch, sowohl bei Aroundtown als auch bei GCP. Für institutionelle Investoren dürfte das bereits heute glasklar sein. Viele Zocker hingegen dürften das wieder einmal erst im Kurs verarbeiten, wenn Aroundtown und GCP die Dividendenabsage für 2024 verkünden. Falls unverhofft doch eine Minidividende gezahlt würde, käme vermutlich ein Freudenhüpfer. Für langfristig orientierte Anleger dürften hingegen die morgen verkündeten April Inflationsdaten ungleich relevanter sein. Ich gehe davon aus, dass der Ölpreis- und US Dollarcrash die deutsche Inflation im April auf oder unter 2% gedrückt haben und mithin weitaus stärker als von Analysten erwartet. Das EZB Inflationsziel von 2% dürfte im April auch EU-weit erreicht worden sein. Für Aroundtown bedeutet das die Aussicht auf sinkende Anleiherenditen und mithin einen Ausgleich bzw. eine Überkompensation der durch die Ratingsenkung verursachten Mehrkosten.
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eisbaer1
Lesen bildet...
https://www.mynewsdesk.com/de/aroundtown
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eisbaer1
Zockerkarawane weitergezogen - Forum tot
Es zeigt sich nun, dass auch dieses Forum offenbar überwiegend von Kurzfristzockern genutzt wird. Seit die Zockerkarawane sich verabschiedet hat und die Tagesumsätze wieder auf ein sehr bescheidenes Niveau gestutzt sind, ist dieses Forum tot :-( Wer ist noch da? Nutzt ihr den Abverkauf der US-Zins-Shortidioten hier ebenfalls zum Aufstocken? Ich hätte gern mal gewusst, wer heute in die Xetra-Schlussauktion auf Tagestief hinein seine Aktien geworfen hat und warum? Insgesamt wurden mehr als 1,2 Mio Aktien auf Tagestief und in unmittelbarer Nähe zur steigenden SMA200 (2,50€) geschmissen. Ich begreife diese ganze kurzfristige Denke einfach nicht mehr. Immobilieninvestments sind Anlagen mit einem Zeithorizont mehrerer Jahre bis Jahrzehnte. Dass bei Immoaktien hingegen offenbar nur noch Charttrader, Algos und sonstige Kurzfristzocker zu regieren scheinen, ist eine Farce! Die heutige Aussage von EZB-Direktorin Isabel Schnabel, man solle eine Diskussion über das Ende der Zinssenkungsphase beginnen, wurde von einigen Daytradern offensichtlich als frisches Verkaufssignal interpretiert bzw. als Grundlage neuer Shortinvestments genutzt. Die Aussage von Frau Schnabel ist eine SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT für eine strategisch handelnde EZB! Mit keiner Silbe wurden die für die nächsten Zinssitzungen erwarteten Leitzinssenkungen in Frage gestellt. Es geht vielmehr um die Frage, wo das neutrale Leitzinsniveau liegt und wie die EZB auf eine drastische Erhöhung schuldenfinanzierter Rüstungsprogramme der Eurostaaten reagieren sollte. Immobilienpreise und Mieten würden von einem groß angelegten europäischen Konjunkturprogramm mit Sicherheit stark profitieren, zumal der Wohnungsbau in Deutschland auf absehbare Zeit weiterhin am Boden liegen dürfte, erst recht, wenn die EZB die Leitzinssenkungen nicht im bisher erwarteten Umfang und Tempo fortsetzen sollte. Zinsen sind KOSTEN und mithin wirken ausbleibende Zinssenkungen gleich in doppelter Hinsicht mietsteigernd. Zum einen müssen Vermieter Zinskosten über die Miete refinanzieren, zum anderen führt der durch fehlende Bautätigkeit immer weiter angeheizte Wohnungsmangel zu immer stärker steigenden Bestandsmieten. Mit dem aktuellen Zinsniveau können Aroundtown und Co. m.E. bereits bestens leben! Jährliche Mieterhöhungen und Immowertsteigerungen von ca. 3% p.a. bescheren den börsennotierten Immo-AGs ab 2025 - trotz durch Auslaufen von Anleihen aus der Nullzinsära weiter steigender Finanzierungskosten - signifikant steigende Gewinne. Selbst wenn sich bei Aroundtown und Co die jährlichen Zinskosten von bisher ca 2% auf 4% verdoppeln würden, würden mit 3% p.a. steigende Mieten und Immopreise die Kostensteigerung deutlich überkompensieren. Während die Zinserhöhung nur auf den fremdfinanzierten Teil des Portfolios (ca. 50%) wirkt, wirken sich Wertsteigerungen auf das gesamte Portfolio aus. 3% x 100 >> 2% x 50!!! Ich frage mich schon, wieso der Markt diesen Fakt so beharrlich ignoriert und immer wieder auf eine "Gefährdung" der FFO-Entwicklung durch steigende Zinsen hinweist, die durch steigende Mieten und Immobilienpreise enorm verbesserten Entschuldungsoptionen durch hochprofitable Teilverkäufe indes außer Acht lässt. Aroundtown hat in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, jährliche Einnahmen aus Immoverkäufen in Höhe von 0,5 bis 1 MRD EUR problem- und geräuschlos erzielen zu können. Warum also wollen einige unverändert superbärische Analysten einfach nicht zur Kenntnis nehmen, dass jeder Vergleich mit der US Gewerbeimmo-Krise in die Irre führt, weil es in Deutschland im Gegensatz zur USA NIEMALS eine Gewerbe-Immobilienpreisblase gab und insbesondere im AT1-Portfolio auch keine unüblich hohen Leerstände existieren. Im Gegenteil kann AT1 fast täglich neue Vermietungserfolge vermelden! Resonanz hierzu seitens der Marktteilnehmer = NULL!!! M.E. ist es vielen Marktteilnehmern völlig egal, ob AT1 ein Topunternehmen ist. Wenn sie die Kurse manipulieren können, tun sie es und verdienen damit Geld. Dass der Markt am Tag der Q4-Berichterstattung dann wieder erstaunt feststellt, dass Zahlen und Ausblick top sind, interessiert Shorties / Charttrader heute überhaupt nicht. Ende März ist für sie noch Welten entfernt. Deren Blick richtet sich stets nur auf den nächsten Handelstag. Fundamental betrachtet erhöht sich der innere Wert des Unternehmens dank stetiger Miet- und Immowertsteigerungen aktuell Tag für Tag um mindestens 1 Mio €. Der Kurs müsste bei ca. 1 MRD ausstehender Aktien demnach täglich um ca. 0,01 Cent steigen, um die reale Substanzwertentwicklung zu reflektieren. Dass der Chart alles andere als eine stetige Wertentwicklung des Unternehmens signalisiert, zeigt m.E. das ganze Problem extrem kurzfristig orientierter Aktionäre eines auf Langfristigkeit angelegten Geschäftsmodells. Ich bin von den langfristigen Aussichten überzeugt und kaufe bei Kursen um / unter 2,60 € weiter zu.
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Lupin
Newsflow
Wenn ich mir die News zu Aroundtown auf den einschlägigen Websites anschaue geht es immer um Kapitalerhöhung, die Ausgabe neuer Anleihen usw. Die Nachfrage scheint ja groß zu sein was Hoffnung macht. Bin aber erstmal an der Seitenlinie, denke hier ist das Spiel für große Investoren interessanter als für uns Kleinanleger.
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Honigblume
Der Laden wird weiter verwässert durch die KE und
Schulden wachsen weiter. Der Kurs sackt morgen weiter ab.
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Radelfan
Avatar des Verfassers
Betabetmb
spannende bewertung
Bewertung super, Aussicht mindestens stabil. Gibt's bis auf die Kapitalerhöhung weitere Gründe warum der Kurs so tief ist?
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Häufig gestellte Fragen zur Aroundtown Aktie und zum Aroundtown Kurs

Der aktuelle Kurs der Aroundtown Aktie liegt bei 2,642 €.

Für 1.000€ kann man sich 378,50 Aroundtown Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Aroundtown Aktie lautet AANNF.

Die 1 Monats-Performance der Aroundtown Aktie beträgt aktuell 2,14%.

Die 1 Jahres-Performance der Aroundtown Aktie beträgt aktuell -6,94%.

Der Aktienkurs der Aroundtown Aktie liegt aktuell bei 2,642 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 2,14% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Aroundtown eine Wertentwicklung von -14,15% aus und über 6 Monate sind es -14,48%.

Das 52-Wochen-Hoch der Aroundtown Aktie liegt bei 3,51 €.

Das 52-Wochen-Tief der Aroundtown Aktie liegt bei 2,17 €.

Das Allzeithoch von Aroundtown liegt bei 8,85 €.

Das Allzeittief von Aroundtown liegt bei 0,90 €.

Die Volatilität der Aroundtown Aktie liegt derzeit bei 45,94%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Aroundtown in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 3,14 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +18,63%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 3,14 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +18,63%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Aroundtown Kursziel beträgt 3,14 €. Das ist +18,63% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Aroundtown 2 x zum Kauf, 5 x zum Halten und 2 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Aroundtown Kursziel beträgt 3,14 €. Das ist +18,63% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Aroundtown 2 x zum Kauf, 5 x zum Halten und 2 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 3,14 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +18,63%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Aroundtown Aktie bei 3,14 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Aroundtown Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 2,84 Mrd. €

Insgesamt sind 1.093,4 Mio Aroundtown Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Aroundtown bei 42%. Erfahre hier mehr

Aroundtown hat seinen Hauptsitz in Luxemburg.

Aroundtown gehört zum Sektor Gebäudemanagement, Immobilienentwicklung.

Das KGV der Aroundtown Aktie beträgt 10,28.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Aroundtown betrug 1.180.900.000 €.

Die nächsten Termine von Aroundtown sind:
  • 25.03.2026 - Geschäftsbericht für das Jahr 2025 (ENG)
  • 27.05.2026 - Zwischenbericht für das 1.Quartal 2026 (ENG)
  • 26.08.2026 - Zwischenbericht für das 1.Halbjahr 2026 (ENG)
  • 25.11.2026 - Zwischenbericht für das 3.Quartal 2026 (ENG)

Ja, Aroundtown zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 30.06.2022 eine Dividende in Höhe von 0,23 € gezahlt.

Zuletzt hat Aroundtown am 30.06.2022 eine Dividende in Höhe von 0,23 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 8,69%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Aroundtown wurde am 30.06.2022 in Höhe von 0,23 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 8,69%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 30.06.2022. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,23 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.