Der Leerstand der Büroimmobilien beträgt aktuell 12,9%, was weit unter dem Branchendurchschnitt liegt und gegenüber den letzten Quartalen in etwa stabil geblieben ist. Im Retailbereich von TLG sind es derzeit 13,0%.
Über das Gesamtportfolio inkl. Hotel- und Wohnimmobilien ergibt sich bei AT1 eine Leerstandsquote von 7,4%.
Die Mietrendite des Büroportfolios beträgt trotz 12,9% Leerstand stattliche 5,2% und mithin mehr als die 4,9% des Wohnimmoportfolios mit lediglich 3,3% Leerstandsquote.
Das Büroimmobilienportfolio ist demnach trotz 4-facher Leerstandsquote noch immer profitabler als GCPs Wohnimmobilienportfolio!
Eine Leerstandsquote bei Büroimmobilien von lediglich 12,9% inmitten einer langjährigen Wirtschaftskrise zeugt von hoher Portfolioqualität und starker Bewirtschaftung und Vermarktung.
Und ja, die hohe Rentabilität trotz Leerstand ist ein starker Kaufanreiz für Aktionäre, die auf einen Konjunkturaufschwung in Dtl und Europa spekulieren, von dem AT1 dank Fokus auf qualitativ hochwertige Büro- und Hotelimmobilien mehr als alle anderen europäischen Immobilienaktien profitieren dürfte.
Das Problem der US Investoren scheint vor allem in der dreijährigen Divi Aussetzung begründet, die angesichts der m.E. sehr ordentlichen Q3 Zahlen und des von Analysten offenbar noch immer ignorierten annualisierten 50 Mio EUR FFO1 Effekts des in Q4 realisierten Perpetual Rückkaufs mit dem Geschäftsbericht 2025 definitiv enden wird.
Darüber hinaus scheinen vor allem US Hedgefonds noch immer nicht kapiert zu haben, dass der deutsche Immobilienmarkt im Gegensatz zum US Markt weiterhin stark unterbewertet ist und das Zinsniveau in Europa längst wieder bei negativen Realzinsen angelangt ist, was Immobilienbewertungen und Mieten weiter anheizt.
Die jüngste unbesicherte Anleiheplatzuerung erfolgte zu 3,25% bei 850 Mio EUR Volumen.
150 Mio CHF Anleihen konnte AT1 zu 1,5% platzieren.
700 Mio EUR Perpetuals zu 5,25%.
Alles nach Ablauf von Q3 und mithin in den publizierten Bilanz- und GuV Kennzahlen noch nicht enthalten.
Die Reduktion der Perpetuals um 510 Mio EUR dürfte in Q4 verglichen mit Q3 bereits eine Reduktion der wiederkehrenden Perpetualkosten um ca 10 Mio EUR bewirken.
Unfassbar, dass kein einziger Analyst diesen FFO1 Trigger bislang positiv erwähnt hat.
Nach wie vor fokussiert man sich ausschließlich auf die Differenz zwischen durchnittlichen Finanzierungskosten (2,2%) und den Zinscoupons neuer Anleiheemissionen (3,25%), obwohl AT1 die tatsächlich gezahlten Finanzierungskosten durch eine signifikante Reduktion der Bruttoverschuldung im Wege hochrentabler Immoverkäufe 2025 stabil halten bzw. sogar leicht senken konnte.
Bei 2% Einlagenzins erwirtschaften 2 MRD EUR freie Liquidität eben auch stolze Kapitalerträge, die das Finanzergebnis signifikant positiv beeinflussen.
Für Aktionäre ist das Finanzergebnis entscheidend, nicht allein die Entwicklung der Anleiherenditen...
Die jüngste CHF Anleiheemission zu 1,5% erinnert indes schon wieder stark an Traumrefinanzierungsopportunitäten der Nullzinsära.
Schade nur, dass sich einzelne Analysten weiterhin nicht entblöden, Aroundtown eine 5jährige FFO1-Rezession vorherzusagen, die spätestens mit o.g. Perpetualrückkauf jedweder Grundlage entbehrt.
Aber an der Börse darf offenbar jeder ungestraft behaupten was er will, egal ob wahr, halbwahr oder glatt gelogen...
Ich hasse Lügner, die mit Hal