Beste Dividenden-Aktien finden

„Dividenden sind die neuen Zinsen“ heißt es nicht ohne Grund. Wer in die richtigen Unternehmen investiert profitiert nicht nur von steigenden Kursen. Mit Top-Dividenden können Sie sich ein schönes passives Einkommen sichern. Doch welche Dividenden-Aktien kaufen? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung von Aktien mit Dividenden vor. Dazu sehen Sie jeweils aktuelle Aktien-Tabellen.

Welche Dividendenstrategie wählen?

Eine Dividendenstrategie zu verfolgen, bedeutet zunächst einmal in Aktien bzw. Unternehmen zu investieren, die üblicherweise Dividenden ausschütten.
Aber es gibt Anleger mit mehr oder weniger Kapital, mit mehr oder weniger Risikobereitschaft und mit eher lang- oder kurzfristigen Zielen. Dementsprechend sind für sie unterschiedliche Strategien bei der Auswahl von Dividenden-Aktien angebracht. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen Wachstums- und Ertragsstrategie.

Wachstumsstrategie

Bei dieser Strategie setzen Anleger auf Aktien mit zunächst eher kleinen Dividenden, von denen man sich aber eine starke Entwicklung erwartet. Hier wird meist ein günstiger Einstieg gewählt, es braucht aber unter Umständen einen langen Atem.

Ertragsstrategie

Bei einer ertragsorientierten Strategie wollen Anleger sofort ein möglichst hohes passives Einkommen erzielen. Dementsprechend wählen sie starke Dividendenzahler aus. Die Aktien sind meist teurer und machen keine großen Kursgewinne. Wichtiger ist hier die Stabilität des Unternehmens. Ein wirklich hoher Ertrag in absoluten Zahlen ist aber nur bei hohem Kapital zu erwarten.

Höhe der Dividende

Die Höhe der Dividende ist die offensichtlichste Kennzahl einer Dividenden-Aktie. Nicht jedes Unternehmen mit hoher Dividende ist aber automatisch eine gute Anlage. Eine hohe Dividende kann auch gezahlt werden, um für Anleger attraktiv zu sein, obwohl es dem Konzern nicht gut geht. Zudem kann es teuer sein, Aktien nur wegen der Dividende zu kaufen. So schüttete die Münchener Rück im Jahr 2021 9,80 € aus und war so die Aktie mit der höchsten Dividende. Wer im Januar 2021 einstieg, musste aber schon über 230 € pro Aktie zahlen. Zum Vergleich: Die Allianz zahlte im selben Jahr mit 9,60 € eine kaum niedrigere Dividende, im Januar 2021 hätte man aber für unter 200 € einsteigen können. Die Dividende ist also unter anderem im Verhältnis zum Kurs zu sehen. Das drückt sich in der Dividendenrendite aus.

Dividende pro Aktie

Name
Dividende
Munich Re 11,00 €
Allianz 10,80 €
Volkswagen Vz 7,56 €




Dividendenrendite

Die Dividendenrendite stellt Aktienkurse und Dividenden einander gegenüber. So sind Dividenden-Aktien von Firmen derselben Branche besser miteinander zu vergleichen. Denn eine Aktie zum Preis von 10€ zu kaufen und 1€ Dividende zu bekommen, ist lohnender als für 20€ zu kaufen und dieselbe Gewinnausschüttung zu erhalten. Die Dividendenrendite wird wie folgt berechnet:
Dividende : aktueller Kurs x 100 % = Rendite

So ergab sich zum Beispiel für die Aktie der BASF im Februar 2022 die höchste Dividenrendite aller DAX-Titel:
3,30 € : 67,26 € x 100 % = 4,91 %

Die Kennzahl hat aber auch ihre Tücken:
  1. Einerseits ist zu beachten, dass die Kennzahl rückblickend bewertet. Sie nimmt zwar immer den aktuellen Aktienkurs, aber die letzte Dividende. Die zu erwartende Dividende kann zwar zur Berechnung herangezogen werden, sie steht aber erst mit der Hauptversammlung wirklich fest.
  2. Außerdem trägt ein niedriger Kurs zu einer hohen Dividendenrendite bei. Eine hohe Dividendenrendite ist also manchmal auch ein Warnsignal. Viele der höchsten Dividendenrenditen weltweit kommen auch durch starke Kursabfälle zu Stande.

Hohe Dividendenrenditen im Dow Jones

Traditionell achten besonders US-Unternehmen auf eine hohe Dividendenrendite, um ihre Anleger zu belohnen. Im Dow Jones finden sich daher häufig renditestarke Aktien. Das Investment in den amerikanischen Markt lockt noch mit einem weiteren Argument: Im Gegensatz zur Mehrzahl der Unternehmen schütten US-Unternehmen meist quartalsweise Dividenden aus. Aber Vorsicht: Wer Dividenden von ausländischen Unternehmen erhält, muss darauf womöglich im Land des Unternehmenssitzes und im eigenen Land Steuern zahlen.

Dividendenrendite

Name
Dividendenrendite in %
Dow +4,94%
IBM +4,90%
Verizon +4,88%
Chevron +4,52%
Walgreens Boots Alliance +4,00%
Merck & Co +3,39%
3M +3,33%
Amgen +3,13%
Coca-Cola +2,84%
Intel +2,70%
Cisco Systems +2,64%
Johnson & Johnson +2,45%
JP Morgan Chase +2,40%
Procter & Gamble +2,40%
Travelers Companies +2,23%


Dividendenkalender: Jeden Monat Dividende?

Idealerweise profitiert man von besten Dividenden-Aktien regelmäßig. Bei der passenden Titelauswahl können sogar jeden Monat Dividenden kassiert werden. Um ein monatliches Zusatzeinkommen zu erhalten, hilft ein Blick auf den Dividendenkalender. Er gibt an, in welchem Monat welches Unternehmen seine Hauptversammlung abhält. Wenige Tage später wird dann die jeweils festgesetzte Dividende ausgezahlt. In Deutschland wie in Europa erfolgen Ausschüttungen in der Regel einmal im Jahr. In den USA dominieren Aktien mit vierteljährlicher Dividende. Aktien mit monatlicher Dividende sind dagegen sehr selten. Es müssen also Dividenden-Aktien von mindestens vier Unternehmen im Depot sein, um jeden Monat Dividende zu erhalten.

Ausschüttungsquote

Die Höhe und die Rendite der Dividende können über mangelnde Stabilität eines Unternehmens hinwegtäuschen. Um wirklich die langfristig besten Dividenden-Aktien zu finden, braucht es weitere Kennzahlen. Die Ausschüttungsquote ist zum Beispiel ein Hinweis. Sie sagt aus wie viel Prozent des Gewinns in Form von Dividenden an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

Die Rechnung lautet:
Letzte Dividende pro Aktie : Gewinn je Aktie des letzten Geschäftsjahres x 100 % = Ausschüttungsquote

Fresenius Medical Care kam so für 2020 auf eine Ausschüttungsquote von 33,84 %.
1,34 € : 3,96 € x 100 % = 33,84 %

Die meisten Anleger favorisieren Ausschüttungsquoten um die 50 %. So ist die Dividende attraktiv, aber dem Unternehmen bleibt genug Kapital, um in Weiterentwicklung zu investieren. Aktien mit höherer Ausschüttung können darauf hindeuten, dass dem Unternehmen eine langfristige Strategie fehlt.

Ausschüttungsquote

Name
Ausschüttungsquote in %
Allianz +46,33%
Siemens +45,35%
Munich Re +44,23%
Linde plc +42,61%
BASF +41,92%
Dt. Telekom +40,25%
RWE +40,00%


Dividendenwachstum

Neben der Ausschüttungsquote gibt auch das Dividendenwachstum einen Hinweis darauf, ob die Höhe der Dividende dem Unternehmen angemessen ist. Eine sehr hohe Ausschüttung kann Investoren auf den ersten Blick stutzig machen. Dann zeigt die Dividendenhistorie, ob die Aktie immer mit hohem Dividendenwachstum aufwartet.
Zudem gibt der Wert an, ob sich ein Investment in Wertpapiere mit (noch) niedriger Rendite lohnen könnte. Nicht selten liegen Dividenden beispielsweise deutlich unter 1€, sind aber über die letzten Jahre kontinuierlich bis dahin gestiegen. Dann könnte für diese Aktien auch weiter mit Dividendenwachstum zu rechnen sein. Apple zum Beispiel schüttet erst seit 2012 überhaupt aus. 2021 betrug die Jahresdividende 0,85 $, womit der Konzern einen der hinteren Plätze im Dow Jones belegte. Doch bis dahin hatte es in jedem Jahr ein Dividendenwachstum gegeben.

Dividendenaristokraten

Aktien mit Dividendenwachstum sind langfristig interessant und stehen ent-sprechend hoch im Kurs. Unternehmen, die schon sehr lange in jedem Jahr ihre Dividende erhöht haben, bekommen das Prädikat „Dividendenaristokraten“.
In den USA gilt als Vorgabe: 25 Jahre in Folge ununterbrochene Dividenden-steigerung. Unter den DAX-Unternehmen konnte Fresenius Stand 2021 für 29 Jahre am Stück seine Anleger mit Dividendenwachstum beglücken.
Unternehmen wie Coca-Cola, die das über 50 Jahre durchhalten, gelten als „Dividendenkönige“. In Europa wird die Definition weniger eng gesehen. Hier tun es schon 10 Jahre am Stück erhöhte Ausschüttungen.

Die Aristokraten-Aktien haben neben den Dividenden weitere Vorteile:
  • Resistenz gegen Krisen
  • ein bewährtes Geschäftsmodell
  • Sie zählen zu den stabilsten Aktien der Welt

Allerdings ist der Einstieg für Kleinanleger recht teuer und künftige Kursgewinne fallen überschaubar aus. Wer nur auf Aristokraten setzt, hat zudem eine geringe Streuung in seinem Portfolio. Interessante, junge Tech-Unternehmen fallen raus, es dominieren Sektoren wie Konsum, Pharma oder Versicherungen. Auch Banken sind oft Dividendenzahler, durften aber während der Corona-Pandemie teilweise nicht ausschütten.



Weitere Kennzahlen von guten Dividenden-Aktien

Rendite oder Ausschüttungsquote sind direkte Dividenden-Kennzahlen. Daneben sollten Anleger aber weitere Kriterien bei der Suche nach den besten Dividenden-Aktien miteinbeziehen. Zum einen sollten die Länder und Sektoren beachtet werden, in denen die Unternehmen angesiedelt sind. Einige Regionen der Welt sowie bestimmte Branchen sind anfälliger für Krisen als andere. Andererseits liegen in den „Emerging Markets“ wie in Asien auch Chancen auf hohe Dividenden.
Es hängt von der eigenen Risikobereitschaft aber auch von genauer Analyse ab, ob ein Investment sinnvoll ist. Unter anderem folgende Kennzahlen sind interessant:
  • Marktkapitalisierung: Sie errechnet sich aus der Gesamtzahl der Aktien im Umlauf multipliziert mit dem aktuellen Aktienkurs. So wird der Börsenwert des Unternehmens angegeben.
  • Gewinnwachstum: Der Wert beschreibt, um wie viel Prozent der Gewinn pro Aktie im Vergleich zum Vorjahr zugelegt hat. Die Aussagekraft ist höher, wenn die Kennzahl nicht nur für eines sondern mehrere Jahre betrachtet wird.
  • KGV: Beim Kurs-Gewinn-Verhältnis wird der Aktienkurs durch den Gewinn pro Aktie geteilt. Ein niedriges KGV ist ein Indikator dafür, das eine Aktie als günstig gelten kann. Denn ist der Kurs sehr hoch, der letzte Gewinn jedoch niedrig, hat man viel investiert für wenig Ertrag. Ein hohes KGV wirkt daher abschreckend auf viele Anleger.
  • Eigenkapitalquote: Sie ist ein Indikator für die Stabilität eines Unternehmens. Die Zahl drückt aus, wie viel Prozent des Gesamtkapitals aus Eigenkapital bestehen. Ein Unternehmen, dass sich größtenteils aus Krediten finanziert hat beispielsweise eine niedrige Eigenkapitalquote. Eine zu hohe Eigenkapitalquote kann aber auf mangelnde Wachstumsbereitschaft deuten.
  • Cashflow: Diese Kennzahl sagt etwas aus über die Liquidität eines Unternehmens aus. Der Cashflow wird ermittelt, indem von allen Geldern, die dem Unternehmen in einem Jahr zugeflossen sind, die abgeflossenen Gelder abgezogen werden. Im Unterschied zum Gewinn bezieht er aber fiktive Ausgaben wie z.B. Rückstellungen nicht mit ein. Denn dabei verlässt kein Kapital das Unternehmen. Deshalb gilt der Cashflow gegenüber dem Gewinn als aussagekräftiger. Ein negativer Cashflow kann z.B. bei jungen, stark wachsenden Unternehmen akzeptiert werden.
    Mit der Cashflow-Marge, die den Cashflow durch den Umsatz teilt, errechnet sich wie viel Prozent des Umsatzes dem Unternehmen z.B. für Investitionen aber auch Dividendenzahlungen zur Verfügung stehen.

Dividendenperlen

Im Gegensatz zu „Dividendenaristokraten“ ist Dividendenperlen kein fest definierter Begriff. Im Allgemeinen versteht man darunter aber günstige Aktien mit Dividende etwas abseits des Mainstreams, die Wachstumspotenzial haben. Dividendenperlen müssen oft weltweit an unterschiedlichen Börsen gesucht werden.
Um solche Wachstumsaktien mit Dividende zu finden, hilft es, mehrere Kennzahlen zu kombinieren. Eine mögliche Auswahl wäre:
  • Eine attraktive Dividendenrendite (ab 4 %).
  • Eine Marktkapitalisierung ab 100 Millionen Euro für eine ausreichende Unternehmensgröße.
  • Eine Eigenkapitalquote von mindestens 30 % für ausreichende Stabilität.
  • Ein Gewinnwachstum von mindestens 10 %.
  • Ein KGV von höchstens 12, um die Aktie nicht zu teuer zu kaufen.
  • Eine Cashflow-Marge von mindestens 9 % für ausreichende Liquidität.


Dividendenperlen

Name
Dividendenrendite in %
Marktkapitalisierung in Mio €
KGV
Eigenkapitalquote in %
Gewinnwachstum in %
Cashflow Marge in %
Rio Tinto Plc +11,85% 91.550,00 5,10 +52,81% +100,42% +39,92%
BMW St +6,55% 55.594,70 4,70 +34,32% +206,57% +14,30%
Hapag-Lloyd +12,86% 34.730,20 5,30 +106,35% +832,62% +46,74%
Lyondellbasell Industries +4,81% 31.078,00 5,50 +33,49% +396,15% +16,67%
Rio Tinto +11,10% 30.369,10 5,50 +52,81% +100,32% +39,92%
Scottish & Southern Energy +5,57% 21.492,00 6,70 +31,77% +388,89% +26,62%
AP Moeller-Maersk A +11,40% 19.617,90 3,60 +79,31% +485,54% +35,64%
AP Moeller-Maersk B +10,59% 15.565,80 3,80 +79,31% +485,54% +35,64%
OMV +4,60% 14.555,20 7,80 +31,47% +457,30% +19,74%
China Shenhua Energy +13,89% 10.082,50 7,00 +67,57% +33,56% +28,21%
Covestro +6,27% 8.070,22 6,50 +59,55% +261,34% +13,79%
RTL Group +10,73% 6.848,79 5,50 +50,03% +115,22% +14,04%
Wacker Chemie +6,08% 6.761,45 8,10 +43,43% +401,68% +17,15%
Dexus Property Group +4,85% 6.091,20 10,20 +70,98% +17,02% +98,37%
BMW Vz +7,91% 5.123,25 3,90 +34,32% +206,57% +14,30%
IG Group Holdings +5,04% 4.055,84 8,50 +87,20% +52,50% +57,48%
Aroundtown SA +4,32% 3.979,36 9,70 +49,26% +9,64% +47,29%
Nippon Yusen +5,30% 3.714,77 4,60 +32,35% +384,05% +9,91%
Harvey Norman Holdings +6,39% 3.638,35 8,10 +66,31% +79,25% +19,65%
Ashmore Group +4,39% 2.034,70 10,60 +87,02% +29,03% +50,94%
Intershop Holdings +4,39% 1.135,28 7,50 +58,75% +89,58% +44,34%
Semperit +5,12% 463,85 2,40 +70,66% +30,43% +24,46%
Hargreaves Services Durham +4,37% 159,06 7,40 +60,69% +542,86% +22,07%
CR Capital +7,49% 137,26 2,10 +127,75% +19,71% +20,90%
Gavazzi +6,23% 122,29 11,40 +80,70% +62,38% +14,24%
Fundamentaldaten beziehen sich auf 2021


Dividenden-ETFs

Die Auswahl einzelner Titel, um gute Dividenden-Aktien zu finden, erfordert einige Recherchen und Kenntnisse. Wer sich diese ersparen möchte, kann in Dividendenfonds oder noch besser in Dividenden-ETFs investieren.
Im Gegensatz zu einfachen Fonds sind ETFs (Exchange Traded Funds) nicht aktiv von Fondsmanagern gemanagt, sondern passiv, also automatisiert. Das macht sie wesentlich günstiger, da weniger Gebühren (ausgewiesen als TER – Total Expense Ratio) anfallen. Bei einem ETF ist eine TER bis 0,5 % als günstig anzusehen.
Dividenden-ETFs bilden Dividendenindizes ab. Solche Indizes fassen mehrheitlich dividendenstarke Aktien zusammen. Der DivDAX zum Beispiel umfasst die 15 führenden Titel im DAX-Dividendenranking. Der iShares DivDAX UCITS ETF bildet die Wertentwicklung des DivDAX nach, indem er genau in diese 15 Titel investiert. Der MSCI World High Dividend Yield Index hingegen fasst viele der besten Dividendenaktien weltweit zusammen. Es gibt mehrere ETFs wie den iShares MSCI World Quality Dividend UCITS ETF, die auf den entsprechenden Titeln basieren.
Da Dividenden-ETFs im Gegensatz zu anderen ETFs in der Regel ausschüttend und nicht thesaurierend sind, kann aus ihnen ein regelmäßiges Zusatzeinkommen generiert werden. Dafür achten Anleger auf eine Ausschüttungsquote von 4 – 8 %.
Für einen beginnenden Vermögensaufbau empfehlen sich jedoch eher thesaurierende ETFs, also ETFs, die Dividenden reinvestieren, um vom Zinseszins-Effekt zu profitieren. Dividenden-ETFs enthalten zudem im Schnitt weniger verschiedene Aktien und konzentrieren sich auf wenige, dafür dividendenstarke Branchen.

Dividenden ETFs



Fazit zu Dividenden-Aktien

Welche die besten Dividenden-Aktien sind, hängt vom Ziel des Anlegers ab. Ob kurz- oder langfristiges Investment, in jedem Fall sind mehrere Kriterien und Kennzahlen bei der Bewertung einzubeziehen. Eine Aktie nur wegen der Dividende kaufen kann schnell zu einem bösen Erwachen durch Kursverluste führen. Die Anlage in Dividenden-ETFs ist oft der einfachere Weg. Für welche Anlagestrategie man sich auch entscheidet: Wer seine Strategie zunächst mit aktuellen Daten und Daten aus der Vergangenheit ausprobieren möchte, kann dies mit einem kostenlosen Muster-Depot bei ARIVA umsetzen.



FAQ zu den besten Dividenden-Aktien

Was sind Dividenden-Aktien?

Unter Dividenden-Aktien versteht man Aktien, die schon eine mehrjährige Dividendenhistorie aufweisen. Dabei haben sie überdurchschnittliche Dividendenrenditen oder Potenzial für größere Dividendensteigerungen.

Welche Unternehmen zahlen Dividende?

Die meisten ausschüttenden Unternehmen kommen aus bewährten Branchen wie dem Konsum- oder Versicherungssektor. Technologie-Unternehmen sind eher dafür bekannt ihre Gewinne zu großen Teilen in die Weiterentwicklung zu investieren.

Was sind Dividendenaristokraten?

Dividendenaristokraten sind Unternehmen, die nach US-Definition seit mindestens 25 Jahren ununterbrochen ihre jährliche Dividende erhöht haben. Nach europäischer Definition genügen schon 10 Jahre.

Warum zahlen Unternehmen Dividende?

Unternehmen zahlen Dividenden, um ihre Aktionäre am Unternehmenserfolg zu beteiligen. Das macht sie attraktiv für neue Anleger und sichert die Treue der bestehenden Anleger.

Wann muss man eine Aktie kaufen, um die Dividende zu erhalten?

Um die Dividende zu erhalten, genügt es, am Tag vor der Hauptversammlung die entsprechende Aktie zu kaufen.

Eignen sich Dividenden-Aktien für ein kurzzeitiges Investment?

Mit der Investition in zuverlässige Dividenden-Zahler will man üblicherweise ein regelmäßiges Zusatzeinkommen generieren. Dafür müssen die Aktien länger gehalten werden. Versprechen sowohl der Aktienkurs als auch die Dividende ein starkes Wachstum, kann auch ein kurzfristiges Investment lohnend sein, da ein doppelter Gewinn winkt.

Welche Kriterien sind wichtig, um Dividenden-Aktien zu beurteilen?

Mehrere Faktoren sollten zusammen betrachtet werden. Dividendenrendite und Ausschüttungsquote sagen aus, ob ein gutes Gleichgewicht zwischen Gewinnbeteiligung und Zukunftssicherung besteht. Die Dividendenhistorie gibt Auskunft über die Zuverlässigkeit der Ausschüttung. Hinzu kommen Aktien-Kennzahlen wie Marktkapitalisierung, KGV oder Cashflow.