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50 Jahre Apple: Warum jetzt mehr auf dem Spiel steht als je zuvor

Apple feiert seinen 50. Geburtstag und liefert weiter Rekordzahlen. Doch beim Thema künstliche Intelligenz wächst der Druck. Kann der Konzern mit Siri und seinem Ökosystem jetzt zurückschlagen?
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Geräte von Apple.
Quelle: - pixabay.com
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Aus der Garagenfirma von Steve Jobs und Steve Wozniak ist einer der wertvollsten Technologiekonzerne der Welt geworden. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Apple einen Rekordumsatz von 416 Milliarden US-Dollar. Rund um das Jubiläum organisierte der Konzern weltweit Veranstaltungen.

Den Schlusspunkt setzte ein Auftritt von Paul McCartney am 31. März im Apple Park in Cupertino. Konzernchef Tim Cook betonte, "Thinking Different" sei seit jeher das Herz des Unternehmens und solle Apple auch in die nächsten Jahrzehnte tragen.

Der Aufstieg begann bescheiden

1976 entstand Apple aus dem Versuch, eine von Wozniak entwickelte Computerplatine nicht nur Bastlern, sondern einem breiteren Markt zugänglich zu machen. Der Durchbruch kam mit dem Apple II, der den Personal Computer aus der Nische holte. Nach Angaben der Library of Congress sprang der Umsatz von 7,8 Millionen US-Dollar im Jahr 1978 auf 117 Millionen US-Dollar im Jahr 1980. Damit war der Grundstein für einen Konzern gelegt, der später mit dem Macintosh, dem iPod und vor allem dem iPhone ganze Branchen umkrempelte.

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Auch heute bleibt Apples Ökosystem enorm stark. Reuters verweist auf eine robuste Nachfrage nach der iPhone-17-Reihe und einen gelungenen Start des MacBook Neo, des bislang günstigsten Apple-Laptops. Apple selbst meldete für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Rekordumsatz von 143,8 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen startet also mit viel operativer Kraft ins Jubiläumsjahr.

Trotzdem steht Apple unter Druck

Im Rennen um künstliche Intelligenz gilt der Konzern bislang nicht als Taktgeber. Verzögerungen bei neuen Funktionen und der Umbau von Siri haben Zweifel geweckt, ob Apple auf den neuen Nutzungswandel ausreichend vorbereitet war. Genau hier setzt nun die nächste Offensive an. Apple testet eine Siri-Funktion, mit der mehrere Anfragen in einer einzigen Eingabe verarbeitet werden können. Die Technik soll in iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 einziehen.

Zudem arbeitet Apple dem Bericht zufolge an einer umfassend überarbeiteten Siri auf Basis von Googles Gemini-Technologie. Vorgestellt werden könnte sie auf der Entwicklerkonferenz am 8. Juni.

Seeking Alpha wertet Apples Zurückhaltung bei künstlicher Intelligenz nicht als Schwäche, sondern als möglichen Vorteil. Die Plattform argumentiert, dass Apples riesiges Geräte-Ökosystem, die enge Verzahnung von Hardware, Software und Diensten sowie der Fokus auf Datenschutz langfristig wichtiger sein könnten als der schnellste Vorstoß bei Sprachmodellen.

Reuters zufolge prüft Apple inzwischen sogar, Siri über die bisherige Partnerschaft mit ChatGPT hinaus für weitere externe Dienste zu öffnen. Das wäre ein deutlicher Schritt hin zu einer offeneren Plattform.

Fazit

Der eigentliche Reiz der Aktie liegt damit weniger in einem einzelnen neuen Gerät als in der nächsten Ausbaustufe des gesamten Systems. Apple verdient längst nicht mehr nur an Hardware. Dienste wie der App Store, Apple Music, iCloud oder Apple Pay sorgen für wiederkehrende Erlöse und höhere Margen.

Seit Bestehen des Unternehmens hat die Aktie 169.169,23 Prozent an Wert gewonnen.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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