Nippon Paint und Sherwin-Williams geben Akzo-Nobel-Kaufpläne auf - Kurseinbruch

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Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
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AMSTERDAM (dpa-AFX) - Nippon Paint Holdings und Sherwin-Williams wollen den Lack- und Farbenhersteller Akzo Nobel nicht mehr übernehmen. Die Firmen verwiesen in einer gemeinsamen Erklärung auf die vom niederländischen Konzern abgelehnten Offerten. An der Börse sackte der Kurs der Aktien um fast 19 Prozent ab.

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Akzo Nobel hatte Ende Mai mitgeteilt, dass der Vorstand ein eingegangenes unverbindliches und an Bedingungen geknüpftes Barangebot abgelehnt hat. Stattdessen hielten die Niederländer an ihren Fusionsplänen mit dem US-Rivalen Axalta fest.

Der Offerte zufolge sollten die Aktionäre 73 Euro je Aktie in bar erhalten, die reguläre Jahres- und Zwischendividende ausgenommen und sah eine Zerschlagung des Konzerns vor. Akzo Nobel wäre damit mit rund 12,5 Milliarden Euro bewertet worden. Dem Vorstoß sei ein erstes Angebot vom 16. April vorausgegangen, das Akzo Nobel am 22. April abgelehnt habe, so die Niederländer.

Akzo Nobel und Axalta hatten im November die Pläne für den Zusammengang beider Unternehmen angekündigt. Durch die Fusion soll ein Farbenhersteller mit einem geschätzten Unternehmenswert von rund 25 Milliarden US-Dollar (rund 21,5 Mrd Euro) entstehen. Akzo Nobel würde 55 Prozent an dem kombinierten Unternehmen halten und seine Börsennotierung nach New York verlegen./err/jha/

Werte aus dem Artikel:
Akzo Nobel Aktie 53,68 € -18,8%

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