Stablecoin-Offensive von Ripple: RLUSD startet auf Ethereum-Layer-2-Netzwerken
Ripple weitet seinen US-Dollar-gebundenen Stablecoin RLUSD auf mehrere Ethereum-Layer-2s aus. Der Pilot markiert einen weiteren Schritt in der Multichain-Strategie des Unternehmens.
Ripple Labs hat am Montag angekündigt, seinen Stablecoin RLUSD im Rahmen eines Pilotprojekts auf mehreren Ethereum-Layer-2-Netzwerken zu testen. Konkret betrifft dies die Netzwerke Optimism, Base, Ink und Unichain.
Der Stablecoin war zuvor bereits auf dem XRP Ledger sowie auf Ethereum selbst verfügbar, nachdem der offizielle Start im Dezember 2024 erfolgt ist. Auch Mastercard setzt auf den Stablecoin.
Für die technische Umsetzung arbeitet Ripple mit dem Interoperabilitätsprotokoll Wormhole zusammen. Zum Einsatz kommt der sogenannte Native Token Transfers Standard, der es ermöglicht, RLUSD zwischen Blockchains zu bewegen, ohne auf synthetische oder gewrappte Token zurückzugreifen.
Laut Wormhole bleibt RLUSD dadurch als einheitlicher, nativer Stablecoin auf jeder unterstützten Blockchain bestehen, wobei Ripple die jeweiligen Smart Contracts kontrolliert.
Ripple erklärte, dass die Ausweitung auf Layer-2-Netzwerke ein zentraler Bestandteil einer skalierbaren und interoperablen Infrastruktur sei, um institutionelle Nutzung und Onchain-Anwendungen zu unterstützen.
Der vollständige Rollout auf weitere Blockchains ist für das kommende Jahr vorgesehen, steht jedoch noch unter dem Vorbehalt finaler regulatorischer Genehmigungen.
RLUSD wird unter einer Treuhandlizenz des New York Department of Financial Services ausgegeben. Zusätzlich hat Ripple einen Antrag auf eine bundesweite Banklizenz bei der US-Behörde Office of the Comptroller of the Currency gestellt.
Nach Daten von CoinGecko beläuft sich die Marktkapitalisierung von RLUSD aktuell auf rund 1,3 Milliarden US-Dollar und zählt damit zu den zehn größten US-Dollar-Stablecoins am Markt.
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