AGROB Immobilien AG Vz

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105,20 Mio. €
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AGROB Immobilien Vz Aktie Chart

AGROB Immobilien Vz Unternehmensbeschreibung

Die AGROB Immobilien AG Vz ist ein auf gewerbliche Immobilien spezialisiertes Bestandshalter- und Entwicklungsunternehmen mit Schwerpunkt auf dem traditionsreichen Medien- und Gewerbecampus in Ismaning bei München. Das Geschäftsmodell basiert primär auf der langfristigen Vermietung, Entwicklung und aktiven Bewirtschaftung von Büro-, Medien- und Gewerbeflächen. Der Konzern agiert als integrierter Immobilieninvestor entlang der gesamten Wertschöpfungskette: von der Projektentwicklung über das Asset- und Property-Management bis zur strategischen Weiterentwicklung des Standorts. Einnahmen stammen im Wesentlichen aus indexierten Mietverträgen mit professionellen Mietern, wodurch wiederkehrende Cashflows und eine planbare Ertragsbasis angestrebt werden. Ergänzend dazu verfolgt das Unternehmen ein wertorientiertes Portfoliomanagement, das auf Flächenaufwertung, Nachverdichtung und energetische Optimierung setzt, um die Marktposition im Großraum München zu sichern und zu stärken.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission der AGROB Immobilien AG Vz besteht darin, einen funktional integrierten, zukunftsfähigen Unternehmenscampus für Medien-, Kommunikations-, Dienstleistungs- und technologieorientierte Unternehmen bereitzustellen. Im Fokus stehen die nachhaltige Nutzung vorhandener Flächen, eine stabile Vermietungsquote sowie die kontinuierliche Steigerung der Standortqualität. Die Unternehmensstrategie orientiert sich an konservativen immobilienwirtschaftlichen Grundsätzen: substanzerhaltende Investitionen, hohe Objektqualität, risikobewusste Finanzierungsstruktur und eine langfristige Ausrichtung im Bestand. Gleichzeitig soll die Positionierung als spezialisierter Medien- und Gewerbestandort im Ballungsraum München durch Modernisierungen, flexible Flächenkonzepte und infrastrukturelle Verbesserungen ausgebaut werden. Die Gesellschaft verfolgt dabei das Ziel, werthaltige Immobilien mit moderatem Entwicklungsrisiko zu halten und über den Zyklus hinweg stabile Mieterträge zu generieren.

Produkte, Dienstleistungen und Wertschöpfung

Die AGROB Immobilien AG Vz bietet im Kern vermietbare Flächen als Produkt an, ergänzt um infrastrukturelle Dienstleistungen, die auf die Bedürfnisse gewerblicher Nutzer zugeschnitten sind. Das Leistungsportfolio umfasst insbesondere:
  • Vermietung von Büro- und Verwaltungsflächen für Dienstleister, Medienhäuser, Technologie- und Kommunikationsunternehmen
  • Vermietung von TV-, Hörfunk- und Produktionsstudios, Konferenz- und Schulungsräumen sowie Lager- und Technikflächen
  • Projektentwicklung und Revitalisierung von Bestandsgebäuden zur Nutzungsoptimierung und Flächenflexibilisierung
  • Technisches und kaufmännisches Property-Management, inklusive Instandhaltung, Flächenkonfiguration und Mieterbetreuung
  • Bereitstellung standortbezogener Services wie Parkraum, Kantinen- und Gastronomieinfrastruktur sowie Campus-Management
Durch die Kombination von Flächenprodukt und Serviceangebot entsteht ein campusähnliches Ökosystem, das auf langfristige Mietbeziehungen und eine geringe Fluktuation im Mietermix abzielt.

Business Units und Struktur des Immobilienportfolios

Die AGROB Immobilien AG Vz fokussiert sich auf einen zusammenhängenden Immobilienkomplex in Ismaning, der funktional in verschiedene Nutzungseinheiten gegliedert ist. Auch wenn das Unternehmen keine stark ausgeprägte Segmentierung nach Geschäftsbereichen wie bei großen Immobilienkonzernen ausweist, lassen sich wirtschaftlich mehrere Business-Cluster unterscheiden:
  • Büro- und Verwaltungsflächen: Kernbereich mit klassischen Büroimmobilien und flexiblen Flächenlayouts für Dienstleistungsunternehmen und Mediennahbetriebe
  • Medien- und Produktionsflächen: Studios, Regieräume, technische Produktionsflächen sowie Spezialflächen für Broadcasting- und Content-Produktion
  • Gewerbe- und Serviceflächen: Lager, Werkstätten, technische Infrastrukturräume sowie Flächen für Campusgastronomie und sonstige Serviceanbieter
  • Projekt- und Entwicklungsflächen: Gebäude und Teilareale mit Entwicklungs- und Nachverdichtungspotenzial für künftige Bau- und Modernisierungsmaßnahmen
Diese Struktur erlaubt eine Diversifikation der Mieterbranchen innerhalb eines räumlich konzentrierten Portfolios und trägt zur Risikostreuung innerhalb des Standorts bei.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der AGROB Immobilien AG Vz ist die langjährige Spezialisierung auf einen etablierten Medien- und Gewerbecampus im wirtschaftsstarken Großraum München. Der Standort Ismaning verfügt über eine historisch gewachsene Konzentration von Medien-, Broadcasting- und Kommunikationsunternehmen. Diese Cluster-Struktur erhöht die Standortattraktivität, da sich Netzwerkeffekte, gemeinsame Infrastrukturen und Kooperationspotenziale zwischen den Mietern ergeben. Ein weiterer Burggraben ergibt sich aus der Kombination von großflächigem, zusammenhängendem Areal, lokal gewachsenen Mieterbeziehungen und spezifischer technischer Ausstattung, insbesondere im Bereich Medien- und Studiotechnik. Die Reproduzierbarkeit eines solchen Standorts an alternativen Lagen ist begrenzt, da regulatorische Rahmenbedingungen, Flächenverfügbarkeit, mediennahe Fachkräftebasis und Verkehrsanbindung zusammenspielen müssen. Zudem schafft die Konzentration auf Bestandsbewirtschaftung mit konservativem Risikoprofil einen Stabilitätsvorteil gegenüber stärker projektentwicklungsgetriebenen Wettbewerbern.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

Die AGROB Immobilien AG Vz agiert im Segment der gewerblichen Bestandsimmobilien mit regionalem Fokus und konkurriert mit anderen Immobiliengesellschaften, Asset-Managern und institutionellen Investoren, die Büro- und Gewerbeobjekte im Raum München halten oder entwickeln. Vergleichbare Wettbewerber sind unter anderem börsennotierte Gewerbeimmobilien- und Büro-Spezialisten sowie regional aktive Immobilienholdinggesellschaften und offene Immobilienfonds, die in Büro-Cluster und Medienstandorte investieren. Darüber hinaus besteht Standortwettbewerb mit alternativen Büro- und Campusflächen in der Stadt München und im Umland, die um ähnliche Mietergruppen aus Medien, IT, Beratung und Dienstleistungen werben. Die Wettbewerbsintensität manifestiert sich insbesondere in Mietpreisniveaus, Flächenqualität, energetischem Standard, Erreichbarkeit und Servicegrad des Standortmanagements. Aufgrund der spezifischen Ausrichtung auf einen zusammenhängenden Campus mit medienorientiertem Profil verfügt AGROB jedoch über eine stärker fokussierte Position als viele breit diversifizierte Marktteilnehmer.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management der AGROB Immobilien AG Vz verfolgt eine konservative, substanzorientierte Unternehmensführung mit Schwerpunkt auf stabilen Mieterträgen, solider Bilanzstruktur und langfristigem Werterhalt. Die Unternehmensleitung setzt auf schrittweise, bedarfsorientierte Modernisierungen, um das Portfolio an veränderte Anforderungen von Mietern, Regulatorik und ESG-Kriterien anzupassen. Im Vordergrund stehen:
  • langfristige Vermietungsverträge mit bonitätsstarken Mietern
  • schrittweise energetische Sanierung und technische Modernisierung der Bestandsgebäude
  • kontrollierte Projektentwicklung mit Fokus auf Nachverdichtung bestehender Flächen
  • aktive Mieterbetreuung und Campus-Management zur Sicherung hoher Auslastung
Die Governance-Struktur als börsennotierte Aktiengesellschaft mit vinkuliertem Vorzugsaktiensegment verpflichtet das Management zu Transparenz gegenüber Kapitalmarkt und Aufsichtsorganen. Die strategische Priorität liegt auf organischem Wachstum durch Portfoliopflege und Standortoptimierung, nicht auf aggressiven, fremdfinanzierten Expansionen.

Branchen- und Regionenanalyse

Die AGROB Immobilien AG Vz ist nahezu ausschließlich in der Region München tätig, einem der dynamischsten und preisstabilsten Büromärkte Deutschlands. Der Standort Ismaning profitiert von der Nähe zur Metropole, zur Medien- und Technologielandschaft sowie zur Verkehrsanbindung durch ÖPNV und Autobahnen. Branchenseitig liegt ein Fokus auf Medien, Broadcasting, Kommunikation, IT, Dienstleistung und technologieaffinen Unternehmen. Diese Sektoren zeichnen sich durch strukturelle Wachstumsimpulse, aber auch durch Transformationsdruck infolge Digitalisierung, Remote-Arbeit und veränderter Flächennachfrage aus. Der Münchner Büromarkt weist historisch eine relativ niedrige Leerstandsquote und ein im Bundesvergleich hohes Mietniveau auf, wird jedoch mittelfristig von Trends wie Flächenoptimierung, Homeoffice und ESG-Regulatorik geprägt. Für einen stark lokal konzentrierten Bestandshalter bedeuten diese Rahmenbedingungen einerseits Chancen durch stabile Nachfrage in einer starken Wirtschaftsregion, andererseits eine erhöhte Abhängigkeit vom regionalen Konjunktur- und Immobilienzyklus.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung des Standorts

Die Wurzeln der AGROB Immobilien AG Vz liegen in der Entwicklung eines spezialisierten Gewerbe- und Medienstandorts in Ismaning, der sich über Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil der Münchner Medienlandschaft entwickelt hat. Ausgehend von einem ursprünglich stärker industrienahen und technisch orientierten Profil verlagerte sich der Schwerpunkt im Zeitverlauf zunehmend auf Medien- und Dienstleistungsnutzungen. Durch kontinuierliche bauliche Anpassungen, Neu- und Umbauten sowie die Integration moderner Studiotechnik entstand ein Campus mit hoher funktionaler Dichte. Die Umfirmierung und strategische Fokussierung auf Immobilienbestand und -entwicklung spiegeln den Wandel von einer stärker operativ geprägten Ausrichtung hin zu einem professionellen, kapitalmarktzugewandten Immobilienunternehmen wider. Im Zuge mehrerer Marktzyklen hat die Gesellschaft ihr Profil als langfristig orientierter Standortbetreiber geschärft und sich als Nischenanbieter im Segment Medien- und Büroimmobilien im Großraum München etabliert.

Besonderheiten des Immobilienbestands

Die Besonderheit des Portfolios der AGROB Immobilien AG Vz liegt in der räumlichen Konzentration auf einen einheitlichen Campus, der überwiegend im Eigentum der Gesellschaft steht. Dadurch ergeben sich Skaleneffekte bei Infrastruktur, Instandhaltung und Flächenbewirtschaftung. Der Medien- und Gewerbecampus verfügt über eine Mischung aus älteren Bestandsgebäuden und modernisierten Einheiten, was ein abgestuftes Mietpreisgefüge und unterschiedliche Ausbaustandards ermöglicht. Die technische Ausstattung reicht von konventionellen Büronutzungen bis hin zu spezialisierten Produktions- und Studiobereichen, die einen höheren Installationsgrad und komplexe Gebäudetechnik erfordern. Für konservative Investoren ist zudem relevant, dass der Standort durch bestehende Bebauungsstrukturen, Versorgungsleitungen und Erschließung über einen substanziellen inneren Wert verfügt, dessen Reproduktionskosten am Markt tendenziell steigen. Gleichzeitig bedingt die Altersstruktur eines Teils der Gebäude einen laufenden Investitionsbedarf für Modernisierung und energetische Sanierung, der das Ergebnis mittelfristig beeinflussen kann.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich bei der AGROB Immobilien AG Vz mehrere potenzielle Chancen:
  • Standortqualität: Der Großraum München gehört zu den gefragtesten Büro- und Gewerbemärkten in Deutschland, was langfristig tendenziell stabile Nachfrage nach gut angebundenen Flächen begünstigt.
  • Nischenfokus: Die Spezialisierung auf einen Medien- und Dienstleistungscampus schafft eine klare Positionierung und kann bei stabilen Mieterbeziehungen zu verlässlichen Mieterträgen führen.
  • Substanzwertorientierung: Ein zusammenhängendes, entwicklungsfähiges Areal bietet Potenzial für Wertsteigerungen durch Nachverdichtung, Umnutzung und qualitative Aufwertung.
  • Planbare Cashflows: Langfristige Mietverträge mit gewerblichen Mietern und indexierte Mietkomponenten können Ertragsschwankungen reduzieren, sofern die Vermietungsquote hoch bleibt.
  • ESG- und Modernisierungschancen: Durch gezielte Investitionen in Energieeffizienz und Nachhaltigkeit lassen sich potenziell höhere Marktfähigkeit und gegebenenfalls Prämien in der Vermietung realisieren.
Diese Faktoren können insbesondere für Anleger interessant sein, die auf Substanz, regional etablierte Standorte und langfristige Mieterbeziehungen Wert legen.

Risiken und zentrale Unsicherheitsfaktoren

Dem stehen verschiedene Risiken gegenüber, die bei einer konservativen Anlageentscheidung zu berücksichtigen sind:
  • Klumpenrisiko: Die starke Fokussierung auf einen Standort in einer Region führt zu einer hohen Abhängigkeit vom regionalen Immobilien- und Wirtschaftszyklus sowie von der Attraktivität des Campus selbst.
  • Spezialisierungsrisiko: Die Ausrichtung auf Medien- und dienstleistungsorientierte Mieter macht das Unternehmen sensibel gegenüber Strukturverschiebungen in diesen Branchen, etwa durch Digitalisierung, Remote-Produktion oder Konsolidierung.
  • Leerstands- und Anschlussvermietungsrisiko: Bei Flächen mit spezialisierter Ausstattung kann die Anschlussvermietung im Falle von Mieterwechseln herausfordernd sein, was zu temporären Leerständen führen kann.
  • Investitions- und ESG-Druck: Strengere gesetzliche Vorgaben zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit können erhöhte Capex-Anforderungen nach sich ziehen, insbesondere bei älteren Bestandsgebäuden.
  • Zins- und Bewertungsrisiko: Veränderungen im Zinsumfeld und in den Renditeanforderungen institutioneller Investoren können sich auf die Marktwerte von Büro- und Gewerbeimmobilien auswirken und damit auch auf die Bilanzbewertung.
Für konservative Anleger ist es daher wesentlich, die Balance zwischen stabilen, standortbezogenen Ertragspotenzialen und den genannten Struktur- und Klumpenrisiken sorgfältig abzuwägen, ohne daraus eine direkte Anlageempfehlung abzuleiten.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 26,80 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag 3.752 €
Tagestief 26,80 €
Tageshoch 26,80 €
52W-Tief 22,20 €
52W-Hoch 27,00 €
Jahrestief 24,00 €
Jahreshoch 27,00 €

Community: Diskussion zur AGROB Immobilien Vz Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • AGROB Immobilien AG ist ein historisch gewachsenes, operativ stark fokussiertes Immobilienunternehmen mit dem dominierenden Asset AGROB Medien‑ und Gewerbepark in Ismaning (rund 35 ha, ca. 95.500 m² vermietbare Fläche laut 2025), weist einen NAV von etwa 46,00 € je alter Aktie, eine stabile Mieterstruktur, aber begrenztes operatives Wachstum und eine vergleichsweise hohe Fremdfinanzierung (LTV ~55 %).
  • Die Gesellschaft ist faktisch von RFR InvestCo 1 GmbH kontrolliert (hohe Kapital‑ und Stimmrechtsmehrheit), seit 2022 besteht ein Beherrschungs‑ und Gewinnabführungsvertrag mit regelmäßiger Ausgleichszahlung an Aktionäre (2025/2026 ca. 1,31 € je alter Aktie), und es bestehen verwandtschaftliche Finanzbeziehungen sowie wiederholt genannte Strukturthemen (Squeeze‑out‑Diskussion), sodass Minderheitsaktionäre nur eingeschränkte Einflussmöglichkeiten haben.
  • Marktkommentare fassen die Aktie als illiquiden Spezialwert mit erheblichem NAV‑Abschlag und moderater Ausgleichsrendite (rund 5 % auf alter Stückbasis) zusammen, weisen auf Kursunsicherheiten durch den 1:7‑Split und uneinheitliche Daten hin und sehen das Papier vor allem für Substanz‑ oder Strukturinteressenten interessant, weniger jedoch für klassische Wachstums‑ oder reine Dividendenanleger.
Hinweis
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AGROB Immobilien Vz Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 12,51 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -
Jahresüberschuss in Mio. 0,029 €
Umsatz je Aktie 3,21 €
Gewinn je Aktie -
Gewinnrendite +0,23%
Umsatzrendite +0,23%
Return on Investment +0,02%
Marktkapitalisierung in Mio. 105,20 €
KGV (Kurs/Gewinn) -
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite +0,09%
Eigenkapitalquote +21,44%

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 5,46%
Auszahlungen/Jahr 1
Keine Senkung seit 5 Jahren
Jährlicher 91,57% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs
Ausschüttungs-
quote % (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -1,53%

Dividenden Historie

Datum Dividende
15.06.2026 1,31 €
02.07.2024 1,29 €
14.06.2022 0,050 €
30.07.2020 0,080 €
14.05.2019 0,29 €
13.07.2018 0,29 €
13.07.2017 0,26 €
08.07.2016 0,23 €
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AGROB Immobilien Vz Termine

Keine Termine bekannt.

AGROB Immobilien Vz Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
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Zeit
Düsseldorf 24,00 0 %
24,00 € 19:31
Frankfurt 24,20 0 %
24,20 € 08:00
Gettex 27,00 0 %
27,00 € 22:13
L&S RT 25,30 -1,17%
25,60 € 22:14
München 26,80 0 %
26,80 € 08:00
Quotrix 25,60 0 %
25,60 € 07:27
Stuttgart 24,20 0 %
24,20 € 21:55
Tradegate 26,40 +3,12%
25,60 € 17:30
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
15.07.26 26,80 0
14.07.26 26,80 3.752
13.07.26 26,80 0
10.07.26 26,80 3.484
09.07.26 27,00 0
08.07.26 27,00 0
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 27,00 € -0,74%
1 Monat 24,00 € +11,67%
6 Monate 26,00 € +3,08%
1 Jahr 21,80 € +22,94%
5 Jahre 31,60 € -15,19%

Unternehmensprofil AGROB Immobilien Vz

Unternehmensprofil AGROB Immobilien Vz
Die AGROB Immobilien AG Vz ist ein auf gewerbliche Immobilien spezialisiertes Bestandshalter- und Entwicklungsunternehmen mit Schwerpunkt auf dem traditionsreichen Medien- und Gewerbecampus in Ismaning bei München. Das Geschäftsmodell basiert primär auf der langfristigen Vermietung, Entwicklung und aktiven Bewirtschaftung von Büro-, Medien- und Gewerbeflächen. Der Konzern agiert als integrierter Immobilieninvestor entlang der gesamten Wertschöpfungskette: von der Projektentwicklung über das Asset- und Property-Management bis zur strategischen Weiterentwicklung des Standorts. Einnahmen stammen im Wesentlichen aus indexierten Mietverträgen mit professionellen Mietern, wodurch wiederkehrende Cashflows und eine planbare Ertragsbasis angestrebt werden. Ergänzend dazu verfolgt das Unternehmen ein wertorientiertes Portfoliomanagement, das auf Flächenaufwertung, Nachverdichtung und energetische Optimierung setzt, um die Marktposition im Großraum München zu sichern und zu stärken.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission der AGROB Immobilien AG Vz besteht darin, einen funktional integrierten, zukunftsfähigen Unternehmenscampus für Medien-, Kommunikations-, Dienstleistungs- und technologieorientierte Unternehmen bereitzustellen. Im Fokus stehen die nachhaltige Nutzung vorhandener Flächen, eine stabile Vermietungsquote sowie die kontinuierliche Steigerung der Standortqualität. Die Unternehmensstrategie orientiert sich an konservativen immobilienwirtschaftlichen Grundsätzen: substanzerhaltende Investitionen, hohe Objektqualität, risikobewusste Finanzierungsstruktur und eine langfristige Ausrichtung im Bestand. Gleichzeitig soll die Positionierung als spezialisierter Medien- und Gewerbestandort im Ballungsraum München durch Modernisierungen, flexible Flächenkonzepte und infrastrukturelle Verbesserungen ausgebaut werden. Die Gesellschaft verfolgt dabei das Ziel, werthaltige Immobilien mit moderatem Entwicklungsrisiko zu halten und über den Zyklus hinweg stabile Mieterträge zu generieren.

Produkte, Dienstleistungen und Wertschöpfung

Die AGROB Immobilien AG Vz bietet im Kern vermietbare Flächen als Produkt an, ergänzt um infrastrukturelle Dienstleistungen, die auf die Bedürfnisse gewerblicher Nutzer zugeschnitten sind. Das Leistungsportfolio umfasst insbesondere:
  • Vermietung von Büro- und Verwaltungsflächen für Dienstleister, Medienhäuser, Technologie- und Kommunikationsunternehmen
  • Vermietung von TV-, Hörfunk- und Produktionsstudios, Konferenz- und Schulungsräumen sowie Lager- und Technikflächen
  • Projektentwicklung und Revitalisierung von Bestandsgebäuden zur Nutzungsoptimierung und Flächenflexibilisierung
  • Technisches und kaufmännisches Property-Management, inklusive Instandhaltung, Flächenkonfiguration und Mieterbetreuung
  • Bereitstellung standortbezogener Services wie Parkraum, Kantinen- und Gastronomieinfrastruktur sowie Campus-Management
Durch die Kombination von Flächenprodukt und Serviceangebot entsteht ein campusähnliches Ökosystem, das auf langfristige Mietbeziehungen und eine geringe Fluktuation im Mietermix abzielt.

Business Units und Struktur des Immobilienportfolios

Die AGROB Immobilien AG Vz fokussiert sich auf einen zusammenhängenden Immobilienkomplex in Ismaning, der funktional in verschiedene Nutzungseinheiten gegliedert ist. Auch wenn das Unternehmen keine stark ausgeprägte Segmentierung nach Geschäftsbereichen wie bei großen Immobilienkonzernen ausweist, lassen sich wirtschaftlich mehrere Business-Cluster unterscheiden:
  • Büro- und Verwaltungsflächen: Kernbereich mit klassischen Büroimmobilien und flexiblen Flächenlayouts für Dienstleistungsunternehmen und Mediennahbetriebe
  • Medien- und Produktionsflächen: Studios, Regieräume, technische Produktionsflächen sowie Spezialflächen für Broadcasting- und Content-Produktion
  • Gewerbe- und Serviceflächen: Lager, Werkstätten, technische Infrastrukturräume sowie Flächen für Campusgastronomie und sonstige Serviceanbieter
  • Projekt- und Entwicklungsflächen: Gebäude und Teilareale mit Entwicklungs- und Nachverdichtungspotenzial für künftige Bau- und Modernisierungsmaßnahmen
Diese Struktur erlaubt eine Diversifikation der Mieterbranchen innerhalb eines räumlich konzentrierten Portfolios und trägt zur Risikostreuung innerhalb des Standorts bei.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der AGROB Immobilien AG Vz ist die langjährige Spezialisierung auf einen etablierten Medien- und Gewerbecampus im wirtschaftsstarken Großraum München. Der Standort Ismaning verfügt über eine historisch gewachsene Konzentration von Medien-, Broadcasting- und Kommunikationsunternehmen. Diese Cluster-Struktur erhöht die Standortattraktivität, da sich Netzwerkeffekte, gemeinsame Infrastrukturen und Kooperationspotenziale zwischen den Mietern ergeben. Ein weiterer Burggraben ergibt sich aus der Kombination von großflächigem, zusammenhängendem Areal, lokal gewachsenen Mieterbeziehungen und spezifischer technischer Ausstattung, insbesondere im Bereich Medien- und Studiotechnik. Die Reproduzierbarkeit eines solchen Standorts an alternativen Lagen ist begrenzt, da regulatorische Rahmenbedingungen, Flächenverfügbarkeit, mediennahe Fachkräftebasis und Verkehrsanbindung zusammenspielen müssen. Zudem schafft die Konzentration auf Bestandsbewirtschaftung mit konservativem Risikoprofil einen Stabilitätsvorteil gegenüber stärker projektentwicklungsgetriebenen Wettbewerbern.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

Die AGROB Immobilien AG Vz agiert im Segment der gewerblichen Bestandsimmobilien mit regionalem Fokus und konkurriert mit anderen Immobiliengesellschaften, Asset-Managern und institutionellen Investoren, die Büro- und Gewerbeobjekte im Raum München halten oder entwickeln. Vergleichbare Wettbewerber sind unter anderem börsennotierte Gewerbeimmobilien- und Büro-Spezialisten sowie regional aktive Immobilienholdinggesellschaften und offene Immobilienfonds, die in Büro-Cluster und Medienstandorte investieren. Darüber hinaus besteht Standortwettbewerb mit alternativen Büro- und Campusflächen in der Stadt München und im Umland, die um ähnliche Mietergruppen aus Medien, IT, Beratung und Dienstleistungen werben. Die Wettbewerbsintensität manifestiert sich insbesondere in Mietpreisniveaus, Flächenqualität, energetischem Standard, Erreichbarkeit und Servicegrad des Standortmanagements. Aufgrund der spezifischen Ausrichtung auf einen zusammenhängenden Campus mit medienorientiertem Profil verfügt AGROB jedoch über eine stärker fokussierte Position als viele breit diversifizierte Marktteilnehmer.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management der AGROB Immobilien AG Vz verfolgt eine konservative, substanzorientierte Unternehmensführung mit Schwerpunkt auf stabilen Mieterträgen, solider Bilanzstruktur und langfristigem Werterhalt. Die Unternehmensleitung setzt auf schrittweise, bedarfsorientierte Modernisierungen, um das Portfolio an veränderte Anforderungen von Mietern, Regulatorik und ESG-Kriterien anzupassen. Im Vordergrund stehen:
  • langfristige Vermietungsverträge mit bonitätsstarken Mietern
  • schrittweise energetische Sanierung und technische Modernisierung der Bestandsgebäude
  • kontrollierte Projektentwicklung mit Fokus auf Nachverdichtung bestehender Flächen
  • aktive Mieterbetreuung und Campus-Management zur Sicherung hoher Auslastung
Die Governance-Struktur als börsennotierte Aktiengesellschaft mit vinkuliertem Vorzugsaktiensegment verpflichtet das Management zu Transparenz gegenüber Kapitalmarkt und Aufsichtsorganen. Die strategische Priorität liegt auf organischem Wachstum durch Portfoliopflege und Standortoptimierung, nicht auf aggressiven, fremdfinanzierten Expansionen.

Branchen- und Regionenanalyse

Die AGROB Immobilien AG Vz ist nahezu ausschließlich in der Region München tätig, einem der dynamischsten und preisstabilsten Büromärkte Deutschlands. Der Standort Ismaning profitiert von der Nähe zur Metropole, zur Medien- und Technologielandschaft sowie zur Verkehrsanbindung durch ÖPNV und Autobahnen. Branchenseitig liegt ein Fokus auf Medien, Broadcasting, Kommunikation, IT, Dienstleistung und technologieaffinen Unternehmen. Diese Sektoren zeichnen sich durch strukturelle Wachstumsimpulse, aber auch durch Transformationsdruck infolge Digitalisierung, Remote-Arbeit und veränderter Flächennachfrage aus. Der Münchner Büromarkt weist historisch eine relativ niedrige Leerstandsquote und ein im Bundesvergleich hohes Mietniveau auf, wird jedoch mittelfristig von Trends wie Flächenoptimierung, Homeoffice und ESG-Regulatorik geprägt. Für einen stark lokal konzentrierten Bestandshalter bedeuten diese Rahmenbedingungen einerseits Chancen durch stabile Nachfrage in einer starken Wirtschaftsregion, andererseits eine erhöhte Abhängigkeit vom regionalen Konjunktur- und Immobilienzyklus.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung des Standorts

Die Wurzeln der AGROB Immobilien AG Vz liegen in der Entwicklung eines spezialisierten Gewerbe- und Medienstandorts in Ismaning, der sich über Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil der Münchner Medienlandschaft entwickelt hat. Ausgehend von einem ursprünglich stärker industrienahen und technisch orientierten Profil verlagerte sich der Schwerpunkt im Zeitverlauf zunehmend auf Medien- und Dienstleistungsnutzungen. Durch kontinuierliche bauliche Anpassungen, Neu- und Umbauten sowie die Integration moderner Studiotechnik entstand ein Campus mit hoher funktionaler Dichte. Die Umfirmierung und strategische Fokussierung auf Immobilienbestand und -entwicklung spiegeln den Wandel von einer stärker operativ geprägten Ausrichtung hin zu einem professionellen, kapitalmarktzugewandten Immobilienunternehmen wider. Im Zuge mehrerer Marktzyklen hat die Gesellschaft ihr Profil als langfristig orientierter Standortbetreiber geschärft und sich als Nischenanbieter im Segment Medien- und Büroimmobilien im Großraum München etabliert.

Besonderheiten des Immobilienbestands

Die Besonderheit des Portfolios der AGROB Immobilien AG Vz liegt in der räumlichen Konzentration auf einen einheitlichen Campus, der überwiegend im Eigentum der Gesellschaft steht. Dadurch ergeben sich Skaleneffekte bei Infrastruktur, Instandhaltung und Flächenbewirtschaftung. Der Medien- und Gewerbecampus verfügt über eine Mischung aus älteren Bestandsgebäuden und modernisierten Einheiten, was ein abgestuftes Mietpreisgefüge und unterschiedliche Ausbaustandards ermöglicht. Die technische Ausstattung reicht von konventionellen Büronutzungen bis hin zu spezialisierten Produktions- und Studiobereichen, die einen höheren Installationsgrad und komplexe Gebäudetechnik erfordern. Für konservative Investoren ist zudem relevant, dass der Standort durch bestehende Bebauungsstrukturen, Versorgungsleitungen und Erschließung über einen substanziellen inneren Wert verfügt, dessen Reproduktionskosten am Markt tendenziell steigen. Gleichzeitig bedingt die Altersstruktur eines Teils der Gebäude einen laufenden Investitionsbedarf für Modernisierung und energetische Sanierung, der das Ergebnis mittelfristig beeinflussen kann.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich bei der AGROB Immobilien AG Vz mehrere potenzielle Chancen:
  • Standortqualität: Der Großraum München gehört zu den gefragtesten Büro- und Gewerbemärkten in Deutschland, was langfristig tendenziell stabile Nachfrage nach gut angebundenen Flächen begünstigt.
  • Nischenfokus: Die Spezialisierung auf einen Medien- und Dienstleistungscampus schafft eine klare Positionierung und kann bei stabilen Mieterbeziehungen zu verlässlichen Mieterträgen führen.
  • Substanzwertorientierung: Ein zusammenhängendes, entwicklungsfähiges Areal bietet Potenzial für Wertsteigerungen durch Nachverdichtung, Umnutzung und qualitative Aufwertung.
  • Planbare Cashflows: Langfristige Mietverträge mit gewerblichen Mietern und indexierte Mietkomponenten können Ertragsschwankungen reduzieren, sofern die Vermietungsquote hoch bleibt.
  • ESG- und Modernisierungschancen: Durch gezielte Investitionen in Energieeffizienz und Nachhaltigkeit lassen sich potenziell höhere Marktfähigkeit und gegebenenfalls Prämien in der Vermietung realisieren.
Diese Faktoren können insbesondere für Anleger interessant sein, die auf Substanz, regional etablierte Standorte und langfristige Mieterbeziehungen Wert legen.

Risiken und zentrale Unsicherheitsfaktoren

Dem stehen verschiedene Risiken gegenüber, die bei einer konservativen Anlageentscheidung zu berücksichtigen sind:
  • Klumpenrisiko: Die starke Fokussierung auf einen Standort in einer Region führt zu einer hohen Abhängigkeit vom regionalen Immobilien- und Wirtschaftszyklus sowie von der Attraktivität des Campus selbst.
  • Spezialisierungsrisiko: Die Ausrichtung auf Medien- und dienstleistungsorientierte Mieter macht das Unternehmen sensibel gegenüber Strukturverschiebungen in diesen Branchen, etwa durch Digitalisierung, Remote-Produktion oder Konsolidierung.
  • Leerstands- und Anschlussvermietungsrisiko: Bei Flächen mit spezialisierter Ausstattung kann die Anschlussvermietung im Falle von Mieterwechseln herausfordernd sein, was zu temporären Leerständen führen kann.
  • Investitions- und ESG-Druck: Strengere gesetzliche Vorgaben zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit können erhöhte Capex-Anforderungen nach sich ziehen, insbesondere bei älteren Bestandsgebäuden.
  • Zins- und Bewertungsrisiko: Veränderungen im Zinsumfeld und in den Renditeanforderungen institutioneller Investoren können sich auf die Marktwerte von Büro- und Gewerbeimmobilien auswirken und damit auch auf die Bilanzbewertung.
Für konservative Anleger ist es daher wesentlich, die Balance zwischen stabilen, standortbezogenen Ertragspotenzialen und den genannten Struktur- und Klumpenrisiken sorgfältig abzuwägen, ohne daraus eine direkte Anlageempfehlung abzuleiten.
Stand: Juli 2026
Hinweis

AGROB Immobilien Vz Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

AGROB Immobilien Vz Kursziel 2026

  • Die AGROB Immobilien Vz Kurs Performance für 2026 liegt bei +3,08%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 105,20 Mio. €
Streubesitz 132,26%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Immobilien
Branche Immobiliendienstleistung
Aktientyp Vorzugsaktie

Aktionärsstruktur

+132,26% Streubesitz
+132,26% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu AGROB Immobilien Vz

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MrTrillion3
DE0005019038 - AGROB Immobilien AG VZ

AGROB Immobilien AG ist im Kern ein historischer Sonderwert mit einem einzigen dominierenden Asset: dem AGROB Medien- und Gewerbepark in Ismaning bei München. Die Vorzugsaktie läuft unter WKN 501903, ISIN DE0005019038, Börsenkürzel AGR3; die Stammaktie unter WKN 501900, ISIN DE0005019004. Die Aktie ist laut Gesellschaft im regulierten Marktsegment der Börse München sowie über Freiverkehrsmakler in Stuttgart und Hamburg handelbar. (agrob-ag.de)

Historisch ist AGROB ausgesprochen interessant. Die Ursprünge reichen bis 1867 zurück. Das Unternehmen begann als Ziegelei- und Baustoffunternehmen und trug nach eigener Darstellung wesentlich zum Ausbau Münchens bei. Bis zum Verkauf der operativen Keramik- und Fliesenaktivitäten an die Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG im Jahr 1992 gehörte AGROB zu den bedeutenden Herstellern hochwertiger Fliesen- und Keramikprodukte in Deutschland. Die Fliesenproduktion in Ismaning wurde bereits 1990 eingestellt; ab 1993 wurde der wertvolle Grundbesitz einer neuen Nutzung zugeführt. Daraus entstand schrittweise der heutige Medien- und Gewerbepark mit Büros, Produktionsflächen, Studios, technischer Infrastruktur, viel Grün und einem Mietercluster aus Medien-, Kommunikations- und Dienstleistungsunternehmen. (agrob-ag.de)

Heute ist AGROB operativ extrem fokussiert: Die Gesellschaft entwickelt und bewirtschaftet im Wesentlichen den AGROB Medien- und Gewerbepark in Ismaning. Das Areal umfasst laut Gesellschaft rund 35 Hektar und mehr als 100.000 Quadratmeter Mietfläche; im Geschäftsbericht 2025 werden rund 405.000 Quadratmeter Grundbesitz, rund 95.500 Quadratmeter vermietbare Hauptnutzflächen ohne Sonderflächen, 93 % Vermietungsstand, rund 10,1 Mio. Euro Mieteinnahmen ohne Nebenkosten und ein weiteres Bebauungspotenzial von rund 44.000 Quadratmetern genannt. (agrob-ag.de)

Der Charme der Aktie liegt also nicht in starkem laufendem Gewinnwachstum, sondern in der Kombination aus altem Münchner Umland-Grundstück, Spezialstandort, hoher Standortbindung vieler Mieter, möglichem Entwicklungswert und einer Sonderstruktur über den Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Zu den bekannten Mietern beziehungsweise Nutzern am Standort zählen unter anderem HSE, SPORT1, ARRI, DAZN, FUNKE Mediengruppe und weitere mediennahe oder technologieorientierte Unternehmen; 2025 wurde besonders die langfristige Verlängerung des HSE-Mietvertrags um weitere zehn Jahre hervorgehoben.

Die Anteilseignerstruktur ist der entscheidende Punkt. Mehrheitsaktionärin ist die RFR InvestCo 1 GmbH. Im Geschäftsbericht 2025 wird angegeben, dass RFR InvestCo 1 GmbH nach Stand 31. Juli 2024 82,88 % der Kapitalanteile und 94,04 % der Stimmrechte hält; kein weiterer Aktionär hatte der Gesellschaft zum 31. Dezember 2025 eine direkte oder indirekte Beteiligung von mehr als 10 % der Stimmrechte gemeldet. Damit ist AGROB faktisch kontrolliert. Für Minderheitsaktionäre bedeutet das: Man kauft hier keinen Einfluss, sondern eine Minderheitsposition in einem beherrschten Immobilienvehikel. Bei den Vorzügen kommt hinzu, dass es sich um Vorzugsaktien ohne Stimmrecht handelt. (EQS News)

Seit 2022 besteht zwischen AGROB und RFR InvestCo 1 GmbH ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Der Vertrag wurde am 15. Juli 2022 abgeschlossen, von der außerordentlichen Hauptversammlung am 30. August 2022 gebilligt und am 16. November 2022 ins Handelsregister eingetragen. Seitdem führt AGROB den Gewinn an RFR ab; RFR ist umgekehrt zum Verlustausgleich verpflichtet. Der Geschäftsbericht stellt ausdrücklich klar, dass AGROB ihren ganzen Gewinn an RFR abzuführen hat und RFR im Gegenzug Jahresfehlbeträge ausgleichen muss. Für außenstehende Aktionäre ist deshalb nicht mehr die klassische Dividende aus Bilanzgewinn der zentrale Maßstab, sondern die Ausgleichszahlung aus dem Beherrschungsvertrag. Für das Geschäftsjahr 2025 wurde eine Ausgleichszahlung von 1,31 Euro je Stamm- und Vorzugsaktie genannt; für 2026 wurde ebenfalls eine jährliche Zahlung von 1,31 Euro je Aktie mit Zahlung am 17. Juni 2026 gemeldet. (MarketScreener Deutschland)

Wichtig ist der Aktiensplit: Die Hauptversammlung vom 12. Juni 2026 hat eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und anschließend einen Aktiensplit im Verhältnis 1:7 beschlossen. Aus einer bisherigen Aktie werden nach Eintragung sieben Aktien derselben Gattung; die Beteiligungsverhältnisse ändern sich dadurch nicht. Gleichzeitig wird die bestehende Brutto-Ausgleichszahlung von 1,56 Euro je alter Aktie nach Durchführung des Splits entsprechend im Verhältnis 1:7 angepasst. (EQS News) Die Abstimmungsergebnisse zeigen, dass TOP 9 mit 99,95 % Ja-Stimmen angenommen wurde. (agrob-ag.de) Am 30. Juni 2026 veröffentlichte AGROB eine neue Gesamtzahl der Stimmrechte von 16.198.000; das entspricht den bisherigen 2.314.000 Stammaktien multipliziert mit sieben. (EQS News) Ökonomisch muss man daher sehr genau aufpassen, ob Kurse und Dividendenangaben bei Datenanbietern bereits splitbereinigt sind. Rund um Anfang Juli 2026 zeigen mehrere Kursseiten noch uneinheitliche oder offensichtlich nicht sauber bereinigte Darstellungen; onvista nennt für die VZ unter anderem 24,20 Euro in Stuttgart mit sehr breitem Geld-Brief-Korridor, während andere Seiten Kurse um 25 bis 26 Euro zeigen. (onvista.de) (Wallstreet Online) Meine folgenden Bewertungsgrößen rechne ich deshalb bewusst auf alter wirtschaftlicher Stückbasis; nach vollständiger Splitumsetzung wären Kurs, NAV je Aktie und Ausgleichszahlung rechnerisch durch sieben zu teilen.

Fundamental sieht AGROB 2025 solide, aber nicht wachstumsstark aus. Die Gesellschaft meldete für 2025 12,5 Mio. Euro Umsatzerlöse nach 12,3 Mio. Euro im Vorjahr, ein EBITDA von 6,9 Mio. Euro, ein Eigenkapital von 32,4 Mio. Euro, eine Bilanzsumme von 150,9 Mio. Euro, einen NAV von 179,2 Mio. Euro beziehungsweise 46,00 Euro je Aktie auf alter Stückbasis und einen Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 0,572 Mio. Euro. In der detaillierten Ertragsrechnung werden 10,095 Mio. Euro Nettomieterträge, 2,411 Mio. Euro Nebenkostenerlöse, 12,506 Mio. Euro Gesamtumsatz, ein EBITDA ohne Pensionen von 7,005 Mio. Euro, ein FFO I von 1,011 Mio. Euro, ein LTV von 55,3 % und ein NAV je Aktie von 46,00 Euro ausgewiesen.

Die Verschuldung ist hoch, aber bei einem Immobilienbestandhalter nicht überraschend. Zum 31. Dezember 2025 standen 115 Mio. Euro Bankverbindlichkeiten in der Bilanz; die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte gesichert. Gleichzeitig gibt es ein konzernnahes Thema, das man nicht übersehen darf: AGROB hatte ein verzinsliches Upstream-Darlehen an RFR InvestCo 1 GmbH in Höhe von 85 Mio. Euro zu 1,75 % p.a.; daraus wurden 2025 Zinserträge von rund 1,508 Mio. Euro erzielt. Das ist nicht per se schlecht, aber es ist ein klarer Related-Party-Faktor. Wer AGROB kauft, muss akzeptieren, dass die Gesellschaft in einer kontrollierten RFR-Struktur geführt wird.

Für 2026 gibt der Vorstand eine eher vorsichtige Prognose ab: Mieterlöse von 11,1 bis 11,4 Mio. Euro, Umsatzerlöse von 13,4 bis 13,7 Mio. Euro, Leerstand unter 7 %, Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von nur 10.000 bis 100.000 Euro, EBITDA vor Pensionen von 5,7 bis 6,0 Mio. Euro und FFO I von 0,1 bis 0,3 Mio. Euro. Das zeigt ziemlich klar: Operativ ist AGROB stabil, aber der freie operative Cashflow ist durch Zinsen, Instandhaltung, Strukturkosten und Konzernvertrag nicht üppig. Die Aktie ist daher eher eine Kombination aus Immobilienwert/NAV-Abschlag und vertraglicher Ausgleichszahlung als eine klassische Wachstumsaktie.

Zur Dividendenrendite beziehungsweise Ausgleichsrendite: Bei einer Zahlung von 1,31 Euro je alter wirtschaftlicher Aktie und Kursen um 24 bis 26 Euro liegt die Rendite grob bei 5,0 bis 5,5 %. ExtraETF nennt bei 1,31 Euro erwarteter Jahresdividende eine Rendite von 5,46 %, Parqet nennt für 2026 ebenfalls 1,31 Euro Ausschüttung und etwa 5,4 % Rendite. (extraETF) (Parqet) Das ist für einen immobiliennahen Sonderwert ordentlich, aber nicht spektakulär hoch, wenn man die geringe Liquidität, die Abhängigkeit von RFR und das Zinsumfeld einpreist. Nach Split entspricht die alte Zahlung von 1,31 Euro rechnerisch rund 0,187 Euro je neuer Aktie; die Brutto-Ausgleichszahlung von 1,56 Euro entspricht rechnerisch rund 0,223 Euro je neuer Aktie.

Aktuelle Analystenkursziele sind praktisch nicht belastbar verfügbar. Finanznachrichten weist für AGROB aktuell keine Analysen aus, und auch Parqet nennt keine Analystendaten. (FinanzNachrichten.de) (Parqet) Alte Kursziele aus früheren Jahren sind für Juli 2026 aus meiner Sicht nicht mehr brauchbar, weil sich durch RFR, Beherrschungsvertrag, Gewinnabführung, Zinsumfeld und Aktiensplit die Bewertungslogik verändert hat. Mein eigenes Bewertungsraster wäre daher wie folgt: Auf reiner Ausgleichsrenditebasis ist ein Kursbereich von etwa 24 bis 29 Euro je alter wirtschaftlicher Aktie vertretbar, wenn der Markt eine Rendite von ungefähr 4,5 bis 5,5 % akzeptiert. Bei einer Renditeforderung von 6,5 bis 7,0 % läge der rechnerische Wert eher bei 19 bis 20 Euro. NAV-orientiert sieht es deutlich freundlicher aus: Der NAV von 46 Euro je alter Aktie liegt deutlich über den zuletzt beobachteten Kursen; selbst 70 % des NAV wären rund 32 Euro, 80 % des NAV rund 37 Euro. Aber: Ein voller NAV-Ansatz ist nur dann realistisch, wenn der Markt an eine Hebung des Immobilienwerts glaubt, etwa durch Projektentwicklung, Verkauf, Strukturmaßnahme oder Squeeze-out-ähnliche Bewertungssituation. Ohne solchen Katalysator bleibt ein deutlicher Holding-/Illiquiditäts-/Kontrollabschlag plausibel.

Die Aussichten über 5 bis 15 Jahre sind zweigeteilt. Positiv ist: Das Grundstück ist groß, der Standort München/Ismaning ist strukturell attraktiv, der Campus hat ein klares Profil, die Leerstandsquote war 2025 mit 6,6 % niedrig, es gibt weiteres Bebauungspotenzial, und die Mieterstruktur ist durch Medien-, Produktions-, Technologie- und Dienstleistungsnutzer nicht völlig eindimensional. Außerdem stabilisiert der Beherrschungsvertrag die Minderheitsaktionäre insofern, als RFR die Ausgleichszahlung leisten muss und Verluste auszugleichen hat. Negativ ist: AGROB hängt fast vollständig an einem Standort, hat hohe Fremdfinanzierung, geringe Börsenliquidität, sehr breite Spreads, wenig echten Free Float und keinen freien strategischen Kurs gegen den Willen des Mehrheitsaktionärs. Bei den Vorzügen fehlt zudem das Stimmrecht. (onvista.de)

Ein Squeeze-out ist ein naheliegendes Strukturthema, aber kein gesicherter Fahrplan. RFR hält laut Geschäftsbericht 82,88 % des Kapitals und 94,04 % der Stimmrechte. Für einen klassischen aktienrechtlichen Squeeze-out nach § 327a AktG sind grundsätzlich 95 % des Grundkapitals erforderlich; für einen verschmelzungsrechtlichen Squeeze-out gelten unter bestimmten Voraussetzungen 90 %. (Gesetze im Internet) (Gesetze im Internet) Daraus folgt: Eine Strukturmaßnahme ist denkbar, aber sie ist keine sichere Spekulation. Wer nur wegen eines möglichen Squeeze-outs kauft, kauft eine Hoffnung, keinen belegten Termin.

Unterm Strich ist AGROB VZ für mich ein typischer deutscher Spezialwert: sachwertlastig, historisch interessant, bilanziell mit deutlichem NAV-Abschlag, aber illiquide, beherrscht und nur begrenzt wachstumsstark. Die Aktie eignet sich eher für Anleger, die eine kontrollierte Immobilien-Sondersituation mit laufender Ausgleichszahlung und möglichem Strukturkatalysator suchen. Für klassische Wachstumsanleger ist sie ungeeignet. Für reine Dividendenanleger ist sie nur dann attraktiv, wenn man die Ausgleichszahlung als hinreichend sicher ansieht und die geringe Handelbarkeit akzeptiert. Für Substanzanleger ist der große Reiz der Abstand zwischen Börsenkurs und NAV; der Haken ist, dass Minderheitsaktionäre keinen direkten Zugriff auf diesen NAV haben. Meine nüchterne Einschätzung: Unterhalb von etwa 24 Euro je alter wirtschaftlicher VZ-Aktie ist AGROB interessant, zwischen 24 und 29 Euro fair bis moderat attraktiv, oberhalb von 32 bis 35 Euro braucht man bereits eine klare Struktur- oder NAV-Hebungsfantasie. Nach Split wären diese Kursmarken entsprechend durch sieben zu teilen.

Ich selbst bin hier nicht drin und habe auch keinen Einstieg vor. Mich interessieren vor allem deutsche Unternehmen nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch mit Blick auf ihre Historie. Dabei war AGROB Immobilien mir im Zuge der Recherchen mit auf den Schirm geraten. 

Allen, die hier investiert sind, wünsche ich viel Erfolg. 

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Centimo
Heute adhoc
Squeeze-Out könnte kommen http://mobile.dgap.de/dgap/News/adhoc/agrob-immobilien-eintritt-verhandlungen-ueber-den-abschluss-eines-beherrschungs-und-gewinnabfuehrungsvertrags-zwischen-der-agrob-immobilien-und-rfr-investco-rl/?newsID=1545531
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Peddy78
Spät,aber interesse an Agrob nimmt zu.
Und besser spät als garnicht, um nicht wieder wie bei Randstad völlig am Rand zu stehen. DGAP-Ad hoc: AGROB AG Korrektur 11:37 20.10.06 Ad-hoc-Berichtigung nach §15 WpHG Quartalsergebnis AGROB AG: Ad-hoc-Meldung übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Meldung ist der Emittent verantwortlich. ------------------------------------------------------------------------------ AGROB Aktiengesellschaft Münchener Straße 101, 85737 Ismaning - Wertpapier - Kenn - Nr. 501 900 und 501 903- Zwischenbericht über die Geschäftsentwicklung 01-09/2006 'AGROB AG - weiter im Aufwind“ In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnten in wesentlichen Eckdaten der Erfolgsrechnung erneut Zuwächse erzielt und somit die operativ positive Unternehmensentwicklung der vergangenen Berichtsperioden nachhaltig fortgesetzt werden. Dies konnte trotz eines unverändert schwierigen Marktumfeldes erfolgreich bewerkstelligt werden. Unter erstmaliger ganzjähriger Einbeziehung von Aufwand und Ertrag der ehemaligen Beteiligungsgesellschaften AGROB Süd GmbH & CO. KG und CATO Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & CO. KG ergeben sich dabei im Vergleich zu den zeitanteiligen Vorjahreswerten nachstehende relative Veränderungen: - Umsatz: + 4,9 % - EBIT: + 3,9 % - Cash - Flow: + 4,1 % In absoluten Zahlen ergibt sich dabei tabellarisch folgendes Unternehmensbild: (Zahlen jeweils in T€) 30.09.2004 31.12.2004 30.09.2005 31.12.2005 30.09.2006 Umsatzerlöse ¹) 6.525 8.459 7.464 8.719²) 7.826 EBIT 2.922 3.735 3.551 4.126³) 3.689 Cash – Flow 2.766 3.410 3.189 4.142 3.319 . ¹) Mieterlöse zzgl. Nebenkosten und Kantinenumlage ²) AGROB Süd GmbH & Co. KG zeitanteilig Monate November und Dezember enthalten. 3) EBIT bereinigt um Sondereinfluss aus Grundstücksarrondierung Die AGROB AG weist zum 30.09.2006 einen Jahresüberschuss von T€ 1.168 aus, der Cash Flow pro Aktie beläuft sich auf € 0,85. Zurückzuführen ist diese insgesamt erfreuliche Entwicklung in erster Linie auf die unverändert zufrieden stellende Vermietungssituation sowie auf die erfolgte unterjährige Inbetriebnahme nennenswerter zusätzlicher Flächen. Die mittlerweile vorgenommenen Nachbelastungen und Anpassungen im Rahmen der Nebenkostenverrechnung haben zu diesem Ergebnis ebenso beigetragen wie die dank konsequenter Kostendisziplin stabilen investitionsunabhängigen Aufwendungen. Aufgrund der regen Investitionstätigkeit haben sich die hiervon unmittelbar tangierten Aufwandspositionen (Abschreibungen, Zinsen) um T€ 220 (bzw. 4,9%) auf € 4,7 Mio. erhöht. Nachdem rechtzeitig vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft das Gebäude 30 Anfang Mai d. J. an die Unternehmen DSF Deutsches SportFernsehen und Sport 1 übergeben werden konnte, erfolgte Anfang August d. J. die umsatzwirksame Inbetriebnahme des neuen Sendezentrums Gebäude 11 für den Nutzer PLAZAMEDIA GmbH TV- und Film Produktion. Das zurzeit in einer fortgeschrittenen Bauphase befindliche 'Parkhaus Süd“ wird voraussichtlich Mitte November d. J. budgetkonform fertig gestellt werden. Für das Gesamtjahr 2006 erwarten wir Gesamterlöse von € 10,5 Mio., das EBIT soll dabei auf € 4,6 Mio. anwachsen. Aufgrund der durchweg über Plan liegenden Zielerreichung in den ersten neun Monaten erwarten wir trotz der Belastung aus dem seit August d. J. wirksamen Haftungseintritt in die teilweise übernommenen Pensions- und Unterstützungskassenverpflichtungen der Deutschen Steinzeug Cremer & Breuer AG einen Nachsteuergewinn für das Geschäftsjahr 2006 von ca. € 1,2 Mio. Diese um 20% aufgestockte Gewinnprognose ist eine solide Voraussetzung, um die Ausschüttung einer angemessenen und im Vergleich zum Vorjahr erneut erhöhten Dividende auf die Stamm- und Vorzugsaktien für 2006 anzustreben. Ismaning, im Oktober 2006 Der Vorstand (c)DGAP 20.10.2006 --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Emittent: AGROB AG Münchener Straße 101 85737 Ismaning Deutschland Telefon: 089-99 68 73 - 17 Fax: 089-99 68 73 - 32 E-mail: verwaltung@agrob-ag.de WWW: www.agrob-ag.de ISIN: DE0005019004, DE0005019038 WKN: 501900, 501903 Indizes: Börsen: Amtlicher Markt in München; Freiverkehr in Hamburg, Stuttgart Ende der Mitteilung DGAP News-Service ---------------------------------------------------------------------------
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Häufig gestellte Fragen zur AGROB Immobilien Vz Aktie und zum AGROB Immobilien Vz Kurs

Der aktuelle Kurs der AGROB Immobilien Vz Aktie liegt bei 26,80 €.

Für 1.000€ kann man sich 37,31 AGROB Immobilien Vz Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der AGROB Immobilien Vz Aktie beträgt aktuell 11,67%.

Die 1 Jahres-Performance der AGROB Immobilien Vz Aktie beträgt aktuell 22,94%.

Der Aktienkurs der AGROB Immobilien Vz Aktie liegt aktuell bei 26,80 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 11,67% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von AGROB Immobilien Vz eine Wertentwicklung von 3,08% aus und über 6 Monate sind es 3,08%.

Das 52-Wochen-Hoch der AGROB Immobilien Vz Aktie liegt bei 27,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der AGROB Immobilien Vz Aktie liegt bei 22,20 €.

Das Allzeithoch von AGROB Immobilien Vz liegt bei 46,00 €.

Das Allzeittief von AGROB Immobilien Vz liegt bei 3,70 €.

Die Volatilität der AGROB Immobilien Vz Aktie liegt derzeit bei 38,84%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von AGROB Immobilien Vz in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 105,20 Mio. €

Insgesamt sind 3,9 Mio AGROB Immobilien Vz Aktien im Umlauf.

Am 29.10.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:20.

Am 29.10.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:20.

AGROB Immobilien Vz hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

AGROB Immobilien Vz gehört zum Sektor Immobiliendienstleistung.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von AGROB Immobilien Vz betrug 12.505.857 €.

Ja, AGROB Immobilien Vz zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 15.06.2026 eine Dividende in Höhe von 1,31 € gezahlt.

Zuletzt hat AGROB Immobilien Vz am 15.06.2026 eine Dividende in Höhe von 1,31 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 5,46%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von AGROB Immobilien Vz wurde am 15.06.2026 in Höhe von 1,31 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 5,46%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 15.06.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,31 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.