- Die asiatischen Aktienmärkte legten am Dienstag zu.
- Der Nikkei 225 endete 2,43 Prozent höher.
- Chinas Exportwachstum stieg nur um 2,5 Prozent.
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Nach bisher unbestätigten US-Medienberichten soll US-Präsident Donald Trump zu einer Fortsetzung der vorerst gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bereit sein. "Tatsächlich stattfindende israelisch-libanesische Gespräche und die Aussicht auf eine Wiederaufnahme der US-iranischen Gespräche sind alles, was es braucht, um dem Markt einen Weg aus der Krise zu zeigen", schrieb Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. "Die Börsen bewegen sich in die Richtung, in die sich der Konflikt entwickelt, und diese Richtung deutet auf ein diplomatisches Endspiel statt auf eine neue kriegerische Eskalation hin."
Mit den Kursgewinnen erholten sich die asiatischen Märkte von den Abgaben am Vortag. Zu Wochenbeginn hatte eine Seeblockade der Straße von Hormus begonnen. Die Vereinigten Staaten wollen mit der Blockade verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öleinnahmen abschneiden. Die ostasiatischen Volkswirtschaften sind stark von Öllieferungen über die Straße von Hormus abhängig. Sie profitierten daher von den nun wieder gesunkenen Ölpreisen.
Das half dem volatilen japanischen Aktienmarkt. Der Nikkei 225
Auch in China war die Entwicklung etwas verhaltener. Neue Exportdaten dämpften hier die Stimmung. Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs und steigender Unsicherheit im Welthandel hatte Chinas Exportwachstum im März an Schwung verloren. Die Ausfuhren waren im Vergleich zum Vorjahresmonat nur noch um 2,5 Prozent gestiegen. Damit fiel das Exportwachstum erheblich schwächer aus als von Analysten erwartet. In den ersten beiden Monaten des Jahres hatten Chinas Exporte noch deutlich stärker zugelegt.
Der CSI-300-Index
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