Aktien Asien: Überwiegend klare Verluste - Südkorea und Japan sehr schwach

dpa-AFX  | 
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SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost haben am Freitag mehrheitlich deutlich nachgegeben. Begründet wurde die steile Talfahrt mit Gewinnmitnahmen aus Angst vor überdehnten Bewertungen im KI-Bereich, wieder zunehmenden geopolitischen Spannungen und drastischen Preissteigerungen bei Elektronik-Hardware.

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Angeführt wurden die Verliererbörsen von den halbleiterlastigen Handelsplätzen in Tokio und Seoul. Der Technologiesektor litt unter Zweifeln an der kurzfristigen Rentabilität von KI-Investitionen sowie der Nachricht, dass Apple Preiserhöhungen für einige Geräte angekündigt hatte, um die drastisch gestiegenen Kosten für Speicherchips weiterzugeben. Dies schürte Ängste vor einer nachlassenden Nachfrage im Privatkundengeschäft.

Hinzu kamen Befürchtungen mit Blick auf die wieder zunehmenden Spannungen im Nahen Osten. Ein mutmaßlich iranischer Drohnenangriff auf ein Frachtschiff in der Straße von Hormus stellt das Rahmenabkommen zwischen Washington und Teheran zur Beendigung des Kriegs und Wiederöffnung der Meerenge auf die Probe.

In Tokio rutschte der Nikkei 225 unter die 70.000er-Marke und schloss mit einem Minus von 4,2 Prozent bei 69.360 Punkten. Tags zuvor hatte der japanische Leitindex um 4,6 Prozent zugelegt und den höchsten Stand auf Schlusskursbasis verzeichnet. Die Aktie des Technologie-Schwergewichts Softbank brach um bis zu 14 Prozent ein.

Der Kospi rutschte zeitweise um bis zu 9 Prozent ab und verlor am Ende 5,8 Prozent auf 8.411 Punkte. Am Donnerstag war der südkoreanische Leitindex noch um 5,4 Prozent hochgeschnellt. Die Speicherchip-Giganten Samsung und SK Hynix büßten jeweils mehr als 8 Prozent an Wert ein.

Werte aus dem Artikel:
Hang Seng 22.745,98 +0,22%
Nikkei 225 69.647,86 -2,04%
S&P/ASX 200 PR 8.685,46 +1,02%

Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten an den chinesischen Festlandsbörsen fiel zuletzt um 3,0 Prozent auf 4.870 Punkte. Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong sackte - belastet vor allem von Alibaba und Tencent - zuletzt um 1,8 Prozent auf 22.656 Punkte ab.

Eine positive Ausnahme bildete der australische S&P ASX 200 , der am Freitag um 0,2 Prozent auf 8.764 Punkte stieg./edh/stk


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