- Die asiatischen Börsen haben sich erholt.
- Der Kospi in Südkorea stieg um 5,9 Prozent.
- Der Nikkei 225 kletterte um 1,4 Prozent.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Dort hatte der Aktienmarkt von sinkenden Anleiherenditen profitiert, nachdem das Finanzministerium eine Erhöhung von Anleiherückkäufen im langlaufenden Bereich angekündigt hatte. Zuvor waren die Anleiherenditen stark gestiegen, was Aktienanleger teils nervös gemacht hatte.
Marktteilnehmer äußerten sich allerdings skeptisch. "Die Lage an den Rentenmärkten beruhigte sich erst einmal, die 30jährigen Renditen fielen um neun Basispunkte zurück", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg. "An den längerfristigen strukturellen Trends ändert dies wenig: Das Angebot an Staatsanleihen erhöht sich, weil die USA ihre Verschuldung ausweiten - hierzu hatte das US-Finanzministerium erst gestern bekanntgegeben, dass die gesamten US-Schulden erstmals die Marke von 40 Billionen Dollar (Dollarkurs) überschritten haben."
Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank geht nur von einem Strohfeuer aus. "Die Vorzeichen für steigende Renditen sind unverändert intakt - der Iran-Krieg bleibt ungelöst, die Staatsschulden wachsen weiter", so Stanzl. "So bleibt für die Märkte nur ein Aufatmen - mit Fragezeichen." Das gelte um so mehr, als die Anleihekäufe aus einem defizitären US-Haushaltsbudget finanziert würden.
Vor diesem Hintergrund setzten sich die starken Kursschwankungen in Südkorea fort. Nach Verlusten von knapp sechs Prozent am Vortag, stieg der Leitindex Kospi nun um 5,9 Prozent.
Vergleichsweise stark präsentierten sich auch japanische Aktien. Der Nikkei 225
Uneinheitlich war unterdessen die Entwicklung in China. Während der Hang-Seng-Index
Leichte Gewinne gab es in Australien. Der Leitindex S&P/ASX 200
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