Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet.
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Die 3M-Aktie legt nachbörslich um mehr als fünf Prozent zu. Der US-Industriekonzern baut seine Zusammenarbeit mit Amazon im Rechenzentrumsgeschäft aus.
Für dich zusammengefasst:
3M kündigte eine Erweiterung der Beziehung zu Amazon an.
Amazon kann Aktien von 3M im Wert von 521 Millionen US-Dollar erwerben.
3M profitiert vom milliardenschweren Ausbau der KI-Infrastruktur.
Der US-Konzern 3M profitiert zunehmend vom milliardenschweren Ausbau der KI-Infrastruktur. Das Unternehmen kündigte eine deutliche Erweiterung seiner Geschäftsbeziehung mit Amazon an. Künftig soll 3M zusätzliche Produkte für die Vernetzung von Rechenzentren liefern. Gleichzeitig sichert sich Amazon die Möglichkeit, Aktien des Industriekonzerns im Wert von 521 Millionen US-Dollar zu erwerben.
An der Börse sorgte die Nachricht für Begeisterung. Die 3M-Aktie legte im nachbörslichen Handel um 5,52 Prozent auf 170,95 US-Dollar zu.
Amazon könnte zum 3M-Aktionär werden
Im Rahmen der Vereinbarung hat 3M einer hundertprozentigen Amazon-Tochter Optionsscheine eingeräumt. Diese berechtigen den Technologiekonzern, innerhalb der kommenden sieben Jahre bis zu 3.162.015 Stammaktien von 3M zu einem festgelegten Preis von 164,89 US-Dollar je Aktie zu erwerben.
Bei vollständiger Ausübung würde sich das Transaktionsvolumen auf 521 Millionen US-Dollar belaufen. Allerdings erhält Amazon die Aktienbezugsrechte nicht ohne Gegenleistung. Rund 85 Prozent der Optionsrechte sind an den tatsächlichen Einkauf von Rechenzentrumsprodukten bei 3M gekoppelt.
Erst wenn Amazon insgesamt sechs Milliarden US-Dollar für entsprechende Produkte ausgegeben hat, werden diese Rechte vollständig ausübbar. Die verbleibenden 15 Prozent hängen von weiteren vertraglich vereinbarten Meilensteinen ab, deren Einzelheiten nicht veröffentlicht wurden.
Für 3M schafft die Vereinbarung damit einen zusätzlichen Anreiz für langfristige Bestellungen. Amazon wiederum erhält die Chance, neben der Nutzung der Produkte auch finanziell von einer erfolgreichen Geschäftsentwicklung seines Zulieferers zu profitieren.
Amazon ist dabei nicht der erste große Technologiekonzern, der auf die Lösungen von 3M setzt. Bereits im Juli wurde Microsoft zum ersten sogenannten Hyperscaler, der die Expanded-Beam-Optics-Technologie von 3M in KI-Rechenzentren einsetzt.
Die erweiterte Zusammenarbeit mit Amazon könnte die Position des Industriekonzerns als Zulieferer für die KI-Infrastruktur weiter stärken.
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