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Aktien Asien: Durchwachsen - Blicke auf Trump-Xi-Treffen gerichtet

SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte haben am Donnerstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Anleger bleiben in ihren Entscheidungen beeinflusst vom fortgesetzten KI-Boom einerseits und geopolitischen Spannungen andererseits. So gibt es im Iran-Krieg weiterhin keine Fortschritte hin zu einer Lösung. Die Ölpreise bleiben damit hoch, was Inflations- und Konjunktursorgen nährt.

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Zudem richten sich die Blicke auf den Besuch von US-Präsident Donald Trump in China. Beide Seiten bemühten sich mit betont freundlichen Worten um ein stabileres Verhältnis der Großmächte. Chinas Staatschef Xi Jinping warnte im Gespräch mit Trump allerdings vor einem Konflikt um Taiwan. Sollte die Taiwan-Frage schlecht gehandhabt werden, käme es zu Spannungen oder sogar Konflikten zwischen beiden Ländern, sagte Xi nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua in Peking.

Xi Jinping traf zudem hochrangige Wirtschaftsvertreter aus den USA und erklärte einem Staatsmedium zufolge, die offenen Türen Chinas würden sich weiter öffnen. Peking begrüße eine verstärkte Zusammenarbeit mit den USA und äußerte sich demnach positiv darüber, dass US-Firmen bessere Perspektiven in China haben würden.

Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen fiel zuletzt um 0,7 Prozent auf 4.965 Punkte, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong um 0,2 Prozent auf 26.447 Punkte stieg.

In Japan schaffte der Nikkei 225 zunächst den Sprung auf ein weiteres Rekordhoch, drehte dann aber ins Minus. Er schloss mit 62.654 Punkten und damit ein Prozent im Minus.

Besser sah es in Südkorea aus, wo der Leitindex Kospi um mehr als ein Prozent stieg. Der Markt profitiert schon länger besonders stark vom KI-Boom, der Speicherchipherstellern wie Samsung Electronics und SK Hynix glänzende Geschäfte beschert.

Der australische S&P ASX 200 legte unterdessen um 0,1 Prozent auf 8.640,70 Punkte zu./mis/jha/

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