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Zurück zur Natur: Auen an Bächen sollen Klimaschutz helfen

BERLIN (dpa-AFX) - Wie bei größeren Flussläufen sollen auch Auen an Bächen und kleineren Fließgewässern für den Klimaschutz wieder möglichst natürlich gestaltet werden. Dafür stellt das Bundesumweltministerium in einem eigenen Förderprogramm ab 1. Mai 59 Millionen Euro bereit.

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Protestler fordern ein Handeln gegen die Klimaerwärmung (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:

Mit dem Geld könnten zum Beispiel Flächen aufgekauft, alte Flussarme aufgebaggert oder Drainagen und Deiche entfernt werden, teilte Umweltminister Carsten Schneider (SPD) mit. Ziel ist, Auen an den Flüsschen zu befeuchten. Damit können sie mehr Kohlendioxid aus der Luft aufnehmen und speichern.

"Naturnahe Auen an lebendigen Flüssen sind echte Alleskönner", sagte Schneider. "Sie sorgen wie ein Schwamm dafür, dass Hochwasser abgepuffert und Wasser in Dürrezeiten gespeichert wird." Wenn Ufer abgeflacht, Auen wieder an Flüsse angebunden und Auwälder wieder hergestellt würden, kämen Insekten, Molche und Jungfische zurück, meinte Schneider. Die Auen sollten auch für Menschen wieder besser zugänglich werden.

Für zehn größere Flüsse von der Aller bis zur Wümme gibt es bereits seit 2019 ein ähnliches Programm. Um die neuen Fördermittel können zum Beispiel Stiftungen, Vereine oder Kommunen bewerben./vsr/DP/zb


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