Rund 250.000 Menschen weltweit lebten in humanitären Krisen ohne Sicherheit, Dach über dem Kopf oder Zugang zu ärztlicher Versorgung, sagte Ihekweazu. Wegen schrumpfender Budgets konzentriere sich die WHO aber nur auf den dringendsten Bedarf, darunter im Gazastreifen, im Nahen Osten, im Sudan, in der Ukraine, der Demokratischen Republik Kongo, in Haiti und Myanmar. Neben der WHO sind auch Hilfsorganisationen in Konfliktgebieten im Einsatz, darunter etwa Ärzte ohne Grenzen.
2025 hatte die WHO ein Budget von 1,5 Milliarden Dollar für Notlagen veranschlagt. Davon seien aber nur 900 Millionen Dollar zusammengekommen, sagte Ihekweazu. Deshalb hätten 6.700 Gesundheitsstationen in Notlage-Gebieten schließen müssen und 53 Millionen Menschen hätten von der WHO und ihren Partnern gesundheitlich nicht mehr betreut werden können./oe/DP/nas
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