Es seien seitdem unter anderem fast 100 Konten aus dem Nazi-Umfeld entdeckt worden. Die Anhörung stand unter dem Titel: "Die Wahrheit enthüllt: Verborgene Fakten über Nazis und Schweizer Banken." "Wir begrüßen die Gelegenheit zu einem konstruktiven Austausch mit dem Senatsausschuss über die historischen Altlasten von Credit Suisse", teilte die UBS in Zürich mit.
UBS: Finanzielle Forderungen abgegolten
Robert Karofsky, Präsident von UBS Americas, sagte bei der Anhörung, die UBS führe Untersuchungen über die Rolle der Credit Suisse während der Nazi-Zeit weiter und sei selbst an der Aufklärung interessiert. Er betonte aber, dass finanzielle Forderungen mit einem 1999 getroffenen Abkommen abgegolten worden seien. Damals wurde aufgedeckt, dass Schweizer Banken viele Konten von Holocaust-Opfern, die verstorben waren, als "nachrichtenlos" in ihren Büchern geführt und Angehörige oft vergeblich Zugang gesucht hatten.
Die Banken verpflichteten sich, 1,25 Milliarden Dollar (Dollarkurs) zu zahlen, um Ansprüche von Holocaust-Überlebenden und Angehörigen von Opfern abzugelten. Das Geld wurde in den folgenden Jahren von einer unabhängigen Organisation an Überlebende des Holocausts und Angehörige von Opfern ausgezahlt. Die Summe habe sich auf die "nachrichtenlosen Vermögen" bezogen, aber auch auf Konten aus dem NS-Umfeld, sagte Karofsky. Alle Seiten hätten damals bestätigt, dass mit dem Abkommen sämtliche Ansprüche abgegolten seien./oe/DP/nas
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