- Außenminister Johann Wadephul besucht Afrika.
- Er plant Gespräche mit kenianischen Spitzenpolitikern.
- Die Bundesregierung will die Zusammenarbeit mit der AU ausbauen.
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In einer sich rapide verändernden Welt ist es nach den Worten von Wadephul für Deutschland "wichtiger denn je, unsere Beziehungen zu globalen Schlüsselpartnern auszubauen". Deutschland habe den Ländern Afrikas ein hervorragendes Angebot zu machen. "Unser Land steht für internationale Kooperation, für wirtschaftliche Offenheit und politische Verlässlichkeit."
Deutschlands Wirtschaft habe "auf dem Weg in Afrikas Zukunft viel zu bieten und viel zu gewinnen - daher begleitet mich eine Wirtschaftsdelegation aus unterschiedlichsten Branchen", fügte der Bundesaußenminister hinzu.
Wadephul: Afrika entwickelt sich zu einem Gravitationszentrum
Afrika entwickele sich in einer multipolaren Welt immer weiter zu einem Gravitationszentrum, sagte Wadephul. Deswegen wolle die Bundesregierung die Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union (AU) ausbauen. "Uns eint dabei der Einsatz für die regelbasierte Weltordnung und eine Zusammenarbeit, in der multilaterale Lösungen nationalen Alleingängen vorgezogen werden."
Bei Treffen mit Vertretern der AU in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba an diesem Donnerstag werde er zudem darüber sprechen, wie das innerafrikanische Konfliktmanagement weiter gestärkt werden könne.
In Nairobi Gespräche mit Präsident und Außenminister
An diesem Mittwoch will Wadephul in der kenianischen Hauptstadt Nairobi unter anderem Präsident William Ruto sowie Premierminister und Außenminister Musalia Mudavadi zu Gesprächen treffen. Außerdem sind der Besuch eines Schulungszentrums einer deutschen Firma sowie bei einem internationalen Ausbildungszentrum für Friedensunterstützung geplant./bk/DP/mis
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