Vermutlich dürften die Probleme bei der Datenerhebung im Rahmen des Shutdowns noch eine Weile eine exakte Analyse erschweren. Dennoch lässt sich wohl so langsam feststellen, dass die Inflation trotz der Zölle nicht ganz so hoch ausfällt wie gedacht (siehe auch hier für das Briefing unserer Volkswirte). Dies dürfte letztendlich auf den gleichen Faktor zurückzuführen sein, warum auch die Inflations- und Wachstumserwartungen in den letzten Monaten korrigiert haben: Die Zölle fielen nicht ganz so schlimm aus wie ursprünglich erwartet. Daran ändern auch die nun angedrohten 25%-Strafzölle auf Irans Handelspartner wenig. Der effektive Zollsatz dürfte laut Berechnungen unserer Volkswirte dank vieler Ausnahmen eher bei um die 10% liegen und nicht wie befürchtet bei eher 20% oder sogar noch deutlich darüber.
Ein Argument für den starken US-Dollar 2022/2023 war eine hohe Inflation und als Reaktion darauf eine restriktive Fed. Im letzten Jahr war dann das Argument für den schwachen US-Dollar eine hohe Inflation, aber eine taubenhafte Fed, die auch durch politischen Druck zu Zinssenkungen neigt. Wie so oft dürfte das letztendliche Ergebnis wohl in der Mitte liegen: Auch mit den gestrigen Zahlen liegt die Inflation weiterhin etwas über dem Ziel und die Zölle haben sicherlich ihren Beitrag dazu geleistet. Nur liegt sie eben auch nicht derart über dem Ziel, wie ursprünglich befürchtet. Dies dürfte im weiteren Jahresverlauf den Weg für weitere Zinssenkungen durch die Fed frei machen. Und damit eben auch den Weg für einen schwächeren US-Dollar.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| SH8JA6 | Call | EUR/USD | Hebel: 5,1 |
| SB7WKB | Put | EUR/USD | Hebel: 4,6 |
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