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UN: Iran-Krieg löst weltweiten Domino-Effekt bei humanitärer Hilfe aus

GENF (dpa-AFX) - Der Iran-Krieg bringt nach Angaben einer UN-Sprecherin zunehmend humanitäre Hilfseinsätze in anderen Regionen unter Druck. Die unsichere Lage rund um die Meerenge von Hormus habe Treibstoff- und Frachtkosten erhöht und führe zu Transportverzögerungen, erklärte Carlotta Wolf vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.

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Die Skyline von Teheran der Hauptstadt und größten Stadt des Iran, das sowohl ein politisches als auch kulturelles Zentrum des Landes darstellt.
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"Jeder zusätzliche Dollar (Dollarkurs) an Transportkosten bedeutet, dass wir einen Dollar weniger für Geflüchtete haben, oder dass wir weniger Menschen helfen können", sagte Wolf. Kriegsbedingt seien die Frachtraten für Hilfsgüter aus den wichtigsten asiatischen Herkunftsländern um fast 18 Prozent gestiegen. Lieferungen aus dem UNHCR-Versorgungslager in Dubai in das Bürgerkriegsland Sudan seien nun sogar doppelt so teuer.

Zusätzlich verlangsamten die gestiegenen Spritpreise in Kenia den Lkw-Transport zwischen der UNHCR-Drehscheibe in Nairobi und hilfsbedürftigen Menschen in Äthiopien, der Demokratische Republik Kongo und dem Südsudan, berichtete die Sprecherin./al/DP/stw


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