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Trump macht Weg für Dollar-Stablecoins frei

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump löst weiter sein Wahlkampf-Versprechen ein, Digitalwährungen in den USA voranzutreiben. Er unterzeichnete ein Gesetz, das die rechtliche Basis für Geschäfte mit sogenannten Stablecoins schafft. So werden digitale Einheiten genannt, die zum Beispiel an klassische Währungen gekoppelt sind.

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Das von Trump in Kraft gesetzte "Genius"-Gesetz regelt das Geschäft mit an Dollar (Dollarkurs) gekoppelten Stablecoins. Unternehmen, die sie ausgeben, müssen demnach entsprechende Dollar-Beträge zur Absicherung in kurzfristigen US-Staatsanleihen oder ähnlichen Finanzprodukten vorhalten. Diese Maßnahme werde den Status des US-Dollar als "Reservewährung der Welt" festigen, sagte Trump.

Stabiler als reine Kryptowährung

Der Dollar-Kurs war in den vergangenen Monaten unter anderem im Vergleich zum Euro abgerutscht, nachdem Trumps Importzoll-Ankündigungen die Anleger zum Teil zum Rückzug aus US-Werten veranlassten. Das Gesetz war zuvor mit deutlicher Mehrheit vom Kongress verabschiedet worden. Trump musste in den vergangenen Tagen eingreifen, um einige Abgeordnete seiner Republikanischen Partei vom Widerstand gegen das Vorhaben abzubringen.

Stablecoins sind dank ihrer Bindung an nationale Währungen stabiler als reines Digitalgeld wie Bitcoin. Dadurch einigen sie sich besser für reguläre Transaktionen.

Die US-Regierung fuhr jahrelang einen restriktiven Kurs gegenüber Digitalwährungen und warnte vor Schäden für Anleger und einer Destabilisierung des Finanzsystems. Trump steht ihnen jedoch aufgeschlossener gegenüber und versprach entsprechende Regeländerungen. Bereits im März hatte er ein anderes Wahlkampf-Versprechen eingelöst und die Bildung einer US-Reserve für Digitalwährungen angeordnet. Er selbst brachte in einem kontroversen Schritt eine Art digitale Gedenkmünze heraus, deren Verkäufe seiner Familie Geld einbringen./so/DP/he

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