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Rheinmetall holt sich KI-Power aus Polen – wie SATIM den Blick der Bundeswehr aus dem All schärfen soll

Rheinmetall schärft sein Profil als Hightech-Lieferant für die Bundeswehr – diesmal im All. Der Düsseldorfer Technologiekonzern hat mit dem polnischen Deep-Tech-Unternehmen SATIM Monitoring Satelitarny einen Technologie-Liefervertrag abgeschlossen. Es geht um nichts weniger als das „Gehirn“ hinter einem neuen satellitengestützten Aufklärungsprogramm: die KI-gestützte Analyse von Radarsatellitenbildern.

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Offiziell dient die Vereinbarung der Unterstützung eines deutschen Satellitenaufklärungsprojekts. Faktisch wird SATIM zum festen Technologie-Zulieferer von Rheinmetall, wenn es um Informationsgewinnung, Überwachung und Aufklärung (ISR) aus dem Orbit geht. Rheinmetall integriert das System, betreibt es eigenständig in Deutschland – SATIM liefert die KI, die aus Rohdaten verwertbare Informationen macht.

SPOCK 1: Aus Radardaten wird ein militärisches Lagebild

Konkret zahlt der Deal auf das Programm SPOCK 1 ein, das Rheinmetall gemeinsam mit ICEYE Space Solutions für einen deutschen Kunden – erkennbar die Bundeswehr – bereitstellt. Im Kern geht es darum, große Mengen komplexer Synthetic-Aperture-Radar-(SAR)-Daten automatisiert auszuwerten.

SAR-Bilder haben gegenüber optischen Satellitenaufnahmen einen entscheidenden Vorteil: Sie funktionieren bei Tag und Nacht, durch Wolken, Rauch und schlechtes Wetter hindurch. Der Preis dafür sind hochkomplexe Rohdaten, die sich ohne spezialisierte Algorithmen nur schwer interpretieren lassen. Genau hier kommt SATIM ins Spiel.

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