Nestlé Headquarters in Vevey, Switzerland
Quelle: ©Nestlé:
Google
dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 444

Nestle-Rückruf von Babynahrung: Kaum finanzielle Auswirkungen

VEVEY (dpa-AFX) - Bei Nestlé hat eine der größten Rückrufaktionen der Firmengeschichte keine großen finanziellen Auswirkungen: Der Rückruf von Chargen von Babynahrung in über 30 Ländern mache deutlich weniger als 0,5 Prozent des Jahresumsatzes des Lebensmittelkonzerns aus, teilte das Unternehmen am Dienstag auf seiner Homepage mit.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Nestlé SA 74,36 CHF Nestlé SA Chart -0,23%
Zugehörige Wertpapiere:

Deshalb seien keine wesentlichen finanziellen Auswirkungen für die Gruppe zu erwarten, hieß es weiter. Insgesamt ruft der Lebensmittelhersteller Babynahrungsprodukte in 31 Ländern zurück, davon sind 27 in Europa.

Zu den vom Rückzug betroffenen Ländern zählen laut Nestlé Märkte wie die Schweiz, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien oder Österreich. Aber auch in Argentinien, Mexiko und Peru oder in Hongkong musste der Konzern die Babynahrung zurückrufen.

Am Vortag hatte Nestlé bekannt gegeben, Säuglingsnahrung, die mit Gift belastet sein könnte, zurückzurufen. Betroffen sind die bekannte Marke Beba sowie Spezialprodukte wie Alfamino. Eltern wurden von Nestlé dazu aufgefordert, die Produkte aus bestimmten Chargen nicht mehr zu verwenden und im Handel zurückzugeben.

Keine Krankheitsfälle bestätigt

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
15
Fallender Kurs
Put
5
10
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VZ1QKL3 , DE000VS4DKQ3 , DE000VG1VJP9 , DE000VD7EU08 , DE000VH6ZZ91 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Krankheitsfälle im Zusammenhang mit dem Verzehr seien bislang nicht bestätigt, bekräftigte Nestlé am Dienstag. "Wenn keine Symptome auftreten, besteht kein Grund zur Sorge hinsichtlich gesundheitlicher Auswirkungen." Mögliche Symptome seien starkes oder anhaltendes Erbrechen, Durchfall oder ungewöhnliche Lethargie, die in der Regel zwischen 30 Minuten und 6 Stunden nach dem Verzehr auftreten.

Ursache sei ein technischer Reinigungsdefekt in einem Zulieferbetrieb, durch den es im Dezember zu einer Verunreinigung eines Öls, das als Inhaltsstoff verwendet wird, gekommen sei./jb/mk/AWP/nas

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend