- Der Sparkassenverband sieht digitalen Euro kritisch.
- Die EZB plant Start eines digitalen Euro für 2029.
- Kosten für das Projekt werden auf 1,3 Milliarden Euro geschätzt.
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Die EZB peilt jüngsten Aussagen zufolge einen Start eines digitalen Euro im Jahr 2029 an. Auch wenn bislang eine Einigung auf politischer Ebene in Europa noch aussteht, hatte der Rat der Zentralbank im Oktober 2025 beschlossen, die Vorbereitungen fortzusetzen. Die EZB selbst schätzt die Kosten für das gesamte Projekt bis 2029 auf rund 1,3 Milliarden Euro für das Eurosystem. Andere Schätzungen liegen Hirsch zufolge deutlich höher, hinzu komme der Aufwand für die Integration bei den einzelnen Banken.
Antwort auf Paypal, Mastercard (Mastercard Aktie), Visa (Visa Aktie) und Co.?
Verbraucher bekämen einen digitalen Euro in einer digitalen Geldbörse, einer Wallet, gutgeschrieben und könnten in Sekundenschnelle rund um die Uhr zum Beispiel per Smartphone bezahlen. Die Euro-Notenbanken wollen mit einem digitalen Euro privaten Anbietern vor allem aus den USA wie Paypal (PayPal Aktie)
Hirsch sagte, ein solches europäisches Bezahlsystem habe ein Zusammenschluss europäischer Banken, darunter die Sparkassen, mit "Wero" bereits realisiert. Der Verbandspräsident findet es darüber hinaus fraglich, ob ein digitaler Euro problemlos funktionieren würde. "Wenn alle sich bis zu 3.000 Euro von ihrem Girokonto in die Wallet laden, dann ist dieses Geld dem Kreislauf entzogen, wie als wenn sie es als Bargeld in der Hosentasche haben", sagte Hirsch. "Das heißt, das steht auch für den Bankkreislauf nicht mehr zur Verfügung." Vorab müsse sichergestellt werden, dass das Finanzsystem weiter stabil laufe.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
|
20
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Wird der Kontrolleur zum Mitanbieter?
Es gebe auch Überlegungen, die komplette Abwicklung über die EZB laufen zu lassen. "Das heißt, am Ende wäre die EZB nicht mehr nur Zentralbank und Bankaufsichtsbehörde, sondern auch eine Art Retailbank für den digitalen Euro", betonte Hirsch. Man müsse sich fragen, wie jemand den Bankbereich beaufsichtigen soll und gleichzeitig Mitanbieter ist. "Wie machen die das dann mit den unterschiedlichen Hüten, die sie bei der EZB gleichzeitig aufhaben sollen?", fragte Hirsch./chs/DP/zb
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