Anzeige
Meldung des Tages: >200 Meter Mineralisierung: Warum dieses Projekt gerade vom Explorer zur Open-Pit-Perspektive kippt
Werbung
Attraktive Knock-Outs auf Mastercard Inc
Typ Hebel Bid / Ask WKN
Call
2,1 23,51 € / 23,56 €
CJ8PT7
Typ Hebel Bid / Ask WKN
Den Basisprospekt sowie endgültige Bedingungen und Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Dokument-Icon. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Alle Knock-Outs auf Mastercard Inc

Mastercard Aktie

Aktie
WKN:  A0F602 ISIN:  US57636Q1040 US-Symbol:  MA Land:  USA
484,05 €
-1,50 €
-0,31%
07:49:49 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
448,43 Mrd. €
Streubesitz
8,60%
KGV
35,08
Dividende
0,87 $
Dividendenrendite
0,15%
neu: Nachhaltigkeits-Score
57 %
Index-Zuordnung
Werbung
Mastercard Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Mastercard Inc. ist ein globaler Zahlungsdienstleister mit Hauptsitz in den USA und gehört zu den dominierenden Netzwerkanbietern im digitalen Zahlungsverkehr. Das Unternehmen betreibt ein internationales, mehrseitiges Zahlungsnetzwerk, das Banken, Händler, Zahlungsdienstleister, Unternehmen, öffentliche Institutionen und Kartennutzer verbindet. Im Zentrum steht nicht die Kreditvergabe, sondern die Bereitstellung einer sicheren, skalierbaren und hochverfügbaren Infrastruktur für Kartenzahlungen, Konto-zu-Konto-Transaktionen und datenbasierte Mehrwertdienste. Für langfristig orientierte, konservative Anleger ist Mastercard ein Kernakteur in einem strukturell wachsenden Markt für elektronische Zahlungen und Cashless-Payments.

Geschäftsmodell

Mastercard agiert als sogenanntes Vier-Parteien-Zahlungsnetzwerk. Das Unternehmen stellt die technische Plattform, die Markenlizenz und die Regeln bereit, nach denen Transaktionen zwischen Kartenherausgebern (Issuern), kartenzahlungsakzeptierenden Banken (Acquirern), Händlern und Karteninhabern abgewickelt werden. Mastercard verdient primär an Servicegebühren für die Bereitstellung des Netzwerks, an Transaktionsgebühren auf Zahlungsvolumen sowie an Lizenzgebühren für die Nutzung der Marke und der Verarbeitungsinfrastruktur. Das Asset-light-Modell baut auf immaterielle Vermögenswerte wie Marke, Technologie, Netzwerkeffekte und regulatorische Zulassungen statt auf eine kapitalintensive Bilanz. Der Fokus liegt auf Skaleneffekten, hoher operativer Hebelwirkung und der Monetarisierung steigender Transaktionszahlen im weltweiten Zahlungsverkehr.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Mastercard lässt sich vereinfacht als Förderung einer inklusiven, sicheren und effizienten digitalen Wirtschaft zusammenfassen. Das Unternehmen strebt an, Bargeld zu substituieren, Finanzinklusion zu erhöhen und Zahlungsprozesse für Verbraucher, Unternehmen und Regierungen zu optimieren. Strategische Leitlinien sind die Ausweitung elektronischer Zahlungen, die Beschleunigung der digitalen Transformation von Handel und Banking, der Ausbau von Echtzeit- und Konto-zu-Konto-Zahlungen sowie die Positionierung als Technologielieferant für Cybersecurity, Identitätslösungen und datengetriebene Analysen. Nachhaltigkeit, verantwortungsvolle Datenverwendung und Compliance mit globalen Regulierungsstandards sind explizite Bestandteile der Unternehmensagenda.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio deckt ein breites Spektrum des globalen Zahlungsverkehrs ab. Zentrale Kategorien sind:
  • Zahlungskartenprodukte: Kreditkarten, Debitkarten, Prepaidkarten und kommerzielle Kartenlösungen für Unternehmen, Behörden und Institutionen unter der Marke Mastercard sowie weiteren Marken.
  • Digitale Zahlungsplattformen: Tokenisierungslösungen für Mobile Payment und E-Commerce, digitale Wallet-Integrationen sowie Payment-Gateways für Online-Händler.
  • Acquiring- und Processing-Services: Verarbeitung von Kartentransaktionen, Autorisierung, Clearing und Settlement für Finanzinstitute und Zahlungsdienstleister.
  • Account-to-Account- und Echtzeit-Zahlungen: Infrastrukturen für Instant Payments, P2P-Zahlungen und Open-Banking-Lösungen, teilweise durch Akquisitionen und Partnerschaften aufgebaut.
  • Data & Analytics: Risiko- und Betrugserkennung, Scoring-Modelle, Marketing- und Loyalty-Analysen, Beratung rund um Portfolio-Optimierung und Kundensegmentierung.
  • Cybersecurity- und Identitätslösungen: Tools zur Erkennung von Angriffsmustern, Authentifizierungslösungen, digitale Identitätsplattformen für Banken, Händler und Behörden.
  • Government- und Public-Sector-Lösungen: Programme für Sozialleistungen, Transit- und Mautsysteme sowie digitale Auszahlungslösungen für öffentliche Stellen.
Damit agiert Mastercard zunehmend als Technologie- und Datenanbieter im globalen Fintech-Ökosystem, nicht nur als klassischer Kartenanbieter.

Business Units und Segmentlogik

Mastercard berichtet seine Aktivitäten primär nach geografischen Regionen sowie nach Ertragskategorien wie Zahlungsabwicklung, Serviceleistungen und andere Wertschöpfungsdienste. Operativ lassen sich mehrere Geschäftsfelder unterscheiden:
  • Core Payments: Klassisches Kartengeschäft mit Kredit-, Debit- und Prepaidprodukten, inklusive Issuer- und Acquirer-Services.
  • Value Added Services: Datenanalytik, Beratungsleistungen, Loyalty-Programme, Cyber- und Fraud-Lösungen, Identitäts- und Sicherheitsprodukte.
  • Neue Zahlungsflüsse: Konto-zu-Konto-Zahlungen, Echtzeit-Überweisungen, B2B-Zahlungslösungen und Cross-Border-Services.
Diese Struktur spiegelt den strategischen Übergang von einem reinen Kartennetzwerk zu einer breiteren Payments- und Datenplattform wider.

Alleinstellungsmerkmale

Mastercard verfügt über mehrere strukturelle Besonderheiten, die das Unternehmen im globalen Zahlungsökosystem differenzieren:
  • Globale Reichweite: Akzeptanz in zahlreichen Ländern und bei Millionen von Händlern, wodurch ein dichtes internationales Akzeptanznetz entsteht.
  • Starke Marke: Die Marke Mastercard besitzt hohe Wiedererkennbarkeit, Vertrauen bei Konsumenten und Händlern und gilt als Qualitätsstandard im Zahlungsverkehr.
  • Technologische Skalierbarkeit: Hochverfügbare, global redundante Infrastruktur mit sehr hoher Transaktionskapazität und geringen Ausfallzeiten.
  • Breite Partnerlandschaft: Enge Kooperationen mit Banken, Fintechs, Big-Tech-Unternehmen, Händlern, Zahlungsdienstleistern und Regierungen.
  • Vertiefte Datenkompetenz: Nutzung umfangreicher, aggregierter Transaktionsdaten zur Entwicklung proprietärer Analyse- und Risikomodelle, unter strikter Beachtung von Datenschutz- und Regulierungsanforderungen.
Diese Faktoren stärken die Verhandlungsposition gegenüber vielen Stakeholdern und erhöhen die Wechselbarrieren.

Burggräben und Moats

Der ökonomische Burggraben von Mastercard beruht auf mehreren sich gegenseitig verstärkenden Elementen:
  • Netzwerkeffekte: Je mehr Banken, Händler und Verbraucher das Mastercard-Netzwerk nutzen, desto attraktiver wird es für alle Beteiligten. Dieser positive Feedback-Effekt erschwert neuen Wettbewerbern den Markteintritt.
  • Regulatorische und technische Eintrittsbarrieren: Aufbau und Betrieb eines global regulierten Zahlungsnetzwerks erfordern erhebliche Investitionen, Zertifizierungen, Lizenzen und kontinuierliche Compliance-Anpassungen.
  • Skaleneffekte: Hohe Fixkosten der Infrastruktur werden auf große Transaktionsvolumina verteilt, was die Kosten pro Transaktion senkt und Wettbewerbsvorteile erzeugt.
  • Vertragliche Bindungen: Langfristige Kooperationen mit Banken, Händlern, Regierungen und Technologiepartnern stabilisieren Marktanteile.
  • Markenund Vertrauenstransfer: Die etablierte Marke fungiert als Qualitäts- und Sicherheitsversprechen, das nur schwer imitierbar ist.
Diese Moats schützen die Profitabilität des Geschäftsmodells, auch wenn sich der Wettbewerb im Zahlungsverkehr intensiviert.

Wettbewerbsumfeld

Mastercard agiert in einem oligopolistischen Kernmarkt für globale Kartennetzwerke, in dem vor allem Visa als unmittelbarer Hauptwettbewerber auftritt. Daneben konkurriert das Unternehmen mit regionalen Kartensystemen und Payment-Schemes, etwa in Europa und Asien, sowie mit nationalen Debitsystemen und Instant-Payment-Infrastrukturen. Weitere Wettbewerber und Disruptoren sind:
  • Technologie- und Fintech-Unternehmen, die Wallets, Buy-now-pay-later-Lösungen, alternative Checkout-Systeme oder Closed-Loop-Netzwerke bereitstellen.
  • Große E-Commerce-Plattformen und Big-Tech-Konzerne, die eigene Payment-Lösungen und Ökosysteme etablieren.
  • Bankenkonsortien und Infrastrukturanbieter, die Echtzeit- und Account-to-Account-Zahlungen forcieren, teilweise in Konkurrenz zu klassischen Kartenzahlungen.
Gleichzeitig ist Mastercard für viele dieser Player ein wichtiger Partner, da das Unternehmen Technologien, Tokenisierung, Sicherheitslösungen und globale Akzeptanz bereitstellt. Wettbewerb und Kooperation verlaufen daher häufig parallel.

Management und Strategie

Das Top-Management von Mastercard verfügt traditionell über ausgeprägte Erfahrung in den Bereichen Zahlungsverkehr, Technologie, Regulierung und globale Geschäftsentwicklung. Die Unternehmensführung verfolgt eine diversifizierte Wachstumsstrategie mit mehreren Schwerpunkten:
  • Vertiefung des Kerngeschäfts durch steigende Kartennutzung, vor allem in Regionen mit hoher Bargeldquote.
  • Ausbau von Value Added Services, um die Abhängigkeit von reinen Transaktionsgebühren zu verringern.
  • Akquisitionen und strategische Beteiligungen, um Kompetenzen in Bereichen wie Echtzeit-Zahlungen, Open Banking, Cybersecurity und Datenanalyse zu stärken.
  • Kooperation mit Regierungen und Zentralbanken, um bei der Modernisierung nationaler Zahlungsinfrastrukturen eine Schlüsselrolle einzunehmen.
  • Fokussierung auf Innovation, inklusive API-basierten Plattformen, Cloud-Infrastrukturen und künstlicher Intelligenz zur Betrugsbekämpfung.
Die Kapitalallokation ist durch regelmäßige Ausschüttungen und Aktienrückkäufe geprägt, wobei die Priorität auf Erhalt der technologischen Führungsposition und regulatorischen Resilienz liegt.

Branchen- und Regionenanalyse

Mastercard operiert in der globalen Zahlungsverkehrs- und Fintech-Branche, einem Sektor mit strukturellem Wachstum durch Digitalisierung, E-Commerce, Mobile Banking und den langfristigen Trend weg von Bargeld. In entwickelten Märkten ist das Wachstum stärker volumen- und mixgetrieben, etwa durch höhere Nutzung im Online-Handel, bei Abo-Modellen und im grenzüberschreitenden Reiseverkehr. In Schwellenländern stehen finanzielle Inklusion, Kartendurchdringung und der Aufbau moderner Zahlungsinfrastrukturen im Fokus. Regionale Unterschiede ergeben sich aus Regulierungsregimen, Datenschutzanforderungen, lokalen Kartensystemen und staatlichen Digitalisierungsprogrammen. In einigen Märkten werden Interbankenentgelte und Gebühren stärker reguliert, was die Margen unter Druck setzen kann. Parallel eröffnen sich neue Ertragspfade durch Instant Payments, digitale Identitäten und datenbasierte Services. Insgesamt ist der Markt fragmentiert, aber langfristig von steigendem elektronischen Zahlungsverkehr geprägt, in dem globale Netzwerke wie Mastercard weiterhin eine Schlüsselrolle einnehmen.

Unternehmensgeschichte

Mastercard entstand in den 1960er-Jahren aus einem Zusammenschluss mehrerer US-Banken, die eine gemeinsame Kartenplattform als Konkurrenz zu frühen Kreditkartenpionieren etablieren wollten. Das Unternehmen entwickelte sich über Jahrzehnte von einem Bankenkonsortium zu einem eigenständigen, börsennotierten Konzern. Dabei wurde die Marke schrittweise international ausgerollt und das Netzwerk auf zahlreiche Länder ausgeweitet. Wichtige historische Meilensteine waren die Öffnung für internationale Partnerschaften, die Einführung neuer Kartentypen wie Debit- und Prepaidprodukte, der Einstieg in Online- und E-Commerce-Zahlungen sowie der sukzessive Ausbau von Sicherheits- und Chiptechnologien. Durch gezielte Übernahmen und Kooperationen hat Mastercard sein Tätigkeitsfeld von klassischen Kartenzahlungen hin zu Echtzeit-Zahlungen, Datenanalyse, Cybersecurity und Identitätslösungen erweitert. Die jüngere Entwicklung ist geprägt von Digitalisierung, Cloud-Transformation und einem stärkeren Fokus auf regulatorische Zusammenarbeit mit Zentralbanken und Aufsichtsbehörden weltweit.

Besonderheiten und aktuelle Entwicklungen

Eine Besonderheit von Mastercard ist der konsequente Ausbau der Rolle als Technologieplattform über das Kerngeschäft mit Kreditkarten hinaus. Das Unternehmen investiert in:
  • Open-Banking-Infrastrukturen zur Vernetzung von Banken, Fintechs und Drittanbietern.
  • Plattformen für Echtzeit-Zahlungen, um an neuen Zahlungsströmen im B2B-, P2P- und Government-Segment zu partizipieren.
  • Nachhaltigkeitsinitiativen, etwa Lösungen zur Messung und Kompensation von CO2-Fußabdrücken im Zahlungsverkehr.
  • Digitale Identitäts- und Authentifizierungssysteme, die Betrug reduzieren und KYC-Prozesse effizienter gestalten sollen.
Darüber hinaus spielt die Kooperation mit Regierungsstellen und supranationalen Organisationen eine zunehmende Rolle, beispielsweise bei Programmen für finanzielle Inklusion, bei digitalen Auszahlungen von Sozialleistungen oder im öffentlichen Verkehrssektor. Die Strategie orientiert sich klar an der Transformation hin zu einer breiten Payment- und Dateninfrastruktur, die verschiedene Zahlungsarten, Kanäle und Teilnehmergruppen integriert.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ ausgerichtete Anleger ergeben sich mehrere strukturelle Chancen:
  • Langfristiger Wachstumstrend: Der weltweite Übergang von Bargeld zu digitalen Zahlungen und Cashless-Payments dürfte über Jahre anhalten, insbesondere in Schwellenländern.
  • Stabiles, skalierbares Geschäftsmodell: Der Fokus auf Netzwerk- und Servicegebühren, kombiniert mit einem Asset-light-Modell, bietet grundsätzlich hohe Skaleneffekte und Widerstandsfähigkeit gegenüber Konjunkturschwankungen.
  • Starke Marktstellung: Die globale Präsenz und die ausgeprägten Netzwerkeffekte erschweren das rasche Entstehen gleichwertiger Alternativen.
  • Diversifikation über Regionen und Kundensegmente: Einnahmequellen aus verschiedenen Märkten, Währungen und Sektoren verringern Abhängigkeiten von einzelnen Ländern oder Branchen.
  • Innovations- und Anpassungsfähigkeit: Investitionen in Echtzeit-Zahlungen, Open Banking, Cybersecurity und Datenanalyse können neue Erlösströme erschließen und die Relevanz des Unternehmens im sich wandelnden Zahlungsökosystem sichern.
Diese Faktoren können zu robusten, wiederkehrenden Cashflows und potenziell soliden Ausschüttungsperspektiven beitragen, auch wenn konkrete Entwicklungen stets vom regulatorischen und technologischen Umfeld abhängen.

Risiken und Unsicherheiten für ein Investment

Gleichzeitig bestehen für ein Investment in Mastercard verschiedene Risiken, die konservative Anleger berücksichtigen sollten:
  • Regulatorisches Risiko: Eingriffe in Interbankenentgelte, Gebührenobergrenzen, Datenschutzanforderungen oder Wettbewerbsverfahren können die Profitabilität beeinträchtigen.
  • Technologischer Wandel: Neue Zahlungsformen, digitale Währungen, Instant Payments oder große geschlossene Ökosysteme können einzelne Geschäftsbereiche kannibalisieren oder die Rolle klassischer Kartenschemes relativieren.
  • Wettbewerbsintensität: Der Eintritt von Big-Tech-Unternehmen, Fintechs und staatlich geförderten Infrastrukturen erhöht den Preisdruck und könnte die Verhandlungsmacht etablierter Netzwerke einschränken.
  • Cyber- und Reputationsrisiken: Sicherheitsvorfälle, Netzwerkausfälle oder Datenschutzverletzungen könnten das Vertrauen von Kunden, Regulatoren und Partnern nachhaltig schädigen.
  • Makroökonomische und geopolitische Faktoren: Rückgänge im Konsum, Einbrüche im Reiseverkehr oder Sanktionen können das Transaktionsvolumen und damit die Erträge beeinflussen.
Aus Sicht eines konservativen Anlegers erfordert ein Engagement in Mastercard deshalb die laufende Beobachtung von Regulierung, technologischer Disruption und Sicherheitslage, ohne dass daraus eine Empfehlung für oder gegen ein Investment abgeleitet werden kann.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 484,35 € / 486,75 €
Spread +0,50%
Schluss Vortag 485,55 €
Gehandelte Stücke 11
Tagesvolumen Vortag 2.342.799 €
Tagestief 484,05 €
Tageshoch 486,60 €
52W-Tief 403,00 €
52W-Hoch 560,00 €
Jahrestief 477,55 €
Jahreshoch 505,40 €

News

NEU
Kostenloser Report:
5 defensive Top-Picks für 2026!



09.05.25
Werbung
Mastercard: Beeindruckender Kursanstieg – wie könnte es hier weitergehen?
Weitere News »
Werbung Vontobel

Jetzt investieren

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: VE53TM,VE60UL,VE991Z,VC51Z9,VC7EZU,. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.

Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Mastercard Inc. hat kürzlich eine neue Partnerschaft mit einem führenden Fintech-Unternehmen angekündigt, um digitale Zahlungsdienstleistungen in Schwellenländern zu erweitern.
  • Die technische Analyse zeigt eine stabile Nachfrage nach Aktien von Mastercard, was durch positive quarterly results untermauert wird.
  • Ein Analyst hebt die starke Marktposition von Mastercard hervor und prognostiziert ein weiteres Umsatzwachstum im kommenden Jahr.
  • Das Unternehmen investiert weiterhin in innovative Technologien, um den sich schnell verändernden Verbraucherbedürfnissen gerecht zu werden.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 28.167 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 15.582 $
Jahresüberschuss in Mio. 12.874 $
Umsatz je Aktie 30,65 $
Gewinn je Aktie 14,01 $
Gewinnrendite +198,52%
Umsatzrendite +45,71%
Return on Investment +26,78%
Marktkapitalisierung in Mio. 483.918 $
KGV (Kurs/Gewinn) 37,59
KBV (Kurs/Buchwert) 74,58
KUV (Kurs/Umsatz) 17,18
Eigenkapitalrendite +198,52%
Eigenkapitalquote +13,49%

Werbung von

Chartsignale zu Mastercard Inc

Trendradar
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie beim Klick auf das Dokumenten-Symbol auf der folgenden Seite. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen. Weitere Werbehinweise

Passendes Produkt

Typ Put
Hebel 1,82
Geld/Brief 2,66 / 2,68 €
Knock-Out 877,58 €
Laufzeitende open end
WKN UJ6WUT

Weitere passende Short-Produkte
Werbung

Derivate

Anlageprodukte (5)
Bonus-Zertifikate 4
Aktienanleihen 1
Hebelprodukte (148)
Optionsscheine 83
Knock-Outs 34
Faktor-Zertifikate 31
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 14 Jahre
Keine Senkung seit 19 Jahre
Stabilität der Dividende 0,96 (max 1,00)
Jährlicher 15,65% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 17,1% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 19,6% (auf den Gewinn/FFO)
quote 16,9% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 10,2%

Dividenden Historie

Datum Dividende
09.01.2026 0,87 $ (0,75 €)
09.10.2025 0,76 $ (0,65 €)
09.07.2025 0,76 $ (0,65 €)
09.04.2025 0,76 $ (0,69 €)
09.01.2025 0,76 $ (0,74 €)
09.10.2024 0,66 $ (0,60 €)
09.07.2024 0,66 $ (0,61 €)
08.04.2024 0,66 $ (0,61 €)
Werbung

Mehr Nachrichten kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse
Benachrichtigungen von ARIVA.DE
(Mit der Bestellung akzeptierst du die Datenschutzhinweise)

Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 482,65 € -3,05%
497,85 € 12.01.26
Frankfurt 483,50 € -3,15%
499,25 € 12.01.26
Hamburg 484,45 € -2,60%
497,40 € 12.01.26
Hannover 484,45 € -2,60%
497,40 € 12.01.26
München 488,40 € -1,77%
497,20 € 12.01.26
Stuttgart 483,95 € -0,48%
486,30 € 07:37
Xetra 484,40 € -2,63%
497,50 € 12.01.26
L&S RT 485,55 € -0,37%
487,375 € 07:51
NYSE 566,28 $ 0 %
566,28 $ 01:00
Nasdaq 566,70 $ 0 %
566,70 $ 12.01.26
AMEX 566,38 $ -1,58%
575,46 $ 12.01.26
Wien 483,80 € 0 %
483,80 € 12.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 484,05 € -0,31%
485,55 € 07:49
Quotrix 485,30 € +0,70%
481,95 € 07:27
Gettex 486,00 € -0,01%
486,05 € 07:31
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
12.01.26 482,95 0,85 M
09.01.26 494,65 0,75 M
08.01.26 497,90 1,24 M
07.01.26 496,65 1,07 M
06.01.26 496,65 1,19 M
05.01.26 485,25 1,64 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 485,25 € -0,47%
1 Monat 487,25 € -0,88%
6 Monate 470,65 € +2,61%
1 Jahr 492,60 € -1,96%
5 Jahre 281,60 € +71,50%

Unternehmensprofil Mastercard Inc

Mastercard Inc. ist ein globaler Zahlungsdienstleister mit Hauptsitz in den USA und gehört zu den dominierenden Netzwerkanbietern im digitalen Zahlungsverkehr. Das Unternehmen betreibt ein internationales, mehrseitiges Zahlungsnetzwerk, das Banken, Händler, Zahlungsdienstleister, Unternehmen, öffentliche Institutionen und Kartennutzer verbindet. Im Zentrum steht nicht die Kreditvergabe, sondern die Bereitstellung einer sicheren, skalierbaren und hochverfügbaren Infrastruktur für Kartenzahlungen, Konto-zu-Konto-Transaktionen und datenbasierte Mehrwertdienste. Für langfristig orientierte, konservative Anleger ist Mastercard ein Kernakteur in einem strukturell wachsenden Markt für elektronische Zahlungen und Cashless-Payments.

Geschäftsmodell

Mastercard agiert als sogenanntes Vier-Parteien-Zahlungsnetzwerk. Das Unternehmen stellt die technische Plattform, die Markenlizenz und die Regeln bereit, nach denen Transaktionen zwischen Kartenherausgebern (Issuern), kartenzahlungsakzeptierenden Banken (Acquirern), Händlern und Karteninhabern abgewickelt werden. Mastercard verdient primär an Servicegebühren für die Bereitstellung des Netzwerks, an Transaktionsgebühren auf Zahlungsvolumen sowie an Lizenzgebühren für die Nutzung der Marke und der Verarbeitungsinfrastruktur. Das Asset-light-Modell baut auf immaterielle Vermögenswerte wie Marke, Technologie, Netzwerkeffekte und regulatorische Zulassungen statt auf eine kapitalintensive Bilanz. Der Fokus liegt auf Skaleneffekten, hoher operativer Hebelwirkung und der Monetarisierung steigender Transaktionszahlen im weltweiten Zahlungsverkehr.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Mastercard lässt sich vereinfacht als Förderung einer inklusiven, sicheren und effizienten digitalen Wirtschaft zusammenfassen. Das Unternehmen strebt an, Bargeld zu substituieren, Finanzinklusion zu erhöhen und Zahlungsprozesse für Verbraucher, Unternehmen und Regierungen zu optimieren. Strategische Leitlinien sind die Ausweitung elektronischer Zahlungen, die Beschleunigung der digitalen Transformation von Handel und Banking, der Ausbau von Echtzeit- und Konto-zu-Konto-Zahlungen sowie die Positionierung als Technologielieferant für Cybersecurity, Identitätslösungen und datengetriebene Analysen. Nachhaltigkeit, verantwortungsvolle Datenverwendung und Compliance mit globalen Regulierungsstandards sind explizite Bestandteile der Unternehmensagenda.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio deckt ein breites Spektrum des globalen Zahlungsverkehrs ab. Zentrale Kategorien sind:
  • Zahlungskartenprodukte: Kreditkarten, Debitkarten, Prepaidkarten und kommerzielle Kartenlösungen für Unternehmen, Behörden und Institutionen unter der Marke Mastercard sowie weiteren Marken.
  • Digitale Zahlungsplattformen: Tokenisierungslösungen für Mobile Payment und E-Commerce, digitale Wallet-Integrationen sowie Payment-Gateways für Online-Händler.
  • Acquiring- und Processing-Services: Verarbeitung von Kartentransaktionen, Autorisierung, Clearing und Settlement für Finanzinstitute und Zahlungsdienstleister.
  • Account-to-Account- und Echtzeit-Zahlungen: Infrastrukturen für Instant Payments, P2P-Zahlungen und Open-Banking-Lösungen, teilweise durch Akquisitionen und Partnerschaften aufgebaut.
  • Data & Analytics: Risiko- und Betrugserkennung, Scoring-Modelle, Marketing- und Loyalty-Analysen, Beratung rund um Portfolio-Optimierung und Kundensegmentierung.
  • Cybersecurity- und Identitätslösungen: Tools zur Erkennung von Angriffsmustern, Authentifizierungslösungen, digitale Identitätsplattformen für Banken, Händler und Behörden.
  • Government- und Public-Sector-Lösungen: Programme für Sozialleistungen, Transit- und Mautsysteme sowie digitale Auszahlungslösungen für öffentliche Stellen.
Damit agiert Mastercard zunehmend als Technologie- und Datenanbieter im globalen Fintech-Ökosystem, nicht nur als klassischer Kartenanbieter.

Business Units und Segmentlogik

Mastercard berichtet seine Aktivitäten primär nach geografischen Regionen sowie nach Ertragskategorien wie Zahlungsabwicklung, Serviceleistungen und andere Wertschöpfungsdienste. Operativ lassen sich mehrere Geschäftsfelder unterscheiden:
  • Core Payments: Klassisches Kartengeschäft mit Kredit-, Debit- und Prepaidprodukten, inklusive Issuer- und Acquirer-Services.
  • Value Added Services: Datenanalytik, Beratungsleistungen, Loyalty-Programme, Cyber- und Fraud-Lösungen, Identitäts- und Sicherheitsprodukte.
  • Neue Zahlungsflüsse: Konto-zu-Konto-Zahlungen, Echtzeit-Überweisungen, B2B-Zahlungslösungen und Cross-Border-Services.
Diese Struktur spiegelt den strategischen Übergang von einem reinen Kartennetzwerk zu einer breiteren Payments- und Datenplattform wider.

Alleinstellungsmerkmale

Mastercard verfügt über mehrere strukturelle Besonderheiten, die das Unternehmen im globalen Zahlungsökosystem differenzieren:
  • Globale Reichweite: Akzeptanz in zahlreichen Ländern und bei Millionen von Händlern, wodurch ein dichtes internationales Akzeptanznetz entsteht.
  • Starke Marke: Die Marke Mastercard besitzt hohe Wiedererkennbarkeit, Vertrauen bei Konsumenten und Händlern und gilt als Qualitätsstandard im Zahlungsverkehr.
  • Technologische Skalierbarkeit: Hochverfügbare, global redundante Infrastruktur mit sehr hoher Transaktionskapazität und geringen Ausfallzeiten.
  • Breite Partnerlandschaft: Enge Kooperationen mit Banken, Fintechs, Big-Tech-Unternehmen, Händlern, Zahlungsdienstleistern und Regierungen.
  • Vertiefte Datenkompetenz: Nutzung umfangreicher, aggregierter Transaktionsdaten zur Entwicklung proprietärer Analyse- und Risikomodelle, unter strikter Beachtung von Datenschutz- und Regulierungsanforderungen.
Diese Faktoren stärken die Verhandlungsposition gegenüber vielen Stakeholdern und erhöhen die Wechselbarrieren.

Burggräben und Moats

Der ökonomische Burggraben von Mastercard beruht auf mehreren sich gegenseitig verstärkenden Elementen:
  • Netzwerkeffekte: Je mehr Banken, Händler und Verbraucher das Mastercard-Netzwerk nutzen, desto attraktiver wird es für alle Beteiligten. Dieser positive Feedback-Effekt erschwert neuen Wettbewerbern den Markteintritt.
  • Regulatorische und technische Eintrittsbarrieren: Aufbau und Betrieb eines global regulierten Zahlungsnetzwerks erfordern erhebliche Investitionen, Zertifizierungen, Lizenzen und kontinuierliche Compliance-Anpassungen.
  • Skaleneffekte: Hohe Fixkosten der Infrastruktur werden auf große Transaktionsvolumina verteilt, was die Kosten pro Transaktion senkt und Wettbewerbsvorteile erzeugt.
  • Vertragliche Bindungen: Langfristige Kooperationen mit Banken, Händlern, Regierungen und Technologiepartnern stabilisieren Marktanteile.
  • Markenund Vertrauenstransfer: Die etablierte Marke fungiert als Qualitäts- und Sicherheitsversprechen, das nur schwer imitierbar ist.
Diese Moats schützen die Profitabilität des Geschäftsmodells, auch wenn sich der Wettbewerb im Zahlungsverkehr intensiviert.

Wettbewerbsumfeld

Mastercard agiert in einem oligopolistischen Kernmarkt für globale Kartennetzwerke, in dem vor allem Visa als unmittelbarer Hauptwettbewerber auftritt. Daneben konkurriert das Unternehmen mit regionalen Kartensystemen und Payment-Schemes, etwa in Europa und Asien, sowie mit nationalen Debitsystemen und Instant-Payment-Infrastrukturen. Weitere Wettbewerber und Disruptoren sind:
  • Technologie- und Fintech-Unternehmen, die Wallets, Buy-now-pay-later-Lösungen, alternative Checkout-Systeme oder Closed-Loop-Netzwerke bereitstellen.
  • Große E-Commerce-Plattformen und Big-Tech-Konzerne, die eigene Payment-Lösungen und Ökosysteme etablieren.
  • Bankenkonsortien und Infrastrukturanbieter, die Echtzeit- und Account-to-Account-Zahlungen forcieren, teilweise in Konkurrenz zu klassischen Kartenzahlungen.
Gleichzeitig ist Mastercard für viele dieser Player ein wichtiger Partner, da das Unternehmen Technologien, Tokenisierung, Sicherheitslösungen und globale Akzeptanz bereitstellt. Wettbewerb und Kooperation verlaufen daher häufig parallel.

Management und Strategie

Das Top-Management von Mastercard verfügt traditionell über ausgeprägte Erfahrung in den Bereichen Zahlungsverkehr, Technologie, Regulierung und globale Geschäftsentwicklung. Die Unternehmensführung verfolgt eine diversifizierte Wachstumsstrategie mit mehreren Schwerpunkten:
  • Vertiefung des Kerngeschäfts durch steigende Kartennutzung, vor allem in Regionen mit hoher Bargeldquote.
  • Ausbau von Value Added Services, um die Abhängigkeit von reinen Transaktionsgebühren zu verringern.
  • Akquisitionen und strategische Beteiligungen, um Kompetenzen in Bereichen wie Echtzeit-Zahlungen, Open Banking, Cybersecurity und Datenanalyse zu stärken.
  • Kooperation mit Regierungen und Zentralbanken, um bei der Modernisierung nationaler Zahlungsinfrastrukturen eine Schlüsselrolle einzunehmen.
  • Fokussierung auf Innovation, inklusive API-basierten Plattformen, Cloud-Infrastrukturen und künstlicher Intelligenz zur Betrugsbekämpfung.
Die Kapitalallokation ist durch regelmäßige Ausschüttungen und Aktienrückkäufe geprägt, wobei die Priorität auf Erhalt der technologischen Führungsposition und regulatorischen Resilienz liegt.

Branchen- und Regionenanalyse

Mastercard operiert in der globalen Zahlungsverkehrs- und Fintech-Branche, einem Sektor mit strukturellem Wachstum durch Digitalisierung, E-Commerce, Mobile Banking und den langfristigen Trend weg von Bargeld. In entwickelten Märkten ist das Wachstum stärker volumen- und mixgetrieben, etwa durch höhere Nutzung im Online-Handel, bei Abo-Modellen und im grenzüberschreitenden Reiseverkehr. In Schwellenländern stehen finanzielle Inklusion, Kartendurchdringung und der Aufbau moderner Zahlungsinfrastrukturen im Fokus. Regionale Unterschiede ergeben sich aus Regulierungsregimen, Datenschutzanforderungen, lokalen Kartensystemen und staatlichen Digitalisierungsprogrammen. In einigen Märkten werden Interbankenentgelte und Gebühren stärker reguliert, was die Margen unter Druck setzen kann. Parallel eröffnen sich neue Ertragspfade durch Instant Payments, digitale Identitäten und datenbasierte Services. Insgesamt ist der Markt fragmentiert, aber langfristig von steigendem elektronischen Zahlungsverkehr geprägt, in dem globale Netzwerke wie Mastercard weiterhin eine Schlüsselrolle einnehmen.

Unternehmensgeschichte

Mastercard entstand in den 1960er-Jahren aus einem Zusammenschluss mehrerer US-Banken, die eine gemeinsame Kartenplattform als Konkurrenz zu frühen Kreditkartenpionieren etablieren wollten. Das Unternehmen entwickelte sich über Jahrzehnte von einem Bankenkonsortium zu einem eigenständigen, börsennotierten Konzern. Dabei wurde die Marke schrittweise international ausgerollt und das Netzwerk auf zahlreiche Länder ausgeweitet. Wichtige historische Meilensteine waren die Öffnung für internationale Partnerschaften, die Einführung neuer Kartentypen wie Debit- und Prepaidprodukte, der Einstieg in Online- und E-Commerce-Zahlungen sowie der sukzessive Ausbau von Sicherheits- und Chiptechnologien. Durch gezielte Übernahmen und Kooperationen hat Mastercard sein Tätigkeitsfeld von klassischen Kartenzahlungen hin zu Echtzeit-Zahlungen, Datenanalyse, Cybersecurity und Identitätslösungen erweitert. Die jüngere Entwicklung ist geprägt von Digitalisierung, Cloud-Transformation und einem stärkeren Fokus auf regulatorische Zusammenarbeit mit Zentralbanken und Aufsichtsbehörden weltweit.

Besonderheiten und aktuelle Entwicklungen

Eine Besonderheit von Mastercard ist der konsequente Ausbau der Rolle als Technologieplattform über das Kerngeschäft mit Kreditkarten hinaus. Das Unternehmen investiert in:
  • Open-Banking-Infrastrukturen zur Vernetzung von Banken, Fintechs und Drittanbietern.
  • Plattformen für Echtzeit-Zahlungen, um an neuen Zahlungsströmen im B2B-, P2P- und Government-Segment zu partizipieren.
  • Nachhaltigkeitsinitiativen, etwa Lösungen zur Messung und Kompensation von CO2-Fußabdrücken im Zahlungsverkehr.
  • Digitale Identitäts- und Authentifizierungssysteme, die Betrug reduzieren und KYC-Prozesse effizienter gestalten sollen.
Darüber hinaus spielt die Kooperation mit Regierungsstellen und supranationalen Organisationen eine zunehmende Rolle, beispielsweise bei Programmen für finanzielle Inklusion, bei digitalen Auszahlungen von Sozialleistungen oder im öffentlichen Verkehrssektor. Die Strategie orientiert sich klar an der Transformation hin zu einer breiten Payment- und Dateninfrastruktur, die verschiedene Zahlungsarten, Kanäle und Teilnehmergruppen integriert.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ ausgerichtete Anleger ergeben sich mehrere strukturelle Chancen:
  • Langfristiger Wachstumstrend: Der weltweite Übergang von Bargeld zu digitalen Zahlungen und Cashless-Payments dürfte über Jahre anhalten, insbesondere in Schwellenländern.
  • Stabiles, skalierbares Geschäftsmodell: Der Fokus auf Netzwerk- und Servicegebühren, kombiniert mit einem Asset-light-Modell, bietet grundsätzlich hohe Skaleneffekte und Widerstandsfähigkeit gegenüber Konjunkturschwankungen.
  • Starke Marktstellung: Die globale Präsenz und die ausgeprägten Netzwerkeffekte erschweren das rasche Entstehen gleichwertiger Alternativen.
  • Diversifikation über Regionen und Kundensegmente: Einnahmequellen aus verschiedenen Märkten, Währungen und Sektoren verringern Abhängigkeiten von einzelnen Ländern oder Branchen.
  • Innovations- und Anpassungsfähigkeit: Investitionen in Echtzeit-Zahlungen, Open Banking, Cybersecurity und Datenanalyse können neue Erlösströme erschließen und die Relevanz des Unternehmens im sich wandelnden Zahlungsökosystem sichern.
Diese Faktoren können zu robusten, wiederkehrenden Cashflows und potenziell soliden Ausschüttungsperspektiven beitragen, auch wenn konkrete Entwicklungen stets vom regulatorischen und technologischen Umfeld abhängen.

Risiken und Unsicherheiten für ein Investment

Gleichzeitig bestehen für ein Investment in Mastercard verschiedene Risiken, die konservative Anleger berücksichtigen sollten:
  • Regulatorisches Risiko: Eingriffe in Interbankenentgelte, Gebührenobergrenzen, Datenschutzanforderungen oder Wettbewerbsverfahren können die Profitabilität beeinträchtigen.
  • Technologischer Wandel: Neue Zahlungsformen, digitale Währungen, Instant Payments oder große geschlossene Ökosysteme können einzelne Geschäftsbereiche kannibalisieren oder die Rolle klassischer Kartenschemes relativieren.
  • Wettbewerbsintensität: Der Eintritt von Big-Tech-Unternehmen, Fintechs und staatlich geförderten Infrastrukturen erhöht den Preisdruck und könnte die Verhandlungsmacht etablierter Netzwerke einschränken.
  • Cyber- und Reputationsrisiken: Sicherheitsvorfälle, Netzwerkausfälle oder Datenschutzverletzungen könnten das Vertrauen von Kunden, Regulatoren und Partnern nachhaltig schädigen.
  • Makroökonomische und geopolitische Faktoren: Rückgänge im Konsum, Einbrüche im Reiseverkehr oder Sanktionen können das Transaktionsvolumen und damit die Erträge beeinflussen.
Aus Sicht eines konservativen Anlegers erfordert ein Engagement in Mastercard deshalb die laufende Beobachtung von Regulierung, technologischer Disruption und Sicherheitslage, ohne dass daraus eine Empfehlung für oder gegen ein Investment abgeleitet werden kann.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 448,43 Mrd. €
Aktienanzahl 910,77 Mio.
Streubesitz 8,60%
Währung EUR
Land USA
Sektor Finanzen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+8,68% Vanguard Group Inc
+8,32% Mastercard Foundation Asset Management Corp
+7,60% BlackRock Inc
+3,94% State Street Corp
+3,19% JPMorgan Chase & Co
+2,75% FMR Inc
+2,25% T. Rowe Price Associates, Inc.
+2,19% Geode Capital Management, LLC
+1,93% Capital Research & Mgmt Co - Division 3
+1,79% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,48% Laurel Wealth Advisors, LLC
+1,36% Wellington Management Company LLP
+1,32% NORGES BANK
+1,08% Capital Research Global Investors
+0,98% Northern Trust Corp
+0,94% Bank of New York Mellon Corp
+0,91% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+0,86% Nuveen, LLC
+0,84% Franklin Resources Inc
+0,70% Massachusetts Financial Services Company
+38,30% Weitere
+8,60% Streubesitz

Community-Beiträge zu Mastercard Inc

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
ARIVA.DE
Mastercard oder Visa? Welcher Dauerläufer hat ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Mastercard Inc" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Die Anteile der Zahlungsdienstleister sind als sogenannte "Aktien, die immer steigen" äußerst beliebt. Welche hat nach den Quartalszahlen am meisten zu bieten?

Lesen Sie den ganzen Artikel: Mastercard oder Visa? Welcher Dauerläufer hat nach den Zahlen mehr zu bieten?
Avatar des Verfassers
der Portfolio_Thread
Geschäftsmodell am Ende?
ich zitiere aus den Bitvavo-News: Letzte Woche schrieb das Wall Street Journal, Unternehmen wie Amazon, Walmart und Expedia hätten konkrete Pläne für einen eigenen Stablecoin. Keine Token zum Spekulieren, sondern ein Zahlungsmittel, mit dem man bald an der Kasse oder Online bezahlen kann. Warum sollten sie das tun? Weil das bestehende Zahlungssystem langsam und teuer ist. Visa und Mastercard erheben hohe Gebühren für jede Transaktion. Die Abwicklung dauert Tage. Für einen multinationalen Konzern, der Lieferanten weltweit bezahlen muss, sind diese Verzögerungen und Kosten keine Peanuts, sondern ein Milliardenproblem. Stablecoins bieten eine Alternative: Es geht um einen stabilen digitalen Dollar, der rund um die Uhr funktioniert, sofort transferierbar ist und keine Genehmigung eines Bankennetzwerks benötigt. Im Kryptobereich ist dies seit langem Standard, und nun wollen auch die Großen mitmischen. Die Idee einer lokalen Währung ist nicht neu. Unternehmen wie Walmart versuchen seit Jahrzehnten, ihre Finanzdienstleistungen zu erweitern. In den 2000er Jahren versuchte die Kette, eine Banklizenz zu erhalten. Dieses Bemühen scheiterte am politischen Widerstand. Doch die Technologie hat sich geändert. Stablecoins benötigen keine Banklizenz, sondern nur rechtliche Klarheit. Genau die scheinen sie nun zu erhalten: Der GENIUS Act schafft erstmals einen Rechtsrahmen für Stablecoins. Welche Anforderungen für Reserven, Aufsicht und Lizenzierung gelten, ist noch nicht völlig klar, aber es ist ein Anfang. Dieser reicht aus, um Türen zu öffnen. Der 17. Juni könnte der Tag sein, auf den wir zurückblicken und sagen: Hier fing alles an. Hier erhielt der Markt das Mandat, Geld auszugeben.
Avatar des Verfassers
buzzler
Korrektur
Wer die aktuelle Korrektur nutzen will zum Nachkauf, dem sei nahe gelegt, ggf. das letzte wirklich nennenswerte Top bei etwa 440€ abzuwarten. Mastercard korrigiert erstaunlich oft auf das Niveau des vorhergehenden Tops. Hinzu kommt, dass das KGV dann auch "nur" noch bei etwa 30 liegen würde, was ebenfalls nicht so oft vorkommt. Die aktuelle Marktphase könnte so ein Schnäppchen bereit legen.
Avatar des Verfassers
Highländer49
Mastercard
Mastercard Incorporated Fourth Quarter and Full Year 2024 Financial Results Available on Company’s Website https://investor.mastercard.com/investor-news/investor-news-details/2025/Mastercard-Incorporated-Fourth-Quarter-and-Full-Year-2024-Financial-Results-Available-on-Companys-Website/default.aspx Was sagt Ihr zu dem Ergebnis, seit Ihr zufrieden?
Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Zum Thread wechseln

Häufig gestellte Fragen zur Mastercard Aktie und zum Mastercard Kurs

Der aktuelle Kurs der Mastercard Aktie liegt bei 484,05 €.

Für 1.000€ kann man sich 2,07 Mastercard Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Mastercard Aktie lautet MA.

Die 1 Monats-Performance der Mastercard Aktie beträgt aktuell -0,88%.

Die 1 Jahres-Performance der Mastercard Aktie beträgt aktuell -1,96%.

Der Aktienkurs der Mastercard Aktie liegt aktuell bei 484,05 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -0,88% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Mastercard eine Wertentwicklung von 0,63% aus und über 6 Monate sind es 2,61%.

Das 52-Wochen-Hoch der Mastercard Aktie liegt bei 560,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Mastercard Aktie liegt bei 403,00 €.

Das Allzeithoch von Mastercard liegt bei 560,00 €.

Das Allzeittief von Mastercard liegt bei 15,02 €.

Die Volatilität der Mastercard Aktie liegt derzeit bei 27,44%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Mastercard in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 448,43 Mrd. €

Insgesamt sind 919,0 Mio Mastercard Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +8,68% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 22.01.2014 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 22.01.2014 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Mastercard bei 57%. Erfahre hier mehr

Mastercard hat seinen Hauptsitz in USA.

Das KGV der Mastercard Aktie beträgt 35,08.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Mastercard betrug 28,17 Mrd $.

Die nächsten Termine von Mastercard sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Mastercard zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 09.01.2026 eine Dividende in Höhe von 0,87 $ (0,75 €) gezahlt.

Zuletzt hat Mastercard am 09.01.2026 eine Dividende in Höhe von 0,87 $ (0,75 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,15%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Mastercard wurde am 09.01.2026 in Höhe von 0,87 $ (0,75 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,15%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 09.01.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,87 $ (0,75 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.