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Bayer trotz Roundup-Klage und Generika-Konkurrenz stabil: Prognose für 2026

Pharmariese Bayer erwartet 2026 stabile Umsätze und Gewinne, trotz Herausforderungen durch den Rechtsstreit um Roundup und generische Konkurrenz für Blockbuster-Medikamente wie Xarelto.
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Das Bayer-Kreuz in Leverkusen bei Nacht.
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Die Leverkusener blicken auf ein schwieriges Jahr 2026, in dem Umsatz und Gewinn voraussichtlich nahezu unverändert bleiben. Das Unternehmen kämpft mit generischer Konkurrenz für seine Bestseller, wie das blutverdünnende Mittel Xarelto, sowie mit der Unsicherheit rund um die Klagen zu seinem Unkrautvernichter Roundup.

Die Bayer-Aktie legt am Mittwoch im frühen Handel um 1,5 Prozent leicht zu. Mitte Februar hatten die Papiere ein Mehrjahreshoch bei 49 Euro erreicht. Im Zuge des Abverkaufs der vergangenen Tage ist die Aktie jedoch inzwischen bis auf rund 38 Euro gefallen.

Der Aspirin-Hersteller geht davon aus, dass das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in diesem Jahr zwischen 9,6 und 10,1 Milliarden Euro liegen wird, was einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr bedeutet (9,67 Milliarden Euro). Analysten hatten im Durchschnitt 9,75 Milliarden Euro erwartet.

Der Ausblick erfolgt kurz nach der Bekanntgabe eines US-Vergleichs im Wert von 7,25 Milliarden Dollar (Dollarkurs), um bestehende und zukünftige Klagen zu dem umstrittenen Produkt Roundup zu lösen. Bayer (Bayer Aktie) bestreitet die Vorwürfe, dass der Unkrautvernichter Krebs verursacht, doch die rechtlichen Herausforderungen belasten das Unternehmen nach wie vor erheblich. Für 2026 hat Bayer die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten auf 11,8 Milliarden Euro erhöht und rechnet mit negativen freien Cashflows von bis zu 2,5 Milliarden Euro.

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CEO Bill Anderson setzt auf umfangreiche Kostensenkungen und hat Tausende von Stellen gestrichen, um die finanzielle Belastung durch die laufenden Rechtsstreitigkeiten zu minimieren. Diese Klagen, die seit der Übernahme von Monsanto im Jahr 2018 anhängig sind, haben Bayer bereits mehr als 10 Milliarden US-Dollar gekostet.

Neben den rechtlichen Problemen sieht sich Bayer auch mit dem Verlust von Marktanteilen durch die generische Konkurrenz zu Xarelto und Eylea konfrontiert. Besonders im vierten Quartal 2025 sanken die Verkaufszahlen beider Medikamente stärker als erwartet. Dennoch konnte die Pharmasparte dank starker Zuwächse bei Nierenmedikamenten wie Kerendia und dem Krebsmedikament Nubeqa höhere Umsätze erzielen.

Autor: Ariva-Redaktion/ js


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