"Nach einem Jahr Trump (.) gelten die Staaten in den Augen von 65 Prozent aller Deutschen plötzlich als eine Gefahr für den Weltfrieden. Dass das alte Feindbild Russland schnell zu reaktivieren war, verwundert weniger. Schließlich stehen hier über 70 Jahre Feindschaft einer brüchigen Freundschaftsphase von 30 Jahren gegenüber. Aber die USA? Ähnlich wetterwendisch wie die öffentliche Meinung ist leider auch die Politik. Denn Vieles, was heute als negativ gewertet wird, war auch schon bei anderen US-Präsidenten - vor Donald Trump - vorhanden. Obama ließ Merkels Handy abhören, Bush erklärte Deutschland und Frankreich zum "alten Europa", weil beide im völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak nicht dabei waren. Joe Biden sagte Nord Stream 2 den Kampf an. Und alle Genannten zusammen setzten sich für die US-Wirtschaft ein - harte Zölle sind keine Erfindung von Trump. Was Europa braucht - da hat Macron recht - ist mehr Eigenständigkeit. Aber die gibt es nur mit einem langen Atem."/DP/jha
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