"Mit dem Sturz des machthungrigen Jens Spahn und dem Aufstieg des engen Merz-Vertrauten Thorsten Frei zum neuen Unions-Fraktionschef sitzt nicht nur der im Volk unpopuläre Kanzler ab jetzt wieder etwas fester im Sattel. Auch für Bayernregent Markus Söder ist die Personalie machtstrategisch ein schlauer Schachzug: Alexander Dobrindt, der in der CSU hochpopuläre Innenminister, wird nicht noch mächtiger, als er eh schon ist. Und, noch wichtiger: Die Nichtbeförderung des CSU-Manns Dobrindt zum Fraktionsvorsitzenden verbessert die Aussichten der CSU-Frau Ilse Aigner auf das Bundespräsident(inn)enamt. Als Staatsoberhaupt im fernen Berlin wäre auch sie keine Gefahr mehr für den CSU-Chef."/DP/jha
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