Schlechter als 90 Prozent aller Börsengänge – Elon Musk' SpaceX verliert den Boden
Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.
Die SpaceX-Aktie liegt mehr als 40 Prozent unter ihrem Rekordhoch. Ab August könnten Milliarden gesperrter Aktien neuen Verkaufsdruck auslösen. Nun hängt viel an Starship und der extremen Bewertung.
Für dich zusammengefasst:
SpaceX zählt zu den schwächsten Börsengängen seit 2009.
Die Aktie verlor 23 Prozent in den ersten 27 Handelstagen.
SpaceX wurde in den Russell 1000 und Nasdaq 100 aufgenommen.
Nur wenige Wochen nach dem historischen Börsengang gehört SpaceX zu den schwächsten großen Börsendebüts in den Vereinigten Staaten seit der Finanzkrise. Das zeigt eine Analyse der Nachrichtenseite Barron’s.
In den ersten 27 Handelstagen verlor die Aktie 23 Prozent gegenüber dem Schlusskurs des ersten Börsentages von 161 US-Dollar. Damit entwickelte sie sich schlechter als 90 Prozent aller untersuchten Börsengänge mit einem Marktwert von mindestens einer Milliarde US-Dollar seit Juli 2009.
Am Dienstag beendete SpaceX zunächst eine 7-tägige Verlustserie. Einen Tag später fiel die Aktie jedoch um 6,7 Prozent auf ein neues Schlusstief von 115,27 US-Dollar.
Damit notiert sie deutlich unter dem Ausgabepreis von 135 US-Dollar. Gegenüber dem Rekordhoch von 201,80 US-Dollar vom 16. Juni beträgt der Verlust mehr als 40 Prozent.
Dann werden erste zuvor gesperrte Aktien für den Handel freigegeben. Weitere Tranchen folgen in den kommenden Monaten.
Die Aktien von Elon Musk bleiben dagegen laut Barron's bis Juni 2027 gesperrt. Gemeinsam mit den Anteilen anderer früher Großinvestoren umfasst dieser Block rund 7,8 Milliarden Aktien. Das entspricht etwa 60 Prozent aller ausstehenden Papiere.
Unterstützung von Indexfonds
SpaceX wurde bereits in den Russell 1000 und den Nasdaq 100 aufgenommen. Nach mindestens einem Jahr an der Börse könnte auch der Aufstieg in den S&P 500 folgen.
Operativ erschließt SpaceX zugleich neue Geschäftsfelder. Der Konzern brachte zuletzt Technik von Northrop Grumman zur Wartung und Verlängerung der Lebensdauer von Satelliten ins All.
Langfristig hängt jedoch viel von Starship ab. Die vollständig wiederverwendbare Rakete könnte die Transportkosten in die Umlaufbahn um bis zu 90 Prozent senken. Das wäre entscheidend für geplante Rechenzentren für künstliche Intelligenz im Weltraum.
Diese Fantasie stützt einen Teil der Bewertung von rund 1,6 Billionen US-Dollar. Gleichzeitig wird SpaceX mit mehr als dem 40-Fachen des für 2026 erwarteten Umsatzes gehandelt. Eine solche Bewertung hat bei einem Unternehmen dieser Größe bislang kein Vorbild.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB6V162 , DE000NB6V147 , DE000NB6V139 , DE000NB67692 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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