Warum in Rheinmetall investieren, wenn DIESE Aktie so viel besser ist?!
Max Gross
Max Gross
Max Gross verfügt über langjährige Börsenerfahrung, davon fünf Jahre als Redakteur bei einem der führenden Anlegermagazine Deutschlands. Für ARIVA.DE bereitet er Markt- und Unternehmensentwicklungen fundiert, praxisnah und mit klarem Fokus auf Anlageentscheidungen auf. Sein Schwerpunkt liegt auf US-Aktien, Dividendenwerten und Value-Titeln. Ziel seiner Arbeit ist es, Anlegerinnen und Anlegern relevante Informationen, konkrete Investmentideen und belastbare Impulse für den langfristigen Vermögensaufbau zu liefern. Dafür setzt er auf die Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse.
Der US-amerikanische Rüstungskonzern Lockheed Martin hat am Donnerstag ein sehr starkes Quartalsergebnis vorgelegt. Die Aktie ist die bessere Alternative zu Rheinmetall.
Für dich zusammengefasst:
Rheinmetall hat Anlegern in den letzten Monaten Verluste gebracht.
Lockheed Martin verzeichnete einen Erlösanstieg von 10,5 %.
Das Unternehmen hob seine Jahresprognose aufgrund starken Auftragsbestands an.
Das starre Festhalten an Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) ist nicht nachvollziehbar
Obwohl sie ihnen in den vergangenen Monaten überwiegend nichts als Verluste beschert hat, halten viel Anlegerinnen und Anleger an der Rheinmetall-Aktie fest. Oft überwiegt dabei die Hoffnung oder die Erwartung, diese könnte zügig ihre Allzeithochs aus dem vergangenen Jahr zurückerobern – der nüchterne Blick auf die Fakten: eine im internationalen Vergleich noch immer überdurchschnittlich hohe Unternehmensbewertung und eine Geschäftsentwicklung langsamer als erwartet, bleibt dabei auf der Strecke.
So entstehen hohe Opportunitätskosten, denn Kapital bleibt in einem Wert gebunden, der operativ hinter anderen zurückbleibt. Ein hervorragendes Beispiel für ein sehr viel erfolgreicheres (und gleichzeitig deutlich günstiger bewertetes) Unternehmen ist Lockheed Martin. Das hat am Donnerstagmittag sehr starke Quartalszahlen vorgelegt, was zu einem deutlichen Kursanstieg der Aktie geführt hat.
Lockheed Martin liefert deutlich besser als erwartet
Gegenüber dem Vorjahresquartal legten die Erlöse des Luft- und Raumfahrtkonzerns um 10,5 Prozent auf knapp 20,1 Milliarden US-Dollar zu. Damit wurden die Erwartungen um satte 730 Millionen US-Dollar übertroffen. Vor allem die Sparte Raketen und Feuerleitsysteme entwickelte sich mit einem Plus von 19,5 Prozent auf 4,1 Milliarden US-Dollar sehr stark. Ein Underperformer war dagegen die Raumfahrttochter mit einem Umsatzzuwachs von nur 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Auch auf der Ertragsseite präsentierte sich Lockheed Martin sehr stark. Der Gewinn pro Aktie (nach standardisierter Rechnungslegung GAAP) fand sich mit 7,94 US-Dollar um 74 Cent über den Erwartungen ein. Insgesamt erzielte der Konzern einen Nettogewinn von 1,84 Milliarden US-Dollar. Vor 12 Monaten hatte er bei nur 342 Millionen US-Dollar gelegen.
Eine ganz starke Vorstellung lieferte das Unternehmen auch beim Cashflow aus operativer Tätigkeit. Dieser legte mit einem Anstieg von 201 Millionen US-Dollar auf 3,24 Milliarden US-Dollar um das Sechzehnfache zu und sorgte somit für einen freien Cashflow von 2,9 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahresquartal hatte Lockheed Martin noch Mittelabflüsse in Höhe von 150 Millionen US-Dollar zu beklagen.
Angesichts der bislang starken Geschäftsentwicklung hat das Management die Gesamtjahresprognose deutlich angehoben. Bisher wurde mit Erlösen zwischen 77,5 und 80,0 Milliarden US-Dollar gerechnet. Diese Spanne wurde jetzt auf 79,75 bis 81,75 Milliarden US-Dollar aktualisiert. Der daraus erzielte operative Gewinn soll sich auf 8,5 bis 8,7 Milliarden US-Dollar belaufen, für den bereinigten Gewinn pro Aktie wird mit 29,95 bis 30,65 US-Dollar gerechnet. Damit konnte Lockheed Martin die Erwartungen übertreffen.
Unterstützt werden die Aussichten auf höheres Umsatz- und Gewinnwachstum durch den im vergangenen Quartal starken Auftragseingang. Der Backlog liegt jetzt bei 230 Milliarden US-Dollar. Allein ein Auftrag des Pentagon zur Herstellung von THAAD-Abfangraketen trug dazu 35,33 Milliarden US-Dollar bei – die Raketen- und Munitionsbestände der US-Streitkräfte sind nach der Doppelbelastung durch Ukraine- und Nahostkrieg aufgezehrt.
Aktie legt kräftig zu, wichtiger Ausbruch in Vorbereitung
Vom starken Abschneiden zeigten sich Anlegerinnen und Anleger bereits in der US-Vorbörse positiv überrascht. Die legte aus dem Stand fast 7 Prozent zu und startete schließlich mit einem Plus von über 5 Prozent in den regulären Handel.
Damit dürfte sich die charttechnische Ausgangslage der Aktie nach einem Abwärtstrend in den vergangenen Wochen weiter deutlich aufhellen. Nach dem Aufsetzen auf dem Unterstützungsbereich um 500 US-Dollar gelingt der Aktie am Donnerstag der Sprung über die 50-Tage-Linie per Gap-Up, das ist in der Regel sehr bullish.
Zwar trifft Lockheed Martin im Bereich von 540 bis 550 US-Dollar auf einen Widerstand aus 200-Tage-Linie und horizontalem Widerstand, allerdings sorgen die technischen Indikatoren zunehmend für Rückenwind. Der RSI befindet sich ausgehend von überverkauften Zuständen in einem Aufwärtstrend, während der Trendstärkeindikator MACD die Nulllinie überwinden und damit einen neuen Aufwärtstrend der Aktie anzeigen dürfte.
Fazit: Hoher Gegenwert für vergleichsweise wenig Geld
Mit Blick auf die Fundamentaldaten bietet Lockheed Martin viel Substanz zu einem fairen Preis. Für 2026 steht ein KGVe von 17,2 zu Buche. Das entspricht fast genau dem 5-Jahres-Mittel von 17,6. Zum Vergleich: Rheinmetall wird aktuell mit knapp dem 29-Fachen seiner erwarteten Gewinne gehandelt. Das Gewinnwachstum gibt es bei Lockheed Martin angesichts eines PEG von 0,92 zu einem sehr günstigen Preis.
Das gilt auch für den Cashflow, denn das Kurs-Cashflow-Verhältnis liegt mit 13,6 um 16 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Gleichzeitig ist die Dividende mit 2,7 Prozent überdurchschnittlich hoch. Das macht die Aktie in Kombination mit der verbesserten technischen Ausgangslage zu einem Top-Pick innerhalb der Rüstungsbranche.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB092R4 , DE000NB67LR6 , DE000NB672Y9 , DE000NB6S0V5 , DE000NB60A09 , DE000NB645J6 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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