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Palästinenser: Verletzte nach Siedlerangriffen nahe Nablus

RAMALLAH/TEL AVIV (dpa-AFX) - Im Westjordanland sind israelische Siedler palästinensischen Angaben zufolge am Abend erneut gewaltsam in palästinensische Dörfer eingedrungen. Das Gesundheitsministerium in Ramallah teilte mit, elf Menschen seien durch Schläge der Siedler verletzt und in Krankenhäuser gebracht worden.

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Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete, der Rote Halbmond habe zudem zwei Palästinenser nach dem Angriff behandelt, die durch Schüsse am Bein verletzt worden seien. Laut der "Times of Israel" ist derzeit unklar, ob Siedler oder israelische Soldaten, die ebenfalls in den Ort gekommen sein sollen, Schüsse abgaben.

Den Berichten zufolge griffen die israelischen Siedler die Dörfer Akraba und Chirbat al-Tawil in der Nähe der Stadt Nablus im Norden des Westjordanlands an. Israels Armee teilte auf Anfrage mit, den Berichten nachzugehen.

Die Lage im besetzten Westjordanland hat sich seit dem Hamas-Massaker in Israel am 7. Oktober 2023 und dem dadurch ausgelösten Gaza-Krieg verschärft. Seitdem wurden dort nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums bei israelischen Militäreinsätzen, bewaffneten Auseinandersetzungen und Anschlägen von Extremisten 946 Palästinenser getötet. Zugleich gibt es verstärkt Gewalt radikaler israelischer Siedler gegen palästinensische Zivilisten./mak/DP/zb


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