OHB und Rheinmetall schmieden Kooperation für Militärprojekt

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 319
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen

BREMEN/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Satellitenhersteller OHB (OHB Aktie) und der Rüstungskonzern Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) haben ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet. Ziel der "OHB Rheinmetall Space Networks GmbH" sei es, der Bundeswehr eine leistungsfähige, geschützte und dauerhaft verfügbare Kommunikationsarchitektur zu liefern, teilten beide Konzerne mit. Das Joint Venture hat seinen Sitz demnach in Bremen.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Das Unternehmen will für ein Satellitenprojekt der Bundeswehr die Gesamtverantwortung von der Entwicklung und Integration über die Lieferung bis hin zum Betrieb, einschließlich IT-Sicherheit und Cyber Operation Center übernehmen, hieß es. Das System soll Soldaten, Fahrzeuge, Plattformen und Drohnen vernetzen und Sprache, Daten und Echtzeitinformationen über alle Führungsebenen sicher übertragen.

Die neue Kooperation belege, dass Bremen sich immer weiter zur Schaltzentrale der See- und Weltraumverteidigung entwickele, sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte zur Eintragung ins Bremer Handelsregister. Die Entscheidung stärke die Rolle der Stadt als Technologiestandort im Nordwesten. Sie schaffe neue und sichere viele hundert Arbeitsplätze an der Weser, sagte der SPD-Politiker.

Bund seit November mit Weltraumsicherheitsstrategie

Anfang des Jahres hatten das "Handelsblatt" und die "Financial Times" unter Berufung auf mit dem Vorgang betraute Personen geschrieben, dass OHB sich zusammen mit Rheinmetall um das bislang größte Satellitenprojekt der Bundeswehr bewerben wolle. Der Auftragswert soll sich demzufolge auf bis zu zehn Milliarden Euro belaufen.

Werte aus dem Artikel:
OHB Aktie 410,50 € +0,98%
Rheinmetall Aktie 1.205,6 € -1,18%

Im November hatte die Bundesregierung ihre erste Weltraumsicherheitsstrategie vorgestellt - mit dem Ziel, Deutschland "glaubwürdig abschreckungs- und verteidigungsfähig aufzustellen". Im Zentrum steht dabei der Schutz von Satelliten und Kommunikationstechnik. Bis 2030 will allein das Bundesministerium der Verteidigung 35 Milliarden Euro für Raumfahrt und Weltraumsicherheit aus seinem Etat zur Verfügung stellen./bch/DP/men


Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB1CKK3 , DE000NB1ZKR9 , DE000NB6NRC1 , DE000NB6KHP0 , DE000NB6LEC3 , DE000NB6S0V5 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend