- Die Offshore-Windbranche erwartet ein Verfehlen des Ziels.
- Ende 2022 waren 1.680 Windräder mit 9,7 GW installiert.
- Das Ziel für 30 GW soll bis 2030 erreicht werden.
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Nach einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Deutsche WindGuard aus dem niedersächsischen Varel waren Ende vergangenen Jahres 1.680 Windräder auf See mit einer Gesamtleistung von rund 9,7 Gigawatt (GW) installiert. Die Bundesregierung hat das Ziel, die Leistung zunächst bis 2030 auf 30 GW zu steigern.
"Aktuellen Prognosen zufolge werden im Jahr 2030 rund 20 GW Offshore-Windenergieleistung am Netz sein", heißt es in einer Mitteilung von Verbänden und Vereinen des Wirtschaftszweigs. Das Ziel der Regierung werde frühestens 2032 erreicht. Selbst dies sei gefährdet.
Branche pocht wiederholt auf neues Ausschreibungsverfahren
Aus Sicht der Verbände und Vereine muss die Regierung das Ausschreibungsverfahren ändern. Sonst sei zu erwarten, dass die Ausschreibung im Juni erneut ohne Zuschlag bleibe. Statt Erlösmaximierung für den Staat müsse eine Projektrealisierung im Vordergrund stehen.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Wie im Windenergie-auf-See-Gesetz festgehalten ist, entscheiden überwiegend finanzielle Kriterien über die staatliche Vergabe von Windkraftflächen in Nord- und Ostsee. In der "Erklärung von Hamburg", die am Montag auf dem Nordsee-Gipfel in Hamburg beschlossen wurde, hat unter anderem Deutschland angekündigt, auf eine Stabilisierung von Ausschreibungen hinzuarbeiten.
Absender der Mitteilung sind der Bundesverband Windenergie, der Bundesverband Windenergie Offshore, die Stiftung Offshore-Windenergie, VDMA Power Systems und die Vereine WAB und Windenergy Network. Diese hatten die Deutsche WindGuard mit der Untersuchung beauftragt./lkm/DP/mis
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