Ein Windpark in Norddeutschland. (Symbolbild)
Quelle: - ©unsplash.com:
Google
dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 361

Offshore-Windbranche rechnet mit Verfehlen des Ausbauziels

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Offshore-Windbranche rechnet mit einem Verfehlen des nächsten Ausbauziels der Bundesregierung. Als ein Grund wird genannt, dass Anlagen verzögert an Netze angeschlossen worden seien. Zudem sei bei der jüngsten Ausschreibung von zwei Flächen 2025 kein Unternehmen interessiert gewesen. Die Ausschreibung muss demnach im Juni nachgeholt werden.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
E.ON SE 17,585 € E.ON SE Chart -0,26%
Zugehörige Wertpapiere:
Nordex SE 34,42 € Nordex SE Chart +0,35%
Zugehörige Wertpapiere:
Orsted AS 19,60 € Orsted AS Chart +1,82%
Zugehörige Wertpapiere:
RWE AG 52,68 € RWE AG Chart -0,27%
Zugehörige Wertpapiere:
Vestas Wind Systems AS 25,50 € Vestas Wind Systems AS Chart +0,47%
Zugehörige Wertpapiere:

Nach einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Deutsche WindGuard aus dem niedersächsischen Varel waren Ende vergangenen Jahres 1.680 Windräder auf See mit einer Gesamtleistung von rund 9,7 Gigawatt (GW) installiert. Die Bundesregierung hat das Ziel, die Leistung zunächst bis 2030 auf 30 GW zu steigern.

"Aktuellen Prognosen zufolge werden im Jahr 2030 rund 20 GW Offshore-Windenergieleistung am Netz sein", heißt es in einer Mitteilung von Verbänden und Vereinen des Wirtschaftszweigs. Das Ziel der Regierung werde frühestens 2032 erreicht. Selbst dies sei gefährdet.

Branche pocht wiederholt auf neues Ausschreibungsverfahren

Aus Sicht der Verbände und Vereine muss die Regierung das Ausschreibungsverfahren ändern. Sonst sei zu erwarten, dass die Ausschreibung im Juni erneut ohne Zuschlag bleibe. Statt Erlösmaximierung für den Staat müsse eine Projektrealisierung im Vordergrund stehen.

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB15QB8 , DE000NB4YKG9 , DE000NB49KM7 , DE000NB2KKW9 , DE000NB15L85 , DE000NB1V5Z5 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Wie im Windenergie-auf-See-Gesetz festgehalten ist, entscheiden überwiegend finanzielle Kriterien über die staatliche Vergabe von Windkraftflächen in Nord- und Ostsee. In der "Erklärung von Hamburg", die am Montag auf dem Nordsee-Gipfel in Hamburg beschlossen wurde, hat unter anderem Deutschland angekündigt, auf eine Stabilisierung von Ausschreibungen hinzuarbeiten.

Absender der Mitteilung sind der Bundesverband Windenergie, der Bundesverband Windenergie Offshore, die Stiftung Offshore-Windenergie, VDMA Power Systems und die Vereine WAB und Windenergy Network. Diese hatten die Deutsche WindGuard mit der Untersuchung beauftragt./lkm/DP/mis

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend