dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 108

OECD warnt vor Engpässen bei kritischen Rohstoffen

PARIS (dpa-AFX) - Die Industriestaatenorganisation OECD beklagt wachsende Exportbeschränkungen für kritische Rohstoffe, was Lieferketten weltweit unter Druck setzt. Mehrere Mineralien, die in der Digital-Technologie und für erneuerbare Energien eine entscheidende Rolle spielten, seien in hohem Maße von Exportbeschränkungen betroffen, deren Zahl stetig zunehme, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris mit. Die Zahl der Länder, die solche Beschränkungen einführten, habe zugenommen, insbesondere in Afrika und Asien.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Eine Person hält einen kleinen Globus (Symbolbild).
Quelle: - pexels.com:

Bestimmte, für Energiesysteme unverzichtbare Bodenschätze wie Kobalt, Mangan, Graphit und seltene Erden seien von den Exportbeschränkungen besonders betroffen. So seien etwa 70 Prozent der weltweiten Exporte von Kobalt und Mangan, die für Schlüsselindustrien wie die Fertigung von Batterien und Chips von Bedeutung sind, zwischen 2022 und 2024 von mindestens einer Exportbeschränkung betroffen gewesen.

Während die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen rasch steige, passe sich das Angebot nur langsam an und sei nach wie vor stark konzentriert, betonte die OECD. "Länder auf der ganzen Welt sind auf einen zuverlässigen Zugang zu kritischen Rohstoffen angewiesen, die für Wirtschaftswachstum, Innovation und Energiesicherheit unerlässlich sind", sagte OECD-Generalsekretär Mathias Cormann auf dem OECD-Forum zu kritischen Mineralien in Istanbul.

"Exportbeschränkungen können die Anfälligkeit stark konzentrierter Lieferketten verschärfen, indem sie die Exportmengen begrenzen und die Preise in die Höhe treiben", sagte er. Wichtig sei es, Beschränkungen transparenter zu gestalten, um die Öffnung und Diversifizierung der Märkte für kritische Mineralien sowie für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaften mit den produzierenden Ländern zu fördern./evs/DP/jha


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend