Türme der Basilius-Kathedrale in Moskau.
Quelle: - pixabay.com:
Google
dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 282

Moskau: Oreschnik-Angriff galt Flugzeugwerk in Lwiw

MOSKAU (dpa-AFX) - Russland hat nach eigenen Angaben beim Angriff mit der Mittelstreckenrakete Oreschnik das ukrainische Flugzeugwerk in Lwiw zerstört. "Nach Informationen, die durch mehrere unabhängige Quellen bestätigt wurden, ist das staatliche Flugzeugreparaturwerk Lwiw durch einen Schlag der russischen Streitkräfte in der Nacht zum 9. Januar, bei dem der mobile Raketenkomplex Oreschnik eingesetzt wurde, außer Gefecht gesetzt worden", teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Nach Angaben des russischen Militärs wurden in der Fabrik Flugzeuge, darunter auch die Westen gelieferten Kampfjets F-16, repariert und Kampfdrohnen mit hoher und mittlerer Reichweite produziert. Getroffen worden seien Produktions- und Lagerhallen mit schon gefertigten Drohnen sowie die Infrastruktur des betriebseigenen Flugplatzes. In Kiew seien zu gleicher Zeit die Produktionskapazitäten zweier Drohnenhersteller zerstört worden, heißt es in der Meldung weiter.

Moskau widersprach damit Vorwürfen Kiews, dass die schweren Angriffe aus der Luft in der vergangenen Woche gegen zivile Infrastruktur und Einrichtungen gerichtet waren. Nach Darstellung Moskaus sind die Zerstörungen im zivilen Sektor, die russische Attacken hinterlassen, ohnehin stets auf die Inkompetenz der ukrainischen Flugabwehr zurückzuführen. Demnach beschießen die Ukrainer ihre Wohnviertel selbst, während die russische Armee "mit Hochpräzisionswaffen" nur militärisch relevante Anlagen ausschaltet. Experten sehen diese Behauptungen als unglaubwürdig an./bal/DP/men


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend