Stockers Börsencheck: Starker Marktstart – kommt der Rohstoff-Superzyklus 2026?
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Landesbank Baden-Württemberg
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Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen. Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft. Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de. Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.
Für das gestern gestartete und heute zu Ende gehende FOMC-Meeting der Fed gilt eine weitere Leitzinssenkung um 25 Basispunkte als ausgemachte Sache. Die wegen des Government Shutdowns erst am Freitag verspätet veröffentlichten US-Inflationszahlen für den Monat September überraschten schließlich positiv. Hierdurch wurde die letzte Hürde, welche einen solchen Schritt noch hätte verhindern können aus dem Weg geräumt.
Ohren spitzen für Powell
Mit deutlich größerer Spannung als den Zinsentscheid selbst dürften die Anleger hingegen die anschließende Pressekonferenz durch Fed-Chef Jerome Powell erwarten. Dabei werden sie abzuklopfen versuchen, ob es auf dem - das Jahr abschließenden - FOMC-Meeting am 10. Dezember zu einem weiteren Senkungsschritt kommen könnte. Wenngleich ein solcher als hochwahrscheinlich gilt, dürfte er nicht ganz so sicher sein wie nun zum Oktobertermin. Wegen des seit nahezu einem Monat andauernden Government Shutdowns fielen bereits bzw. fallen weiterhin zahlreiche Makro-Veröffentlichungen aus, darunter auch die für den Zinsentscheid eigentlich essenziellen Zahlen zum BIP-Wachstum, zur weiteren Entwicklung der Inflation und zur Lage am Arbeitsmarkt. Für die US-Währungshüter kommt die aktuelle Situation somit einer Art Blindflug gleich. Es wäre daher durchaus nachvollziehbar, wenn Powell & seine Mitstreiter die Auffassung vertreten würden, dass sie im Dezember nur dann entscheiden können, wenn die relevanten Koordinaten im Cockpit bis dahin wieder aufleuchten.
Anleger machen heute Überstunden
Für Aktionäre steht heute ein langer Tag bevor. Mit Microsoft, Alphabet und Meta Platforms legen nach US-Börsenschluss das nach Kapitalisierung zweit-, viert und siebtgrößte Unternehmen der USA ihre Quartalszahlen vor. Morgen folgen mit Apple und Amazon zwei weitere Giganten. Seit der KI-Hype die Märkte vor knapp drei Jahren erfasste, hatten die Quartalsberichte der Großkaliber nachbörslich zumeist deutliche Kursausschläge zur Folge.
Morgen Trump-Xi-Treffen
US-Präsident Donald Trump befindet sich gerade auf Asientour. Gestern traf er Japans Premierministerin Sanae Takaichi, mit welcher er einen gemeinsamen Deal zu Seltenen Erden verabredete. Japan verfügt über einen begrenzten Zugang auf die für die Herstellung von High-Tech-Produkten unverzichtbaren Metalle. Verglichen mit China ist Japans Marktstellung hier jedoch unbedeutend. Für morgen ist zudem eine direkte Zusammenkunft zwischen Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping geplant. Inhaltlich dürften neben den Streitthemen Zölle, Seltene Erden und Zugang Chinas zu US-Hochtechnologie auch die Rolle Pekings im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine aufs Tapet kommen. Im Vorfeld des Gipfeltreffens verhandelten die Delegationen beider Länder schon tagelang über mögliche Details. Zu hören ist, dass die USA wohl auf die angedrohte Erhöhung der Einfuhrzölle für chinesische Produkte um zusätzliche 100 % verzichtet, während China im Gegenzug eine verlängerte Übergangsfrist bei der Einführung von Exportkontrollen für Seltenerdmetalle gewähren könnte sowie wieder mehr US-Agrarprodukte als zuletzt importieren dürfte. Als Zeichen der Geste orderte das Reich der Mitte daher heute erstmals nach langer Zeit wieder Soja-bohnen in den USA. Daneben zeichnet sich ein möglicher Kompromiss hinsichtlich der US-amerikanischen Hafengebühren für chinesische Schiffe sowie bei den zuletzt nochmals verschärften Technologierestriktionen ab.
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Herausgeber
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Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen. Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft. Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de. Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.
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