Das Storm Copper Project auf Somerset Island in Nunavut ist derzeit das einzige kurzfristig realisierbare Kupferprojekt im Norden Kanadas und besitzt damit erhebliche strategische und geopolitische Bedeutung. Die kanadische Regierung fördert gezielt den Ausbau der heimischen Förderung kritischer Mineralien durch verschiedene Programme und Finanzierungsinstrumente. American West Metals (ASX: AW1; Frankfurt: R84 FRA) positioniert sich mit diesem Projekt als ein zentraler Akteur in der Versorgungskette für Kupfer.
Im Rahmen der laufenden Pre-Feasibility-Study für das Jahr 2025 wurden in den vergangenen Monaten umfangreiche Feldarbeiten abgeschlossen. Dazu zählen marine und tierökologische Studien in der Aston Bay, Untersuchungen zu Fischhabitaten und Süßwasserseen in unmittelbarer Nähe der geplanten Grube, großflächige terrestrische Fauna- und Flora-Erhebungen sowie geotechnische Bohrungen zur Stabilitätsprüfung der vorgesehenen Tagebaustrukturen. Ergänzend fanden archäologische Untersuchungen statt. Diese Arbeiten liefern die notwendigen Basisdaten für die Environmental Assessment, die eine zwingende Voraussetzung für eine spätere Minengenehmigung darstellt.
Parallel zu den technischen Arbeiten hat American West wesentliche Genehmigungsanträge bei der Nunavut Planning Commission eingereicht. Dabei geht es zum einen um die Verlängerung der Explorations- und Wasserlizenz, die eine Ausweitung der Erkundungsarbeiten und des Oberflächentransports ermöglichen soll. Zum anderen wurde ein Antrag auf Genehmigung der Minenentwicklung sowie für vorbereitende Vorarbeiten gestellt. Damit schafft sich das Unternehmen die Grundlage, sowohl die Exploration weiter auszubauen als auch die konkrete Entwicklung in Richtung Minenbau voranzutreiben.
Auch geologisch wurden ermutigende Ergebnisse erzielt. Im Bereich der Lagerstätte Cyclone wurden sieben geotechnische Bohrungen niedergebracht, die mächtige Abschnitte mit sichtbarer Kupfersulfid-Mineralisierung durchteuften. Besonders an den südlichen und nördlichen Rändern der geplanten Grube deutet sich Potenzial für Ressourcenerweiterungen an. Sollte sich dies durch die noch ausstehenden Laboranalysen bestätigen, könnte die bislang im Preliminary Economic Assessment berücksichtigte Erzmenge deutlich wachsen, was die Wirtschaftlichkeit des Projekts weiter stärken würde.

Abbildung 1: Schematischer geologischer Schnitt NE-SW (+/-25 m) durch PFS-001. Außerhalb des aktuellen Tagebaukonzepts wurde eine bedeutende visuelle Mineralisierung festgestellt.

Abbildung 2: Schematischer geologischer Schnitt NE-SW (+/-25 m) durch PFS-002. Auch hier wurde außerhalb des aktuellen Tagebaukonzepts eine bedeutende visuelle Mineralisierung festgestellt.
Dave O’Neill, Managing Director von American West, betonte: „Wir sind sehr ermutigt durch die Ergebnisse der Arbeiten. Alle erforderlichen Aktivitäten wurden erfolgreich abgeschlossen und liefern nun die Basisdaten, um die Pre-Feasibility-Study entscheidend voranzubringen. Besonders erfreulich sind die mächtigen Kupferdurchteufungen in den geotechnischen Bohrungen, die das Potenzial haben, die Grubenwände nach außen zu verschieben – und damit mehr Kupfer aus dem Boden zu holen.“
In den kommenden Wochen werden weitere Bohrergebnisse erwartet, die zusätzliche Klarheit über das Ressourcenpotenzial bringen könnten. Zusammen mit den Fortschritten bei den Genehmigungen und der PFS zeigt sich das Storm Copper Project gut aufgestellt, um in den nächsten Jahren zu einem der bedeutendsten Kupferlieferanten im Norden Kanadas aufzusteigen.
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