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Krypto-Marktupdate: Bitcoin unter 108.000 US-Dollar, XRP bricht ein

Die Krypto-Kurse korrigieren und Bitcoin fällt unter 108.000 US-Dollar. Noch härter erwischt es den Ripple-Coin. Das sind die Gründe.
  • Nach einem schwachen Wochenende korrigiert die Krypto-Gesamtmarktkapitalisierung am Montagmorgen auf 3,74 Billionen US-Dollar. Das entspricht einem Bewertungsverlust von 450 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Allzeithoch Mitte August.
  • Erstmals seit fast zwei Monaten rutscht der Bitcoin-Kurs unter 108.000 US-Dollar, ein Kursrückgang vor 4 Prozent gegenüber der Vorwoche. Damit startet die Krypto-Leitwährung mäßig in ihren traditionell schwächsten Handelsmonat.
  • Die durchschnittliche Bitcoin-Rendite liegt im September seit 2013 bei minus 3,55 Prozent. In den Jahren 2023 und 2023 konnte der BTC-Kurs diesem Negativtrend trotzen, doch die Jahre 2017 bis einschließlich 2022 brachten durchweg Kursverluste mit sich.
  • Vor allem die Kerninflationsdaten in den USA, welche mit 2,9 Prozent höher ausfielen als erwartet, so wie die jüngste Wende der Trumpschen Zolloffensive verunsichern viele TradFi- und Krypto-Anleger. Das Bundesberufungsgericht erklärte am Samstagmorgen viele der neuen US-Zölle für rechtswidrig.
  • Zugleich entpuppten sich die Bitcoin Spot ETFs in der vergangenen Handelswoche als eine nur schwache Unterstützung. Zwar flossen 441 Millionen US-Dollar in die BTC, aber alleine am 19. August hatten sie 523 Millionen US-Dollar verloren. Und: Die Ethereum Spot ETFs konnten im gleichen Zeitraum 1,08 Milliarden US-Dollar einsammeln.
  • Noch größere Probleme weist XRP auf, denn die drittgrößte Kryptowährung handelt nach einem 9-prozentigen Kursverlust auf Wochensicht nun bei 2,72 US-Dollar. Laut einem Analysten könnten die Ripple Spot ETFs sogar das Ende für den Coin einläuten, denn sie würden nach einer SEC-Genehmigung das niedrige institutionelle Interesse enthüllen.
  • Viele Krypto-Investoren hoffen, dass die US-Notenbank (Fed) den Kursen mit einer Zinssenkung in zwei Wochen neuen Schwung verleiht. Traditionell profitieren risikoreichere Assets von einer Lockerung der Geldpolitik. Damit könnte Bitcoin der Gewinner des Duells zwischen US-Präsident Trump und Fed-Chef Powell werden.
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