Die stärksten Rückgänge seien auf der Westbalkanroute (-53 Prozent), an den östlichen Landgrenzen (-50 Prozent) und auf der westafrikanischen Route (-41 Prozent) verzeichnet worden, teilte Frontex mit.
Die verkehrsreichste Migrationsroute in die EU sei der zentrale Mittelmeerraum, auf den 39 Prozent aller illegalen Grenzübertritte entfielen, hieß es. Dort habe es in den ersten sechs Monaten dieses Jahr eine Zunahme um 12 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 gegeben.
Mehr Ausreisen nach Großbritannien
Die am häufigsten berichteten Nationalitäten bei den illegalen Grenzübertritten seien bangladeschisch, ägyptisch und afghanisch. Deutlich zugenommen haben nach den Zahlen die irregulären Ausreisen nach Großbritannien, nämlich um 23 Prozent auf 33.215 Personen im ersten Halbjahr.
Der für Migration zuständige EU-Kommissar Magnus Brunner plädierte dafür, die Zusammenarbeit mit Drittstaaten weiter auszubauen. "Ein besonders gutes Beispiel dafür sind unsere Partnerschaften mit den Staaten des Westbalkans", sagte der Österreicher. Aktuelle Entwicklungen - wie die besorgniserregende Lage auf dem Libyen-Kreta-Korridor - zeigten indes, dass man in diesen Bemühungen nicht nachlassen dürfe. "Wir müssen die Kontrolle darüber haben, wer nach Europa kommen darf und wer nicht", forderte Brunner./hei/DP/men
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