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Hapag-Lloyd überrascht mit Ergebnis am oberen Prognose-Ende – kommt 2026 der Gemini-Boost?

Die Containerreederei Hapag-Lloyd hat für das Geschäftsjahr 2025 vorläufige Zahlen vorgelegt – und landet beim Ergebnis am oberen Ende der Prognose, obwohl das Niveau wie erwartet unter dem Vorjahr liegt. Für Anleger spannend: 2025 war geprägt von mehr Menge, aber weniger Preis – und vom Start des neuen Gemini-Netzwerks, dessen Kostenvorteile erst richtig in 2026 wirken sollen.

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Die harten Zahlen: 21,1 Mrd. USD Umsatz, 3,6 Mrd. USD EBITDA, 1,1 Mrd. USD EBIT

Nach vorläufigen Angaben erzielte Hapag-Lloyd 21,1 Milliarden US-Dollar Konzernumsatz, ein Konzern-EBITDA von 3,6 Milliarden US-Dollar und ein Konzern-EBIT von 1,1 Milliarden US-Dollar. Damit trifft das Unternehmen das obere Ende der eigenen Erwartungsspanne – gleichzeitig fällt das EBIT im Jahresvergleich deutlich niedriger aus.

Für Börsianer ist das die typische Reederei-Logik: Die Gewinne schwanken stark mit dem Frachtraten-Zyklus – und genau der drehte 2025 gegen die Branche.

Mehr Container, weniger Preis: 8 % Volumenplus trifft 8 % Frachtratenminus

Der Kern der Entwicklung: Transportmenge +8 % auf 13,5 Mio. TEU, aber durchschnittliche Frachtrate -8 % auf 1.376 USD/TEU. Heißt: Das Geschäft lief operativ (Mengen) besser, wurde aber durch die Preisseite ausgebremst.

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