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GE Healthcare senkt wegen steigender Kosten Ergebnisprognose

CHICAGO (dpa-AFX) - Der Medizintechnikhersteller GE Healthcare rudert angesichts einer wieder steigenden Inflation bei seiner Ergebnisprognose für das laufende Jahr zurück. "Im ersten Quartal verzeichneten wir signifikante Anstiege bei Speicherchips, Öl- und Frachtkosten - Entwicklungen, von denen wir ausgehen, dass sie sich auf das restliche Jahr 2026 auswirken werden", sagte Konzernchef Peter Arduini am Mittwoch bei der Vorlage der Zahlen laut Mitteilung. Angesichts dessen senke GE Healthcare den Gewinnausblick. Allerdings erwarte das Management, mehr als die Hälfte der inflationsbedingten Auswirkungen durch Preis- und Kostenmaßnahmen kompensieren zu können.

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Der Konkurrent von Siemens (Siemens Aktie) Healthineers und der niederländischen Philips ist der erste der großen Hersteller, der sich vorwagt. GE Healthcare erwartet nun für 2026 ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 4,80 bis 5,00 US-Dollar, das sind jeweils 15 Cent weniger als zuvor. Von Bloomberg befragte Analysten haben bislang 5,06 Dollar (Dollarkurs) je Aktie auf dem Zettel. Am Umsatzausblick hält das Unternehmen fest und verwies auf eine anhaltend gesunde weltweite Nachfrage.

Die Aktie brach daraufhin vorbörslich um gut zehn Prozent ein. Für die im Dax notierte Siemens Healthineers ging es in diesem Sog um rund drei Prozent runter, Philips gaben fast vier Prozent nach. Die Niederländer legen ihre Zahlen am 6. Mai vor, Siemens Healthineers folgt einen Tag später.

Im ersten Quartal verfehlte GE Healthcare zudem die Ergebniserwartungen. So sank der den Aktionären zurechenbare Gewinn von 564 auf 389 Millionen Dollar (gut 332 Mio Euro). Das bereinigte Ergebnis je Aktie sank um 2 Cent auf 0,99 Dollar - Analysten hatten mit einem Anstieg auf 1,06 Dollar gerechnet. Dagegen stieg der Umsatz um 7,4 Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar. Das war etwas mehr als vom Markt erwartet./nas/niw/jha/


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