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Fed-Chef Powell warnt vor Inflation durch Nahost-Konflikt

Die Fed hält die Füße still, doch warnt vor der Nahost-Eskalation. Während Aktien absacken, zeigt Bitcoin bisher eine bemerkenswerte Stärke.

Der Krypto-Markt verzeichnet nach dem gestrigen FOMC-Meeting und den vorsichtigen Tönen von Fed-Chef Jerome Powell einen leichten Dämpfer. Im großen Bild halten sich die Kurse jedoch verhältnismäßig gut: Bitcoin steht weiter über der 70.000-US-Dollar-Marke, ETH rangiert bei 2.200 US-Dollar, Solana kratzt an der 90-US-Dollar-Marke.

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Inflation 1,90 % Inflation Chart -9,52%
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Die bisher verhaltenen Rücksetzer sind angesichts der Makrolage bemerkenswert. Die globalen Aktienmärkte erleiden inmitten der Eskalation im Nahen Osten weitere, deutliche Rückschläge. In den USA fielen NASDAQ, S&P 500 und Dow gestern allesamt um mehr als 1,3 Prozent. In Asien eröffnete der Nikkei mit einem Minus von mehr als 3,5 Prozent.

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Nahost laut Powell ein “großer Faktor”

Die Unsicherheit unter Anlegern bleibt groß. Der Volatilitätsindex der CBOE (VIX) schließt die dritte Woche in Folge über 25 – zuletzt war das 2022 der Fall. Der Konflikt im Nahen Osten weitet sich nun auf die Energieinfrastruktur der beteiligten Länder aus.

Der gestrige Rücksetzer an den Märkten folgte auf einen israelischen Schlag gegen wichtige Gas-Infrastruktur des Iran – ein Angriff, der laut einem Truth-Social-Post von US-Präsident Trump nicht abgesprochen gewesen sei. Als Reaktion beschoss der Iran wichtige LNG-Infrastruktur in Ras Laffan, Katar. Berichten von Reuters zufolge erwägt die US-Regierung nun, Bodentruppen im Nahen Osten zu stationieren, was den Konflikt weiter anheizen dürfte.

Die Öl- und Gaspreise legten entsprechend zu, was Sorgen um eine anhaltend steigende Inflation schürt. Befeuert wird das durch überraschend starke US-Erzeugerpreise: Diese kamen gestern mit 3,4 Prozent auf Jahressicht deutlich über den erwarteten 3 Prozent rein und legen das Fundament für anziehende Inflation in den USA.




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