Gea steigert Umsatz und Ergebnis zum Jahresauftakt - Prognose bestätigt
DÜSSELDORF - Der Anlagenbauer Gea Group hat dank einer stabilen Nachfrage zum Jahresauftakt Zuwächse bei Umsatz und operativem Gewinn im Tagesgeschäft verzeichnet. Angesichts einer guten Auftragslage bestätigte der Konzern seine Prognose für das laufende Jahr. Der Umsatz stieg im Quartal um 1,2 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro, wie der Konzern am Montag mitteilte. Dies entspricht im Mittel auch den Erwartungen der Analysten. Organisch, also ohne Währungs- und Portfolioeffekte lag das Wachstum bei 5,3 Prozent.
Hochtief startet mit Zuwächsen ins neue Jahr - Gewinnziel bestätigt
ESSEN - Gut gefüllte Auftragsbücher dank des KI-Booms geben dem Baukonzern Hochtief weiterhin Auftrieb. Umsatz und operative Ergebnisse legten im Auftaktquartal 2026 zu. "Wir sind erfolgreich in das Jahr 2026 gestartet, mit hohen Gewinnzuwächsen und einem Rekord-Auftragsbestand", sagte Unternehmenschef Juan Santamaría Cases, der auch Chef der Hochtief-Mutter ACS ist, am Montag laut einer Mitteilung. Das Gewinnziel für das laufende Jahr bestätigte das Unternehmen.
Renk verlängert Vertrag von Konzernchef Sagel vorzeitig
AUGSBURG - Der Getriebehersteller Renk hat den Vertrag von Unternehmenschef Alexander Sagel vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Der seit dem 1. Februar 2025 an der Konzernspitze stehende Sagel werde bis Ende März 2032 den Konzern leiten, teilte das Unternehmen am Montag in Augsburg mit. Die Entscheidung falle in einer Phase außerordentlichen Wachstums, hieß es. 2025 steigerte Renk den Konzernumsatz ein Fünftel auf 1,37 Milliarden Euro und erreichte beim Auftragseingang mit 1,57 Milliarden Euro einen neuen Höchststand.
TKMS: Entscheidung über U-Boot-Großauftrag aus Kanada naht
KIEL - Im Rennen um den U-Boot-Großauftrag aus Kanada erwartet TKMS -Chef Oliver Burkhard eine baldige Entscheidung. "Wir rechnen damit, dass diese noch im ersten Halbjahr kommen könnte", sagte der Vorstandsvorsitzende des Marineschiffbauers aus Kiel.
Iran-Krieg: Aurubis sieht Rückenwind durch knappes Schwefelsäure-Angebot
HAMBURG - Der Kupferkonzern Aurubis sieht durch den Iran-Krieg kurzfristig kaum direkte Auswirkungen auf sein Geschäft - mittelfristig könnten sich sogar Chancen ergeben. Der Nahe Osten sei mit Blick auf Metalle und Schwefelsäure kein größerer Absatzmarkt, hieß es von Aurubis am Montag zur Veröffentlichung der endgültigen Resultate des zweiten Geschäftsquartals 2025/26. Vielmehr könnte das Weltmarkt-Angebot von Schwefelsäure im zweiten Halbjahr 2025/26 sinken wegen des Ausfalls von Schwefel-Lieferketten in Nahost, der zu einer stabilen Nachfrage der europäischen Chemie- und Düngemittelindustrie hinzukomme. Potenzielle Exportbeschränkungen in Reaktion auf die angespannte Versorgungslage könnten dann zu einer weiteren Verknappung führen. Schwefelsäure ist ein Nebenprodukt der Kupferproduktion und wird unter anderem von der Düngemittelindustrie verarbeitet.
ROUNDUP: Gea steigert Umsatz und Ergebnis zum Jahresauftakt - Aktie gibt nach
DÜSSELDORF - Vor allem das Neumaschinengeschäft hat den Anlagenbauer Gea Group zum Jahresstart angetrieben. Angesichts einer guten Auftragslage bestätigte der Konzern seine Prognose für das laufende Jahr. Der Iran-Krieg habe keinen spürbaren Einfluss auf die Geschäftsentwicklung, so das Unternehmen laut Mitteilung. Auch die Auswirkungen mit Blick auf die Preisentwicklung für Energie, Rohstoffe und Logistik seien begrenzt. An der Börse zeigten sich die Anleger dennoch vorsichtig.
ROUNDUP: Prosus senkt Beteiligung an Delivery Hero weiter - Aspex stockt auf
AMSTERDAM - Großaktionär Prosus verringert seine Beteiligung an Delivery Hero weiter. Die Internet-Beteiligungsholding habe rund 15,2 Millionen Aktien des im MDax gelisteten Essenslieferdienstes an den in Hongkong ansässigen Investor Aspex Management verkauft, teilte das Unternehmen am Montag in Amsterdam mit. Dies entspreche einer Beteiligung von rund fünf Prozent. Für die Aktie von Delivery Hero ging es zuletzt um fast zehn Prozent auf 21,97 Euro nach oben.
Cewe verkauft Sparte mit kommerziellem Online-Druck an Cimpress
OLDENBURG - Der Fotodienstleister Cewe verkauft seinen Geschäftsbereich mit dem kommerziellen Online-Druck und konzentriert sich damit voll auf sein lukrativeres Kerngeschäft mit dem Fotofinishing. Käufer ist der Durckspezialist Cimpress, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, wie Cewe am Montag in Oldenburg mitteilte. Der SDax -Konzern erwartet jedoch einen Buchgewinn im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich aus dem Geschäft. Der erwartete Mittelzufluss übersteige den aktuellen Buchgewinn. Der Abschluss des Verkaufs wird im zweiten Halbjahr erwartet. Cewe passte den Jahresausblick an, die Aktie stieg um knapp vier Prozent.
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