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Michael Saylor: Strategy kauft 10 bis 20 Bitcoin für jeden verkauften

Michael Saylor bekräftigt die Bitcoin-Strategie von Strategy und macht klar, dass Bitcoin-Verkäufe durch deutlich größere Käufe übertroffen werden sollen.
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Michael Saylor
Quelle: - Dall-E
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Das Bitcoin-Treasury-Unternehmen Strategy will trotz möglicher Teilverkäufe seiner Bestände weiter massiv auf die Kryptowährung setzen. Unternehmenschef Michael Saylor stellte am Wochenende klar, dass etwaige Verkäufe von Bitcoin lediglich taktischer Natur wären und durch deutlich größere Zukäufe kompensiert werden sollen.

Die Strategy-Aktie schloss zuletzt 4,3 Prozent höher bei 187,6 US-Dollar. Auf Monatssicht steht damit ein Plus von 41,7 Prozent zu Buche. Über die vergangenen sechs Monate liegt das Papier allerdings weiterhin knapp 19 Prozent im Minus.

Saylor bekräftigt aggressive BTC-Strategie

Strategy-Chairman Michael Saylor erklärt, das Unternehmen plane nicht, seine langfristige Bitcoin-Strategie aufzugeben. Zwar könnten künftig kleinere Teile der BTC-Reserven genutzt werden, um Dividendenzahlungen für das STRC-Programm mit Vorzugsaktien zu finanzieren. Gleichzeitig betonte Saylor jedoch, dass Strategy weiterhin konsequent Bitcoin akkumulieren wolle.

"Selbst wenn wir einen Bitcoin verkaufen würden, würden wir zehn bis zwanzig weitere Bitcoin kaufen", sagte Saylor in einem Podcast-Interview. Entscheidend sei, niemals zum Nettoverkäufer der Kryptowährung zu werden. Bitcoin sei Kapital – und das Unternehmen wolle jedes Jahr mit mehr BTC abschließen, als zu Jahresbeginn gehalten wurden.

Die Aussagen folgen auf die jüngste Quartalskonferenz des Unternehmens. Dort hatte Saylor bereits angedeutet, dass Strategy künftig flexibler mit seinen Bitcoin-Beständen umgehen könnte. Bislang galten die Reserven des Konzerns als nahezu unantastbar.

Bitcoin-Verkäufe nur bei Vorteil für Aktionäre

Auch Strategy-CEO Phong Le verteidigte die neue Flexibilität beim Einsatz der Bitcoin-Reserven. In einem Interview mit CNBC erklärte Le, Verkäufe würden nur dann in Betracht gezogen, wenn diese den Aktionären einen klaren Mehrwert liefern.

"Ich glaube an Mathematik statt Ideologie", sagte Le. Entscheidend sei, welche Finanzierungsform den höchsten Wert pro Bitcoin-Aktie schaffe. Sollte ein Bitcoin-Verkauf wirtschaftlich sinnvoller sein als die Ausgabe neuer Aktien zur Finanzierung der Dividenden, werde man diesen Weg wählen.

Strategy hält inzwischen mehr als 818.000 Bitcoin

Derzeit hält Strategy nach Unternehmensangaben 818.334 Bitcoin. Beim aktuellen Kurs von rund 80.650 US-Dollar entspricht dies einem Marktwert von etwa 66,2 Milliarden US-Dollar.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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