Nach dem jüngsten Kursrückgang mehren sich die Warnungen vor einem Ende des Bull Runs. Manche Analysten halten eine Korrektur von bis zu 50 Prozent für möglich.
Die Uhr tickt – zumindest, wenn es nach Analyst CryptoBird geht. Bitcoin bewege sich demnach auf einen kritischen Wendepunkt zu: „Der Bull Run endet in zehn Tagen.“ Das Ende des Bullenmarkts wäre damit am 24. Oktober erreicht, gefolgt von einer Korrekturphase.
Laut CryptoBird weist der aktuelle Zyklus Parallelen zu den Spitzenphasen der Jahre 2017 und 2021 auf. Sollte sich dieses Muster wiederholen, bliebe dem Markt nur ein kurzes Zeitfenster, bevor eine Korrektur einsetzt.
„1.058 Tage seit dem Zyklus-Tief bedeuten: 99,3 Prozent des historischen Bull-Cycles sind abgeschlossen, nur 0,7 Prozent verbleiben. Unser Zieltermin, der 24. Oktober, liegt genau zehn Tage entfernt“, schrieb CryptoBird am Dienstag auf X. Der jüngste Rücksetzer passe „exakt in das historische Muster“ und entspreche dem typischen Verlauf vor einem Zyklus-Hoch, bei dem „die letzten schwachen Hände vor dem euphorischen Top kapitulieren“.
Auch Krypto-Analyst Captain Faibik warnt vor einer baldigen Trendwende. „Der Bitcoin Bull Run ist vorbei – eine bärische Korrektur um 50 Prozent ist mittelfristig wahrscheinlich“, erklärte er auf X.
Am Krypto-Markt sind die Nachwirkungen des massiven Abverkaufs am 10. Oktober noch deutlich zu sehen. Zolldrohungen zwischen den USA und China führten zu Zwangsliquidationen im Umfang von rund 19 Milliarden US-Dollar – dem höchsten Wert aller Zeiten. Mit aktuell 106.000 US-Dollar notiert Bitcoin rund 20.000 US-Dollar unter dem Anfang Oktober erreichten Allzeithoch, die Gesamtmarktkapitalisierung liegt wieder unter der Marke von vier Billionen US-Dollar. Der Crypto Fear and Greed Index signalisiert derweil „extreme Angst“.
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