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1) Rückblick auf Sonntag: Was war die Annahme, wie reagierte der Markt?
Auslöser waren die jüngsten Ankündigungen von Donald Trump – u. a. zu Grönland und möglichen neuen Zöllen.
Montag: schwache Nasdaq-Futures, in den USA Feiertag (MLK Day) – also kein direkter Verkaufsdruck aus New York. Die Abgaben kamen moderat über den DAX.
Ich hatte die 25.000 Punkte als realistische Marke genannt – genau dort pendelte der DAX.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Dienstag: erneut schwache US-Vorbörsen, der DAX rutscht Richtung 24.500.
Nach dem Sprung über runde Schwellen (15.000 / 20.000 / 25.000) werden diese Niveaus oft noch einmal getestet – manchmal auch kurz unterschritten.
Status: Der DAX ist wenige Tage nach dem Ausbruch wieder unter 25.000 gefallen und testet das Level nun von unten. Lehrbuch.
Ich hatte höhere Schwankungen für Montag/Dienstag erwartet.
Wichtig: Volatilität ist eine Kurve, kein Einzelwert. Kurz- und Langfrist können deutlich abweichen. In großen Unsicherheitsphasen (z. B. 2020) war die Kurve auf allen Laufzeiten erhöht.
Wir sind bewusst mit hoher Cashquote ins Jahr gestartet. Jetzt sehen wir:
️ Korrektur = Auswahlfenster.
Die zwei Fragen, die zählen:
Beispiel Salesforce: starke Marke, strukturelles Wachstum, kaufen in Korrekturen – nicht, weil man das Tief errät, sondern weil das Verhältnis attraktiv wird. Tiefs trifft niemand zuverlässig.
Handlungsfähig bleiben:
Historischer Anker 2020: Voll investiert um 9.800, kurzfristig auf 8.200 gefallen – langfristig war alles unter 10.000 ein Geschenk.
Inline-Optionsscheine (Absicherung):
Erreichen sie die „Mitte“ und reagieren kaum noch positiv, ändert sich das Profil – dann bewusst entscheiden: halten oder raus.
Discount-Optionsscheine:
Solche Tage sind Lehrstunden: Man versteht, wie Kurse, Volatilität und Anlegerverhalten zusammenwirken – und warum Prozess > Prognose ist.
Gute Trades – und einen klaren Kopf für die nächsten Schritte.
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