- Die USA erwägen zollfreie Importe aus der Ukraine.
- US-Unterhändler Steve Witkoff sprach von Fortschritten.
- Er will nach Moskau und dann nach Abu Dhabi reisen.
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Der von US-Präsident Donald Trump beauftragte Unterhändler sprach zugleich von vielen Fortschritten bei den Gesprächen mit der ukrainischen Seite über den US-Friedensplan in Davos. "Ich denke, dass wir das jetzt auf ein Problem reduziert haben, und wir haben die Beseitigung dieses Problems diskutiert", sagte Witkoff. Beide Seiten seien an der Lösung der Frage interessiert. Welche das sei, sagte er nicht.
Kiew und Moskau hatten zuletzt sehr unterschiedliche Positionen zu Gebietsfragen. Der Kreml verlangt weiter einen kompletten ukrainischen Abzug aus der Region Donezk, die zu fast 80 Prozent russisch kontrolliert ist. Witkoff lobte bei der Gelegenheit das ukrainische Verhandlungsteam und die ständige Erreichbarkeit von Präsident Wolodymyr Selenskyj.
Erst Moskau, dann Abu Dhabi
Der US-Unterhändler kündigte dabei an, dass er nach Moskau reisen, dort aber nicht übernachten werde. "Wir reisen dann direkt nach Abu Dhabi", kündigte er an. In den Vereinigten Arabischen Emiraten würden sich Arbeitsgruppen zusammenfinden, die über die militärischen, nichtmilitärischen und wirtschaftlichen Aspekte beraten sollen. Angaben zur Zusammensetzung dieser Gruppen machte er nicht.
Die Ukraine wehrt sich seit knapp vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Washington versucht seit dem Amtsantritt von Trump vor einem Jahr eine Friedenslösung zwischen den Nachbarstaaten zu vermitteln./ast/DP/stk
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