Coinbase-CEO verkauft Aktien für 545 Millionen US-Dollar
Schlechte Vorzeichen für die Quartalszahlen? Der COIN-Kurs reagiert mit deutlichen Verlusten auf Verkäufe von Brian Armstrong.
Der Aktienkurs von Coinbase (COIN) gab am Mittwoch um 5,7 Prozent nach. Auch zum heutigen Handelsstart in den USA notiert COIN ein deutliches Minus von mehr als 2 Prozent.
Auslöser sind Daten von VanEck-Experte Matthew Sigel, die massive Insider-Verkäufe durch CEO Brian Armstrong offenlegen. Zwischen April 2025 und Januar 2026 soll Armstrong demnach rund 1,5 Millionen Anteile im Gesamtwert von etwa 545,7 Millionen US-Dollar veräußert haben.
Der größte Einzelverkauf zeigt der 25. Juni 2025, wo Armstrong über 336.000 Aktien zu je 355,37 US-Dollar abgestoßen haben soll. Die jüngste Transaktion datiert auf den 5. Januar und zeigt 40.000 Anteile, die zu einem Preis von knapp 255 US-Dollar verkauft wurden.
Seit Jahresbeginn verzeichnet die Coinbase-Aktie ein Minus von mehr als 40 Prozent.
Durch den Kursrückgang der letzten Monate fiel Armstrong aus dem Bloomberg Billionaires Index; sein Nettovermögen sank von 17,7 Milliarden US-Dollar im Juli auf nunmehr geschätzte 7,5 Milliarden US-Dollar.
Armstrong steht jedoch mit seiner Verkaufsstrategie nicht allein da. Auch Cathie Woods Ark Invest liquidierte am 5. Februar COIN-Aktien im Wert von 17,4 Millionen US-Dollar und schichtete Kapital in die konkurrierende Börse Bullish um. Diese Bewegungen finden unmittelbar vor dem Quartalsbericht statt, den Coinbase am 13. Februar vorlegt.
Unter Analysten herrscht derweil Uneinigkeit über die weitere Entwicklung. Wie Sigel zeigt, hob Goldman Sachs COIN kürzlich auf “Buy” mit einem Kursziel von 303 US-Dollar an und verwies auf wachsende Einnahmen abseits des reinen Handelsgeschäfts.
Im Gegensatz dazu senkte JPMorgan das Kursziel am Dienstag um 27 Prozent. Die Bank begründet dies mit sinkenden Handelsvolumina und einer Abkühlung im Stablecoin-Sektor.
Ungeachtet der Kurs-Turbulenzen treibt Coinbase die Produktentwicklung voran. Am Mittwoch startete das Unternehmen “Agentic Wallets”.
Diese neue Infrastruktur ermöglicht es KI-Agenten, eigenständig Wallets zu verwalten, Transaktionen durchzuführen und Yield-Strategien on-chain zu verfolgen.
Introducing Agentic Wallets, our first ever wallet infrastructure built specifically for autonomous agents.
Give your agent the power of a wallet. Let your agent manage funds, hold identity, and transact onchain without human intervention.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.