Zuvor hatten Kursgewinne beim Dollar den Bitcoin unter Druck gesetzt. Ähnlich wie bei Edelmetallen setzte auch beim Bitcoin eine Talfahrt ein, nachdem US-Präsident Donald Trump den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh als Nachfolger des US-Notenbankchef Jerome Powell nominiert hatte. Das schürte an den Märkten Zweifel, dass es tatsächlich zu einer deutlichen Lockerung der Geldpolitik in den USA kommen wird.
"Der Markt setzt derzeit darauf, dass Warsh als womöglich neuer Fed-Chef nicht als verlängerter Arm Trumps wahrgenommen würde, sondern als eigenständiger Akteur mit institutioneller Glaubwürdigkeit", sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. Seiner Einschätzung nach werten die Anleger die Personalie Warsh offensichtlich als Indiz für einen in Zukunft restriktiveren Kurs der Notenbank, was zulasten von Risikoanlagen wie den Bitcoin geht.
Außerdem herrsche am Markt "aktuell ein Cocktail der Unsicherheit, bestehend aus geldpolitischen Unwägbarkeiten und geopolitischen Risiken", sagte Emden. Vor allem die anhaltende Unklarheit über den zukünftigen Zinskurs in den USA sowie Spannungen in mehreren Weltregionen hätten die Risikobereitschaft der Anleger deutlich gedämpft./jkr/jsl/jha/
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.